//KW 37 – Facebook forciert Video-Werbung

Facebook forciert Video-Werbung

Die Zahl der auf Facebook abgerufenen Videos stieg zwischen Mai und Juli um satte 50 Prozent – nicht zuletzt dank der eingeführten Autoplay-Funktion. Filme sind das wichtigste Format für das soziale Netzwerk. Dabei steigt die mobile Nutzung weiter an: Rund 65 Prozent aller Views werden über mobile Endgeräte getätigt. Video-Werbung werde damit zur nächsten großen Facebook-Story, sagt Carolyn Everson, die Werbe-Chefin von Facebook. Um attraktiv zu bleiben, will Facebook neue Funktionen einführen, die bereits von YouTube bekannt sind. So werden die User künftig sehen können, wie oft ein entsprechendes Videos bereits angeklickt wurde – neue, populäre Videos sind dadurch schneller identifizierbar. Außerdem werden – wie auf YouTube – am Ende eines Videos weitere, ähnliche Clips vorgeschlagen.

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//KW 36 – Boom bei mobilen Endgeräten hält an

Boom bei mobilen Endgeräten hält an

BITKOM zufolge legen Smartphones und Tablets beim Absatz weiter zu. Der Hightech-Verband stützt sich dabei auf aktuelle Zahlen der Marktforschungsinstitute EITO und GfK. In diesem Jahr werden demnach rund  24 Millionen Smartphones und etwa 9,2 Millionen Tablets verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von sechs Prozent für Smartphones und satte 15 Prozent für Tablets. Laut BITKOM-Präsidiumsmitglied Dr. Christian Illek treibt der anhaltende Trend zu mobilen Endgeräten „die Vernetzung der Gesellschaft voran – bis ins Wohnzimmer“, und hat damit Auswirkungen auf die gesamte Unterhaltungselektronik-Branche: „Die Internetfähigkeit eines Geräts wird zu einem entscheidenden Kaufgrund“, so Illek. In Anbetracht der zunehmenden Vernetzung avancieren Wearables damit konsequenterweise zum nächsten großen Trend in diesem Bereich.

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//KW 35 – Medianutzung der Generation Z

Medianutzung der Generation Z

Wie tickt die Generation Z, und welche Einstellungen haben Kinder und Teenager dieser Generation sozialen Netzwerken gegenüber? Mit dieser Frage beschäftigt sich futurebiz in einem Beitrag und stellt Fakten aus einer aktuellen Studie samt Infografik vor. Demnach könne die Grundeinstellung der Gen Z am besten mit „Hier bin ich“ bezeichnet werden – denn die neue Jugend wäge nicht lange ab, wie sie sich präsentiere. Die Kinder der Generation Z machten Selfies, weil sie in ihrer Wahrnehmung eben Alltag seien und keinesfalls mehr ein Trend. Innerhalb von acht Sekunden müsse man die Generation Z überzeugen, sonst wende sie sich ab. Und während Millennials noch mit zwei Screens auskommen, bevorzuge die Generation Z fünf Screens. Kurzum: Was in Fachkreisen als Internet-Phänomen oder Erkenntnis über eine „Always On“-Mentalität bezeichnet wird, sei für die Generation Z schlichtweg Alltag.

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//KW 34 – OSK steigt bei Berliner Digitalagentur compuccino ein

OSK steigt bei Berliner Digitalagentur compuccino ein

Oliver Schrott Kommunikation GmbH (OSK), Deutschlands viertgrößte PR-Agentur, steigt bei der Berliner Digitalagentur compuccino GmbH ein und übernimmt die Mehrheit der Anteile. Mit der Partnerschaft entsteht einer der größten deutschen Anbieter für multimediales Storytelling auf allen Kanälen – off- und online. Gemeinsam haben OSK und compuccino fünf Standorte in Köln, Berlin, Stuttgart, New York und Peking und erzielen mit mehr als 150 Mitarbeitern ein Honorarvolumen von rund 18 Millionen Euro.

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//KW 33 – Das große Zeitungssterben

Das große Zeitungssterben

Die Zeitung als traditionelles Massenmedium scheint ihr Monopol endgültig eingebüßt zu haben. Schuld daran sei aber nicht das Internet alleine. Drei Wirtschaftsredakteure der FAZ, darunter auch der stellvertretende Ressortleiter, beziehen in einem Artikel „in eigener Sache“ Stellung zum Thema. Darin geben sie Aufschluss über mögliche Gründe und entwerfen Szenarien für die Zukunft. Der interessanten Reise durch die Geschichte deutscher Zeitungen folgen Zahlen und Fakten, die den Einbruch der Werbeeinnahmen und die wenig erfolgreichen Gegenmaßnahmen der Verlagshäuser verdeutlichen. Eines der im Artikel entworfenen Zukunfts-Szenarien gleicht einer Dystopie, in der die gedruckte Zeitung innerhalb der nächsten sieben Jahre ausgestorben sein wird und Journalismus nur noch als Nebenerwerb fortbesteht. Dagegen steht die weitaus hoffnungsvollere Aussicht auf ein Überleben der großen Verlagshäuser dank des in der Vergangenheit angehäuften Vertrauenspotentials und effektiver Redaktionsgemeinschaften aus Bloggern, Journalisten und anderen Fachkundigen.

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//KW 32 – Eine Welt ohne Facebook

Eine Welt ohne Facebook

Wie würde der Traffic im World Wide Web wohl ohne Facebook aussehen? Der zwanzigminütige, weltweite Ausfall des sozialen Netzwerks am Freitagnachmittag hat einen Einblick gewährt und Rückschlüsse auf den sogenannten Dark Social Traffic zugelassen. Dieser ging um insgesamt 11 Prozent zurück. Weil einige User beim Ausfall des Netzwerks noch Facebook-Seiten geöffnet hatten, gingen die Zugriffe auf externe Seiten via Facebook in diesem Zeitraum nicht um 100 Prozent, sondern „nur“ um 70 Prozent zurück. Ein aktueller Chartbeat-Artikel fasst das Ganze folgerichtig zusammen: Seitenzugriffe via Facebook können maximal 16 Prozent des Dark Traffics ausmachen.

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//KW 31 – Wie der New Yorker digitaler Vorreiter werden will

Wie der New Yorker digitaler Vorreiter werden will

Das 1925 gegründete Magazin New Yorker erfindet sich digital neu. Das ist in soweit beachtenswert, weil sich immer noch mehr als eine Million gedruckte Hefte pro Ausgabe verkaufen – der Verlag handelt also keineswegs aus finanzieller Not. Die Redaktion erklärte in einem Brief an die Leser jetzt die Veränderungen: Alle Artikel seit 2007 werden online zur Verfügung gestellt. Außerdem wird es zusätzliche Blogs geben. Dazu bekam die Homepage ein neues Design, und bis Herbst ist der gesamte Inhalt frei zugänglich – danach wird eine Paywall eingeführt. Die Netzpiloten haben sich das Konzept genauer angeschaut und präsentieren fünf Gründe, warum es der New Yorker schaffen könnte, ein funktionierendes, digitales Geschäftsmodell zu finden.

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//KW 30 – Die Problematik der sinkenden Auflagenzahl

Die Problematik der sinkenden Auflagenzahl

Der „Mannheimer Morgen“ wird in den kommenden Jahren aufgrund sinkender Anzeigen- und Vertriebserlöse bis zu 40 Stellen streichen, teilte der Geschäftsführende Gesellschafter der Dr. Haas Mediengruppe, Björn Jansen, letzte Woche in einer Presseerklärung mit. Auch Nachrichtenmagazine haben nach neu veröffentlichten Zahlen im Vorjahresvergleich weiter mit Auflagenrückgängen zu kämpfen. Journalist Christian Jakubetz nimmt diese Entwicklungen zum Anlass, sich in einem lesenswerten Artikel mit der Problematik der sinkenden Auflagenzahlen von Printmedien und vor allem Tageszeitungen zu beschäftigen. Für ihn ist es mit verstärkten Investitionen in den digitalen Journalismus nicht getan. Vielmehr müssten Verlage endlich erkennen, dass sich auch das Kernprodukt grundlegend ändern muss.

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//KW 29 – Deutschland ist Weltmeister Rekorde bei Twitter und Facebook

Deutschland ist Weltmeister – Rekorde bei Twitter und Facebook

Nach 24 Jahren ist die Deutsche Nationalmannschaft durch einen 1:0-Erfolg gegen Argentinien endlich wieder Weltmeister. In den sozialen Netzwerken hat der Sieg alle Rekorde gebrochen: Während der Partie waren bei Facebook 88 Millionen User aktiv, die es insgesamt auf über 280 Millionen soziale Interaktionen brachten, berichtet Sports on Facebook. Auch Twitter meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Wie sich die WM auch aus journalistischer Sicht gelungen für innovative Formen der Berichterstattung nutzen lässt, beweist ein interessantes Projekt des Telegraph: Im Fußball-Blog Babb wird versucht, klassischen Sportjournalismus mit den Regeln des Social Web zu verbinden. Auf der Seite werden für das Web typische Gifs, Memes und beschriftete Screenshots genutzt, um komplexe Spiele zu analysieren. Ein durchaus gelungener Ansatz, wie auch Dirk von Gehlen, Chefredakteur bei jetzt.de, findet.
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//KW 28 – Sind Daten das neue Öl?

Sind Daten das neue Öl?

Auf dem Global Media Forum in Bonn trafen Google-Experte Jeff Jarvis und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner aufeinander. In der spannenden Diskussion ging es um die Zukunft des Journalismus im Online-Zeitalter. Dabei war selbstverständlich auch die Macht von Google ein Thema: Für Döpfner sind Daten das neue Öl, schließlich sei der Börsenwert von Google inzwischen höher als der von Exxon Mobile. Außerdem gewänne das Unternehmen durch diese Macht auch als Infrastrukturanbieter an Bedeutung. Dabei kritisierte er die Marktmacht von Google über die Daten: Ein Unternehmen, welches mehr als 90 Prozent Marktanteil an der Verarbeitung von Daten hält, sei zu mächtig und führe gerade im Verlagswesen zu einer zu starken Abhängigkeit und Marktverzerrung. Der US-amerikanischen Medienprofessor Jeff Jarvis hingegen zeigte sich weniger kritisch gegenüber dem Suchmaschinenriesen, sondern sprach er sich für die Dienstleistungen von Google aus: “Ich bin froh, dass Google weiß, wo ich wohne, was ich arbeite. Denn dadurch können sie mir Informationen geben, die für mich relevant sind”. Eine gute Zusammenfassung der Diskussion liefert Marcus Schwarze, Digitalchef der Rhein-Zeitung. In einem Interview mit der Deutschen Welle am Rande des Forums definiert Jarvis darüber hinaus den Journalismus im digitalen Zeitalter und beschreibt den neuen Bildungsweg des „Social Journalism“.

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