//Agentursurfing 2018 – Die Surfer geben einen Einblick in ihre Arbeit bei OSK

Agentursurfing Titelbild 2

 

Die Employer Branding Kampagne „Komm in die Agentur“ aller deutschen Kommunikationsverbände geht wegen des großen Erfolges dieses Jahr in eine zweite Runde. In Köln werden insgesamt vier „Agentur-Surfer“ einen exklusiven Einblick in vier Agenturen bekommen. Vom 06.08. bis zum 28.09.2018 wechseln sie alle zwei Wochen die Agentur, sodass sie sich in kürzester Zeit ein gutes Netzwerk in der Agenturlandschaft aufbauen können und zugleich deren Arbeitsalltag kennenlernen. Alle Agenturen sind Mitglied in einem der großen Verbände in Deutschland. OSK ist als Mitglied der GPRA in diesem Jahr auch wieder mit dabei. Lest hier über die Zeit der Surfer in unserer Agentur. Dieser Artikel ist eine Art “Newsticker”, in dem die Surfer regelmäßig Neuigkeiten über ihre Arbeit bei OSK veöffentlichen.

19.09.2018 – Unser Fazit zum Agentursurfing 2018 

Das Agentursurfing 2018 geht für OSK zu Ende. Für unsere Agentur war es die zweite Teilnahme. Genauso wie im vergangenen Jahr, hießen wir wieder junge Menschen willkommen, die neugierig den Agenturalltag kennenlernen wollten. Studenten verschiedener Fachrichtungen – von Medienwissenschaften bis zum Lehramt – konnten sich anhand diverser Projektaufgaben einen Eindruck unserer Arbeit verschaffen. Dabei stand ein enger Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen aus den Abteilungen sowie den Surfern im Fokus. Die Teilnehmer bekamen einen Einblick in unsere Agenturarbeit und unterstützten in vielen Bereich, vom Grafik-Team, über die Redaktion, das Eventmanagement sowie die Konzeption bis hin zu Social Media. So lernten nicht nur die Surfer uns als Agentur in kürzester Zeit kennen, sondern auch wir unterschiedliche Charaktere, welche uns durch ihre verschiedenen Herangehensweisen an die durch uns gestellten Aufgaben beeindruckten.

Insgesamt war das Surfing erneut für uns ein voller Erfolg verbunden mit neuen Eindrücken, Persönlichkeiten und natürlich Spaß! Wir bedanken uns bei all unseren Surfern für ihr Engagement und die tolle Zeit!

14.09.2018 – Marinas OSK-Fazit: “Teamwork steht an erster Stelle”

Was bleibt dir von den zwei Wochen bei OSK am meisten in Erinnerung?

Zwei Wochen sind ziemlich schnell vergangen, vor allem, da ich alle zwei Tage den Fachbereich gewechselt habe. Immer wieder sind mir freundliche und geduldige Menschen begegnet, die für das gemeinsame Ziel „brennen“. Sei es für die Inszenierung ikonischer Bilder oder eindrucksvoller Events. Ich hätte zudem nicht gedacht, das brainstormen so viel Spaß machen kann :). 

Welche Tipps hast du für die anderen Agentursurfer?

Stay curious! Auch wenn mir in jeder Agentur ähnliche Fachbereiche begegnen, gibt es immer Neues zu entdecken. Wo sonst könnte man wertvolle Fachinformationen erhalten, wenn nicht direkt an der Quelle? Zudem wurde mir bei meinem Aufenthalt bei OSK bewusster, das Networking in der Agenturwelt immer wichtiger wird. Ich wurde auch bereits in den anderen Agenturen nach meinem XING-Profil gefragt. Deswegen ist eine meiner nächstes Aufgaben, mein Profil zu aktualisieren.

Welchen Eindruck hast du über die Agenturarbeit gewinnen können?

Obwohl OSK vor allem Kunden aus der Tech- und Automobilbranche beliefert, sind die Aufgabenbereiche sehr facettenreich. Teamwork steht an erster Stelle, man duzt sich und trinkt gerne mal den ein oder anderen Kaffee zusammen. Ich denke, der Spirit ist das, was die Agenturarbeit ausmacht und letztendlich die Kreativität fördert. Ich persönlich finde, da könnten sich andere Arbeitgeber eine Scheibe von abschneiden.

Inwieweit haben sich deine Erwartungen bestätigt?

Ich konnte bereits Agenturluft in kleineren, lokalen Agenturen sammeln. Da OSK bereits 25 Jahre erfolgreich am Markt und international aufgestellt ist, habe ich eine mondänere Atmosphäre als in anderen Agenturen erwartet. Da wurde ich eines Besseren belehrt. Die Atmosphäre ist locker und familiär. Leider hatte ich krankheitsbedingt nicht mehr die Möglichkeit, in die Redaktion reinzuschnuppern. Kreatives Texten hat mich besonders interessiert. Aber in den anderen Fachbereichen habe ich ebenso spannende Dinge dazugelernt, weswegen ich gar nicht sagen kann, welcher Bereich mir am besten gefallen hat. Viel Eindruck hat der Eventbereich bei mir hinterlassen. Wie schafft man es bei den vielen Aufgaben, den Überblick zu behalten und trotzdem innovative Erlebnisse zu schaffen, die im Gedächtnis bleiben? Bedanken möchte ich mich am Ende bei allen für das hilfreiche Feedback und die unzähligen beantworteten Fragen.

12.09.2018 – Nach dem Ende ist noch nicht Schluss

Heute habe ich einen Einblick in das OSK-Eventmanagement bekommen. Meine Aufgabe: eine Mind Map zu einer Veranstaltung mit dem Oberthema „Geburtstag“ erstellen.

Mir ist dabei deutlich geworden, dass es bei der Eventplanung auf viele wichtige Details ankommt. Ich frage mich, wie viele Details bei tatsächlichen Großveranstaltungen beachtet werden müssen, wenn bereits meine Gedanken zum Event „Geburtstag“ eine A3-Seite füllen.

Agentursurfing 2018 Marina Event

Norbert als Projektmanager half mir ein wenig „auf die Sprünge“ und gab mir hilfreiche Tipps für mein nächstes privates Event. Infos dazu, wie man eine Disposition erstellt sowie zu verschiedenen Catering- und Veranstaltungskonzepten gab es ebenso. Auch habe ich gelernt, dass nach der Veranstaltung für die fleißigen Hände im Projektmanagement noch lange nicht Schluss ist. Wenn alle Gäste und Materialien an ihrem Ursprungsort sind und die Pressestimmen noch nachklingen, wird Bilanz gezogen. Im besten Fall kann man dann auf ein gelungenes Event zurückschauen. Und dank den Profis von OSK ist das meistens der Fall.

07.09.2018 – “Ein bisschen Spaß muss sein!”

Wir befinden uns in den heiligen Hallen der Grafik-Kreation. Vorbei die Zeit, in der in Köln tropische Temperaturen herrschten. Nur noch Reliquien zeugen von den hohen Temperaturen. Fürs Arbeiten ist das natürlich angenehmer.

Agentursurfing 2018 Grafik-Spaß 1

Wohin ich schaue, ich blicke in konzentrierte Gesichter. Es wird emsig gearbeitet. Die Produkte: alles rund um die visuelle Kommunikation für die Agentur-Kunden. Aber auch ein bisschen Spaß muss sein!

Alessia zeigt mir die Grafikproduktionsübersicht. Ein praktisches Tool, das alle To-Dos für ein Event aufführt. So kann jeder Grafikdesigner sehen, welche Aufgaben noch erledigt werden müssen. Dabei arbeitet das Team eng mit dem Eventmanagement und der Architektur zusammen – schließlich muss das Ergebnis am Ende zum Gesamtkonzept passen. Plötzlich schallt es durch den Raum: „Du bist meine große Liebe“! Haben wir etwas verpasst? Nein, einer der Kollegen hat die „Soundmachine“ für sich entdeckt. Ein bisschen Spaß muss eben sein.

Agentursurfing 2018 Grafik-Spaß 2

04.09.2018 – Der rote Faden

2 Tage, 48 Stunden oder auch 172.800 Sekunden – so viel Zeit ist seit meinem Start bei OSK vergangen.

Oft sind es nur Sekunden oder kleine Details, die den Erfolg einer Kampagne wesentlich beeinflussen.

Im Bereich Konzeption, meiner ersten Station, wird der Grundstein für die weitere kreative Arbeit gelegt. Begriffe wie „Key Visual, „Look and Feel“ und „Customer Journey“ gehören in der Konzeption zum Alltagsvokabular. Oft ist dem Außenstehenden nicht bewusst, auf wie viele Details dabei geachtet werden muss. Meine Aufgabe war es, eine Event-Location vorzuschlagen und meine Wahl zu begründen. Dabei ging es vor allem um den Ort des Events. Man denkt vielleicht, dass es viele Orte gibt, um ein Produkt spektakulär in Szene zu setzen.
Nicht immer passt die Location jedoch zur Marke oder zur Botschaft, die übermittelt werden soll.  Am Ende habe ich den „roten Faden“ dann doch noch gefunden ;)

03.09.2018 – Marina Bantle freut sich auf Automotive-PR

Agentursurfing 2018 Marina Bantle 400 x 400Name: Marina Bantle

Alter: 27

Ausbildung / Studium: Ausbildung zur Tourismus-Kauffrau, Studium Medienwissenschaften / Kommunikation

Wohnort: Alfter bei Bonn

Warum hast du dich beim Agentursurfing beworben?
“Durch geschriebene Wörter soll die Fantasie des Kunden auf Reisen gehen. Ausgewählte Bilder sprechen unterschiedliche Kundengruppen an.” – aufgeschnappt während meiner Ausbildung bei einem Reiseveranstalter. Die Bedeutung von kreativem Texten und die Ästhetik von Bildern wurde mir erst dort bewusst. Meine Neugierde für die Kommunikations- und Werbebranche hat mich dann dazu bewogen, meine Reise in den Medienwissenschaften fortzusetzen.

Eines Tages tauchte dieser Slogan in meinem Facebook-Feed auf: „Mach-was-draus: Komm-in-die-Agentur.“

Eine Botschaft, die neugierig auf mehr machte. Nach meinen praktischen Erfahrungen als Tourismuskauffrau und den ersten theorielastigen Semestern der Medienwissenschaften sehnte ich mich nach Praxis. Da kam ein Praktikum wie gerufen. Agentursurfing – das klang so gar nicht nach Klischee. Die Chance jede Menge exklusive Einblicke in unterschiedliche Jobs zu bekommen, hat mich überzeugt.

Was erhoffst du dir von der Erfahrung?
Ich hoffe, wertvolle Erfahrungen für die spätere Berufswahl zu sammeln. Da ich mich in einem eher kreativen Umfeld sehe, bin ich auf den Agenturalltag gespannt. Ich hoffe, hier zudem meine Fähigkeiten optimal einbringen zu können und eine tatkräftige Unterstützung zu sein. Wer weiß, vielleicht begegne ich dem ein oder anderen in meiner späteren Laufbahn wieder?

Was erwartest du von deiner Zeit bei OSK?
Es ist Halbzeit. OSK ist die dritte „Welle“, auf der ich surfen werde. Nach einer spannenden Zeit in den Gebieten Public Relations und Live-Marketing, bin ich gespannt, wie bei OSK beide Bereiche zusammenfließen. Besonders gespannt bin ich auf PR rund um das Thema Automobil.

31.08.2018 – Janas OSK-Fazit: „Mit jeder Station habe ich mehr vom Gesamtprojekt gesehen“

Was bleibt dir von den zwei Wochen bei OSK am meisten in Erinnerung?
Die Menschen. Egal, wo ich hingekommen bin, ich bin super freundlich in Empfang genommen worden. Ich habe ja nur zwei Tage in jeder Abteilung verbracht und das ist nicht gerade viel Zeit, besonders weil ich eigentlich immer ein bisschen brauche um „aufzutauen“. Da heißt es schon was, dass ich mich überall sofort wohl gefühlt habe. Aber auch der Spaß an der Arbeit ist bei mir hängen geblieben. Alle haben mir ziemlich begeistert erzählt, was sie machen und warum sie gerne bei OSK arbeiten.

Welche Tipps hast du für die anderen Agentursurfer?
Ihr braucht keine Angst haben. Verglichen mit meiner ersten Agentur, ist OSK echt groß, aber ihr werdet hier so herzlich begrüßt, als bleibt ihr mindestens die nächsten zwei Jahre an diesem Platz sitzen, nicht nur zwei Tage. Nehmt alles mit, was ihr kriegen könnt und saugt jede Information auf, die ihr bekommt. Die Zeit verfliegt schneller, als einem lieb ist.

Welchen Eindruck hast du über die Agenturarbeit gewinnen können?
Alles hängt zusammen. Mit jeder Station habe ich ein bisschen mehr vom Gesamtprojekt sehen können. Ich kann mir richtig vorstellen, wie stolz und glücklich man ist, wenn am Ende das ganze Projekt so gut wie möglich über die Bühne gegangen ist. Im Gesamtbild stecken so viel Arbeit, Organisation und Liebe zum Detail. Aber erst zum Schluss, wenn alles zusammenkommt, erkennt man die wahre Dimension eines Projekts. Das muss ein sagenhaftes Gefühl sein.

Inwieweit haben sich deine Erwartungen bestätigt?
In jeder Hinsicht eigentlich. Ich bin beeindruckt, wie viel Einblick ich in nur zwei Tagen überall gewinnen konnte. Das war zwar auch mit Unmengen an Informationen verbunden, aber der Spaß ist dank der netten Menschen nicht zu kurz gekommen. Ich habe mich super wohl gefühlt. Danke an alle, an deren Fersen ich mich heften durfte, die sich Zeit für mich genommen und mir ständig Feedback zu allem, was ich gemacht habe, gegeben haben. Ich habe echt viel gelernt und mitgenommen. Vor allem, dass du dich manchmal selber überraschst und manche Bereiche dir mehr Spaß machen als jene, in denen du dich am ehesten gesehen hast.

30.08.2018 – Dolmetscherin im Social-Media-Team

Wir alle nutzen Social Media. Manche ein bisschen mehr, andere ein bisschen weniger. Ich muss gestehen, dass ich zu viel Zeit am Bildschirm verbringe und sinnlos durch Feeds scrolle. Ich habe tatsächlich auch einen Account auf gefühlt jeder Plattform, selbst wenn ich meine Zugangsdaten für viele schon längst wieder vergessen habe. Manche Plattformen benutze ich dagegen mehr. Instagram, zum Beispiel. Da könnte ich Stunden verbringen. Die Anzahl meiner Posts hängt damit nicht im Geringsten im logischen Zusammenhang mit meinen Followern – aber gerade da liegt für mich die Faszination. Wie werden Follower angelockt? Wie werden Interaktionen gefördert? Wie  werden Inhalte generiert? Obwohl ich also sehr viel in Social Media unterwegs bin und mir auch irgendwie meine Gedanken mache, hat mich eine Frage jetzt doch eine Weile beschäftigt. Wie sieht die Arbeit in einer Social-Media-Abteilung aus?

 

Meine Vorgängerin Caro hat es als Wohnzimmer-Feeling beschrieben, mich erinnert das Büro an den Film The Social Network, als Mark Zuckerberg ganz am Anfang von Facebook mit Freunden an der Website baut. Wie im Film, sind auch hier alle in einem Raum, alles ist gemütlich-chaotisch und die Stimmung ist freundschaftlich-locker. Die Räumlichkeiten wirken mehr wie eine Wohnung als ein Büro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedenfalls, darf ich mir heute den Aufbau einer Instagram-Story überlegen. Wie kombiniere ich Text, Bild und Video so, dass die Leute sich die acht bis fünfzehn Elemente auch wirklich anschauen? Eigentlich gar kein so großer Unterschied zu dem Pressekonferenz-Konzept, bei dem ich mir auch überlegen musste, wie ich das Interesse des Publikums einfange. Ansonsten ist man hier auch viel unterwegs. Zum Beispiel geht es auf Drehs, um Inhalte für den YouTube-Kanal und die Website zu erstellen. Das wird dann auch wieder in Insta-Storys verarbeitet. Und auf dem Blog geteilt. Und auf Twitter. Und auf Facebook. Multimediales Storytelling eben. Und da jedes Medium seine eigene Sprache hat, muss man auch die Inhalte dementsprechend übersetzen.

29.08.2018 – Gänsehaut im Motion Design

Meine vorletzte Station bei OSK ist das Motion Design. Das ist die Station, auf die ich mich mit am meisten gefreut habe. Einfach, weil ich wusste, was mich erwartet. Oder viel mehr dachte ich, ich wüsste es. In meiner Vorstellung werden hier den ganzen Tag Videos geschnitten, kleine, kurze Blockbuster mit energiegeladener Musik. Die Videos, bei denen man nach zwei Minuten im Kinosessel sitzt und denkt: “Wow, krass!” Wir lassen jetzt mal außen vor, dass OSK natürlich keine Kinowerbung produziert. Vom Gefühl kommt es am Ende jedoch aufs Gleiche hinaus. Ich kriege schon Gänsehaut von der Musik, die extra für den Clip komponiert wurde. In diesem Punkt lag ich mit meiner Vorstellung also richtig.

Agentursurfing 2018 Cutter Tastatur

Bekanntlich gehen Vorstellung und Realität in manchen Punkten aber auch auseinander. Wie viel Detailarbeit in ein Video investiert wird, war mit nicht bewusst. Geschnitten wird im Motion Design den ganzen Tag. Es gibt Augenblicke, da herrscht eine konzentrierte Stille in dem Großraumbüro. Einzig das hektische Klicken von Mäusen ist zu hören. Alle tragen fette, schwarze Kopfhörer und betrachten ihren Bildschirm. Da wird dann tatsächlich dieselbe Sekunde zehnmal abgespielt, bis der Schnitt haargenau zum Beat passt.

Es werden aber nicht nur die kurzen Videos geschnitten, die auf Veranstaltungen gespielt werden. Im Voraus werden auch Veranstaltungs-Abläufe gebaut. Dabei kriegt der Kunde das Veranstaltungs-Konzept vorab als Video zu sehen. Das ist alles ganz schön faszinierend. Außerdem werden Drehs geplant, mit allem was so dazugehört. Eine Auswahl an Schauspielern wird getroffen und dem Kunden präsentiert, Drehorte beschlossen und wer was wann wie filmt. Da darf ich heute Nachmittag mal genauer über die Schulter schauen!

27.08.2018 – Nie wieder Schachtelsätze

Früher in der Schule habe ich mich in langweiligen Unterrichtsstunden damit beschäftigt, aufzuschreiben, was meine Klassenkameraden während der Stunde machen. Dadurch habe ich festgestellt, dass ich mir sehr gerne Geschichten zusammenspinne. Schreiben ist zu einem großen Hobby geworden. Vor journalistischem Schreiben hatte ich allerdings immer Respekt – sich mit Themen und Dingen auseinanderzusetzen und sie fesselnd zu präsentieren, obwohl sie nicht hundert Prozent meinem Interesse entsprechen, löste in mir die Sorge aus, den Spaß am Schreiben irgendwann zu verlieren.

In der Redaktion hatte ich jetzt mein persönliches Kreatives-Schreiben-Seminar. In diesem Zusammenhang habe mich damit auseinandergesetzt, was Texte spannend und interessant macht. Ich habe gelernt, lange Schachtelsätze zukünftig zu vermeiden sowie aktive Verben und aussagekräftige Adjektive zu verwenden. Jedes Wort wird umgedreht und überdacht, denn alles hat eine Bedeutung. Selbst wenn das Wunderland Oz nur so heißt, weil Autor Lyman Frank Baum zwei Aktenordner hatte: A bis M und O bis Z. Es wurde bewusst so genannt.

Ich hatte also zwei Tage mit wichtigen Lektionen. Allen voran, dass ich noch genauer darauf achten sollte, welche Worte ich wähle. Außerdem, dass es wahnsinnig hilfreich ist, seine Texte für ein offenes, ehrliches Feedback weiterzureichen. Nicht nur an Freunde, Eltern und Großeltern, die eine ganze Zeit lang selbstgeschriebene Geschichten zu Weihnachten ertragen mussten, sondern an Leute, die konstruktive Kritik geben. Und zum Schluss: Selbstverständlich macht es Spaß, sich genau mit seinen Texten auseinanderzusetzen. Ich kann mir gerade nicht mehr vorstellen, wie ich daran den Spaß verlieren könnte.

23.08.2018 – Brainstorming auf dem “Catwalk”

Mein Weg bei OSK führt zeitweise fort vom Dom-Blick und eine Etage hoch ins stets gut gelaunte Großraumbüro (mir als “Catwalk” vorgestellt): Das Event-Management ist meine nächste Welle. Ich habe zwar schon in der vorherigen Agentur durchs Eventmarketing surfen dürfen, aber abgesehen davon habe ich nicht wirklich Erfahrung, was das Planen und Organisieren von Events angeht. Erst recht nicht, wenn gleich zehnmal mehr Gäste kommen sollen, als jemals auf meinen Geburtstagen waren. Deswegen durfte ich zunächst brainstormen, was man bei der Planung eines Events beachten muss.

Jetzt heißt es ran ans Eingemachte: Ich soll ein Folge-Event für 200 Leute organisieren. Location, Inszenierung, Programm, Essen – hoffentlich kann ich das alles zu einem übergeordneten Thema passend gestalten, um meine „Kunden“ heute Nachmittag in der Präsentation von meiner Idee zu überzeugen!

Agentursurfing 2018 Mind-Map Catwalk

21.08.2018 – Arbeitsplatz mit Domblick

Die ersten zwei Tage bei OSK habe ich mit Domblick und Autos in der Beratung begonnen. Meine Aufgabe war eine Modell-Recherche und anschließend der Entwurf eines groben Ablaufs für eine Pressekonferenz. Natürlich sollen sich die Journalisten dabei nicht langweilen, weswegen es gilt, spannende Entwicklungen und Neuheiten zu betonen. Wie fängt und hält man also die Aufmerksamkeit einer Gruppe Journalisten, die den ganzen Tag mit Informationen zu den verschiedensten Autos gefüttert werden? Das ist die Frage mit der ich mich beschäftige, während ich mein erstes Pressekonferenzkonzept entwerfe. Ganz schön herausfordernd!

20.08.2018 – Jana Winkel nutzt das Agentursurfing als Orientierungshilfe

Agentursurfing 2018 Jana Winkel 400x400Name: Jana Winkel

Alter: 24

Ausbildung / Studium: Literatur- und Sprachwissenschaft; Duales Abitur mit Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin

Wohnort: Frechen (quasi Köln)

Warum hast du dich beim Agentursurfing beworben?
In der zehnten Klasse wurde ich gefragt, was ich nach dem Abi machen will. Damals war „irgendwas mit Medien“ eine beliebte Antwort, nicht nur bei mir. Deswegen bin ich vom Gymnasium auf ein Berufskolleg gewechselt, bei dem ich Grafikdesign, Fotografie, Film, Ton und noch ein paar andere medienbezogene Themen im Unterricht hatte. Mit dem Studium habe ich dann noch meine Leidenschaft des kreativen Schreibens gefördert und am Ende stehe ich jetzt hier, will am liebsten alles machen und kann mich nicht entscheiden, worauf ich mich fokussieren möchte. Da kam das Agentursurfing gerade recht, denn so kann ich in kurzer Zeit Einblicke in unterschiedliche Bereiche gewinnen und hoffentlich am Ende festlegen, oder zumindest eingrenzen, was mich am meisten begeistert.

Was erhoffst du dir von der Erfahrung?
Zum einen eben genau das: ich hoffe, am Ende der zwei Monate den Bereich gefunden zu haben, der meine vielseitigen Interessen fördert und fordert – oder zumindest durch das Ausschlussverfahren dem näherzukommen, was ich mir für mein kommendes Berufsleben vorstellen kann. Zum anderen möchte ich mich aber auch neuen Herausforderungen stellen und Bereiche erkunden, die ich noch gar nicht kenne. Im besten Falle lerne ich mich und meine Stärken und Schwächen, aber auch meine Berufsvorstellungen in den acht Wochen besser kennen. Dazu gehören auch die vielen Menschen, die ich kennenlernen darf und die sich die Zeit nehmen, mir Fragen zu beantworten und einen Einblick in ihr Arbeitsleben gewähren.

Was erwartest du von deiner Zeit bei OSK?
Da dies hier nun „schon“ meine zweite Station ist, hoffe ich, dass es mit den guten Erfahrungen weitergeht: ich freue mich auf die Einblicke, die ich in den verschiedenen Abteilungen innerhalb der OSK gewinnen kann und auf die Menschen, die mir in kürzester Zeit einen Eindruck in ihre Arbeit zu geben. Man könnte also sagen, meine Erwartungen sind Informationen bis zum Umfallen und Spaß dabei haben – aber ich bin sehr zuversichtlich, dass diese erfüllt werden.

17.08.2018 – Caros OSK-Fazit: “Moderne Themen sowie eine zukunftsgerichtete Denkweise”

Was bleibt dir von den zwei Wochen bei OSK am meisten in Erinnerung?

Am ehesten erinnert man sich natürlich an zwischenmenschliche Erfahrungen, daher bleiben mir die vielen netten Kolleginnen und Kollegen, die ich jederzeit fragen und ansprechen konnte, in positiver Erinnerung. Ich habe mich bei OSK direkt willkommen und aufgenommen gefühlt. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die mich betreut haben und mit denen ich zusammenarbeiten konnte!

Aber es ging ja nicht (nur) darum, nette Menschen kennenzulernen, sondern auch um Agentur-Erfahrungen. Hier bleiben mir vor allem das Arbeiten an aktuellen und modernen Themen sowie eine sehr zukunftsgerichtete Denkweise im Kopf.

Welche Tipps hast du für die anderen Agentursurfer?

Keine Angst haben, bei OSK beißt keiner! Alle sind wirklich sehr nett und witzig, auf der andere Seite aber ebenso professionell, weswegen man viel lernen kann. Nicht entmutigen lassen, wenn das Feedback am ersten Tag in der jeweiligen Abteilung nicht direkt durch die Decke geht. Auch wenn die Aufgaben zunächst simpel klingen, gibt es vieles zu beachten, woran man im ersten Schritt gar nicht gedacht hat. Ich habe hier auf jeden Fall sehr viel mitgenommen.

Welchen Eindruck hast du über die Agenturarbeit gewinnen können?

Eine Agentur ist wie ein Mosaik: Jede Abteilung für sich bildet aus vielen Steinchen ein Bild. Dieses Bild greift in das der anderen Abteilungen und ergibt ein großes, perfektes Gesamtbild. Ich glaube, Agenturarbeit heißt vor allem Teamarbeit – im eigenen Team und mit anderen Teams –, da am Ende ein einheitliches Projekt inszeniert wird, an dem unterschiedliche Gewerke beteiligt sind.

Inwieweit haben sich deine Erwartungen bestätigt?

Agentur als hippes, modernes Arbeitsumfeld trifft bei OSK definitiv zu. Kreativität und fixe Ideen sind hier in jeder Abteilung gefragt, daher war ich überrascht, wie viel Zeit ich mit Recherche verbracht habe. Rückblickend ist das aber vollkommen sinnvoll und zielführend gewesen.

17.08.2018 – OSK-Wohnzimmer-Feeling im Social-Media-Team

Die letzten zwei Tage habe ich im räumlich gemütlichsten Büro verbracht. Mein persönliches OSK-Wohnzimmer-Feeling im very lustig Denglish spreching Social-Media-Team :). Nachdem ich in der Redaktion Bild zu Wort und im Grafik Design Wort zu Bild gemacht habe, konnte ich im Social-Media-Team beide Disziplinen wieder zusammenführen und OSK auf allen Kanälen präsentieren. Einen Tweet mit 280 Zeichen zu formulieren, klingt erst mal einfach, ist in der Praxis jedoch herausfordernder, als angenommen. wie mein Arbeitstag genau aussieht, erfahrt ihr übrigens auf Instagram.

Agentursurfing 2018 Social Media

15.08.2018 – Wort und Bild müssen eine Einheit bilden

Bekanntlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Aber das richtige Bild für tausend Worte zu finden, stellt doch eine Herausforderung dar, musste ich lernen. Durch mein Kunststudium bin ich in der Welt der Bilder eigentlich zu Hause. Doch in der Kunst transportieren Bilder oftmals eine andere Message. Das Bild ist hier oft losgelöst vom Wort und steht für sich. Meine Aufgabe im Grafik Design in den letzten beiden Tagen war es, mir Visualisierungen für bestimmte Keywords zu überlegen. Klingt leicht, möchte man meinen. Wenn man dabei allerdings beachten muss, dass ein Bild alles beinhalten muss, was das Keyword mit sich bringt, dabei die richtigen Emotionen wecken soll, aber nicht kitschig werden darf oder zu plakativ usw., sieht das ganze doch schon wieder etwas anders aus. Unter dem kritischen Blick meines Computers, habe ich mich durch die Bildrecherche geschlagen.

Meine Lesson Learned aus dem Grafik Design lautet demnach: Wort und Bild müssen eine Einheit bilden.

Agentursurfing 2018 Grafik

14.08.2018 – Kuchen und Planung

Meine nächste Station hat mit einem persönlichen Event begonnen: meinem Geburtstag. Dafür galt es, nur Kuchen zu organisieren. Wie ein größeres Event geplant und organisiert wird, habe ich während meiner Zeit im Event Management von OSK erfahren. Als Gast auf Events ist mir nie aufgefallen, woran man alles denken muss. Im Anschluss an ein großes Event sollte ich in den letzten beiden Tagen auf eigene Faust eine Abschlussveranstaltung planen und meine Ideen in einem gespielten Kundengespräch präsentieren. Drückt mir die Daumen, dass es dem „Kunden“ gefällt.

Agentursurfing 2018 Kuchen

09.08.2018 – Floskeln unerwünscht!

Ich habe mich immer für eine recht gute Schreiberin gehalten. Die Noten meiner Unihausarbeiten haben mir bislang Recht gegeben. Nun habe ich lernen müssen, dass das journalistische und redaktionelle Schreiben eine ganz andere Geschichte ist. In meinen zwei Tagen in der Redaktion habe ich einen Crashkurs im kreativen und szenischem Schreiben genießen dürfen.

Auf der Suche nach einer Szene bin ich zunächst in die Kölner Innenstadt geschickt worden. Learning by doing. Im Laufe der zwei Tage habe ich diese in verschiedenen Arbeitsschritten überarbeitet. Am Ende bin ich selbst erstaunt, was alles aus meiner Urfassung – die zugegeben wenig mit einer Szene zu tun hatte – herauszuholen war.

Nach diesen zwei Tagen drehe ich im Kopf jedes Wort noch einmal um, streiche Floskeln und überdenke bekannte Wortkombinationen und Verallgemeinerungen, bevor ich sie zu Papier bringe. Ein großes Dankeschön an Frank, der bei OSK für die Redaktionsleitung verantwortlich ist, und sich so viel Zeit für Erklärungen und Übungen genommen hat!

08.08.2018 – Kampf gegen das “Leere-Blatt-Syndrom”

Agentursurfing Carolin bearbeitetMeine zwei Tage in der Konzeption mit einem netten Team: Ausgerüstet mit einer Rede für eine Produkt-Vorstellung, war es meine Aufgabe, mir Gedanken über die Visualisierung im Hintergrund zu machen. Bei dem warmen Wetter in den letzten Tagen raucht der Kopf da umso mehr. Schlussendlich habe ich doch erfolgreich das Leere-Blatt-Syndrom überwunden und einige Bildideen zeigen können. Mit einem netten Feedback aus dem Konzeptionsteam geht es heute in der Redaktion für mich weiter.

06.08.2018 – Carolin Haak: “Wenn nicht jetzt, wann dann?”

Agentursurfing Carolin HaakName: Carolin Haak

Alter: 24 (ab Freitag 25)

Ausbildung / Studium: Master Lehramt für Gymnasium/ Gesamtschule in den Fächern Deutsch und Kunst

Wohnort: Köln (obwohl ich gebürtige Düsseldorferin bin)

Warum hast du dich beim Agentursurfing beworben?

In der Schule haben mich die Bereiche Werbung, PR und Kommunikation immer interessiert. Damals habe ich mir sagen lassen, dass man für die Arbeit in der Agentur Ellenbogen braucht, die ich mit süßen 17 Jahren meiner Meinung nach (noch) nicht hatte. Während meines Lehramt-Studiums habe ich mich immer auch nach einer praktischen, medialen und digitalen Umsetzung von Lerninhalten im Unterricht gesehnt und bin bei der Institution Schule oftmals an Grenzen gestoßen. Gerade kurz vor Ende des Studium stellt sich da die Frage: Was nun? Über Instagram bin ich zufällig auf die Anzeige zum Agentursurfing gestoßen und war sofort Feuer und Flamme. Das Agentursurfing verspricht, mit den Vorurteilen zum Agenturleben aufzuräumen, Einblicke in verschiedene Bereiche und Agenturen zu geben und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Im Bewerbungsverfahren konnte ich überzeugen, nun bin ich hier und gespannt, was mich alles erwartet und was ich alles lernen und für mich mitnehmen kann.

Was erhoffst du dir von der Erfahrung?

Ich hoffe, einen Einblick in viele Bereiche des Agenturlebens zu bekommen, viele nette Menschen kennenzulernen und diese mit meinen Ideen unterstützen zu dürfen. Da ich relativ frisch aus einem Praktikum in einer Schule komme, hoffe ich hier einen Vergleich ziehen zu können mit welchem Ort, welcher Arbeitsweise und mit welcher Tätigkeit ich mich am meisten identifizieren kann. Neben dem Einblick und der Erfahrung ist das Agentursurfing für mich also auch eine Art Entscheidungsfindung, wie es nach dem Studium weitergehen soll.

Was erwartest du von deiner Zeit bei OSK?

OSK ist die erste meiner vier Stationen im Surfing, also unvoreingenommener und (noch) unvergleichbarer Startpunkt meiner zweimonatigen Agenturkarriere. Ich hoffe, hier Einblicke in ein breites Spektrum an Bereichen zu bekommen, um auch für mich herauszufinden, wo genau ich meine Kompetenzen am besten zum Einsatz bringen kann. Natürlich hoffe ich, auch auf den Kontakt mit netten Kolleginnen und Kollegen, von denen ich viel lernen und mehr über das Leben und Arbeiten in der Agentur erfahren kann.