//Agentursurfing 2018 – Die Surfer geben einen Einblick in ihre Arbeit bei OSK

Agentursurfing Titelbild 2

 

Die Employer Branding Kampagne „Komm in die Agentur“ aller deutschen Kommunikationsverbände geht wegen des großen Erfolges dieses Jahr in eine zweite Runde. In Köln werden insgesamt vier „Agentur-Surfer“ einen exklusiven Einblick in vier Agenturen bekommen. Vom 06.08. bis zum 28.09.2018 wechseln sie alle zwei Wochen die Agentur, sodass sie sich in kürzester Zeit ein gutes Netzwerk in der Agenturlandschaft aufbauen können und zugleich deren Arbeitsalltag kennenlernen. Alle Agenturen sind Mitglied in einem der großen Verbände in Deutschland. OSK ist als Mitglied der GPRA in diesem Jahr auch wieder mit dabei. Lest hier über die Zeit der Surfer in unserer Agentur. Dieser Artikel ist eine Art “Newsticker”, in dem die Surfer regelmäßig Neuigkeiten über ihre Arbeit bei OSK veöffentlichen.

21.08.2018 – Arbeitsplatz mit Domblick

Die ersten zwei Tage bei OSK habe ich mit Domblick und Autos in der Beratung begonnen. Meine Aufgabe war eine Modell-Recherche und anschließend der Entwurf eines groben Ablaufs für eine Pressekonferenz. Natürlich sollen sich die Journalisten dabei nicht langweilen, weswegen es gilt, spannende Entwicklungen und Neuheiten zu betonen. Wie fängt und hält man also die Aufmerksamkeit einer Gruppe Journalisten, die den ganzen Tag mit Informationen zu den verschiedensten Autos gefüttert werden? Das ist die Frage mit der ich mich beschäftige, während ich mein erstes Pressekonferenzkonzept entwerfe. Ganz schön herausfordernd!

20.08.2018 – Jana Winkel nutzt das Agentursurfing als Orientierungshilfe

Agentursurfing 2018 Jana Winkel 400x400Name: Jana Winkel

Alter: 24 Jahre

Ausbildung / Studium: Literatur- und Sprachwissenschaft; Duales Abitur mit Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin

Wohnort: Frechen (quasi Köln)

Warum hast du dich beim Agentursurfing beworben?
In der zehnten Klasse wurde ich gefragt, was ich nach dem Abi machen will. Damals war „irgendwas mit Medien“ eine beliebte Antwort, nicht nur bei mir. Deswegen bin ich vom Gymnasium auf ein Berufskolleg gewechselt, bei dem ich Grafikdesign, Fotografie, Film, Ton und noch ein paar andere medienbezogene Themen im Unterricht hatte. Mit dem Studium habe ich dann noch meine Leidenschaft des kreativen Schreibens gefördert und am Ende stehe ich jetzt hier, will am liebsten alles machen und kann mich nicht entscheiden, worauf ich mich fokussieren möchte. Da kam das Agentursurfing gerade recht, denn so kann ich in kurzer Zeit Einblicke in unterschiedliche Bereiche gewinnen und hoffentlich am Ende festlegen, oder zumindest eingrenzen, was mich am meisten begeistert.

Was erhoffst du dir von der Erfahrung?
Zum einen eben genau das: ich hoffe, am Ende der zwei Monate den Bereich gefunden zu haben, der meine vielseitigen Interessen fördert und fordert – oder zumindest durch das Ausschlussverfahren dem näherzukommen, was ich mir für mein kommendes Berufsleben vorstellen kann. Zum anderen möchte ich mich aber auch neuen Herausforderungen stellen und Bereiche erkunden, die ich noch gar nicht kenne. Im besten Falle lerne ich mich und meine Stärken und Schwächen, aber auch meine Berufsvorstellungen in den acht Wochen besser kennen. Dazu gehören auch die vielen Menschen, die ich kennenlernen darf und die sich die Zeit nehmen, mir Fragen zu beantworten und einen Einblick in ihr Arbeitsleben gewähren.

Was erwartest du von deiner Zeit bei OSK?
Da dies hier nun „schon“ meine zweite Station ist, hoffe ich, dass es mit den guten Erfahrungen weitergeht: ich freue mich auf die Einblicke, die ich in den verschiedenen Abteilungen innerhalb der OSK gewinnen kann und auf die Menschen, die mir in kürzester Zeit einen Eindruck in ihre Arbeit zu geben. Man könnte also sagen, meine Erwartungen sind Informationen bis zum Umfallen und Spaß dabei haben – aber ich bin sehr zuversichtlich, dass diese erfüllt werden.

17.08.2018 – Caros OSK-Fazit: “Moderne Themen sowie eine zukunftsgerichtete Denkweise”

Was bleibt dir von den zwei Wochen bei OSK am meisten in Erinnerung?

Am ehesten erinnert man sich natürlich an zwischenmenschliche Erfahrungen, daher bleiben mir die vielen netten Kolleginnen und Kollegen, die ich jederzeit fragen und ansprechen konnte, in positiver Erinnerung. Ich habe mich bei OSK direkt willkommen und aufgenommen gefühlt. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die mich betreut haben und mit denen ich zusammenarbeiten konnte!

Aber es ging ja nicht (nur) darum, nette Menschen kennenzulernen, sondern auch um Agentur-Erfahrungen. Hier bleiben mir vor allem das Arbeiten an aktuellen und modernen Themen sowie eine sehr zukunftsgerichtete Denkweise im Kopf.

Welche Tipps hast du für die anderen Agentursurfer?

Keine Angst haben, bei OSK beißt keiner! Alle sind wirklich sehr nett und witzig, auf der andere Seite aber ebenso professionell, weswegen man viel lernen kann. Nicht entmutigen lassen, wenn das Feedback am ersten Tag in der jeweiligen Abteilung nicht direkt durch die Decke geht. Auch wenn die Aufgaben zunächst simpel klingen, gibt es vieles zu beachten, woran man im ersten Schritt gar nicht gedacht hat. Ich habe hier auf jeden Fall sehr viel mitgenommen.

Welchen Eindruck hast du über die Agenturarbeit gewinnen können?

Eine Agentur ist wie ein Mosaik: Jede Abteilung für sich bildet aus vielen Steinchen ein Bild. Dieses Bild greift in das der anderen Abteilungen und ergibt ein großes, perfektes Gesamtbild. Ich glaube, Agenturarbeit heißt vor allem Teamarbeit – im eigenen Team und mit anderen Teams –, da am Ende ein einheitliches Projekt inszeniert wird, an dem unterschiedliche Gewerke beteiligt sind.

Inwieweit haben sich deine Erwartungen bestätigt?

Agentur als hippes, modernes Arbeitsumfeld trifft bei OSK definitiv zu. Kreativität und fixe Ideen sind hier in jeder Abteilung gefragt, daher war ich überrascht, wie viel Zeit ich mit Recherche verbracht habe. Rückblickend ist das aber vollkommen sinnvoll und zielführend gewesen.

17.08.2018 – OSK-Wohnzimmer-Feeling im Social-Media-Team

Die letzten zwei Tage habe ich im räumlich gemütlichsten Büro verbracht. Mein persönliches OSK-Wohnzimmer-Feeling im very lustig Denglish spreching Social-Media-Team :). Nachdem ich in der Redaktion Bild zu Wort und im Grafik Design Wort zu Bild gemacht habe, konnte ich im Social-Media-Team beide Disziplinen wieder zusammenführen und OSK auf allen Kanälen präsentieren. Einen Tweet mit 280 Zeichen zu formulieren, klingt erst mal einfach, ist in der Praxis jedoch herausfordernder, als angenommen. wie mein Arbeitstag genau aussieht, erfahrt ihr übrigens auf Instagram.

Agentursurfing 2018 Social Media

15.08.2018 – Wort und Bild müssen eine Einheit bilden

Bekanntlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Aber das richtige Bild für tausend Worte zu finden, stellt doch eine Herausforderung dar, musste ich lernen. Durch mein Kunststudium bin ich in der Welt der Bilder eigentlich zu Hause. Doch in der Kunst transportieren Bilder oftmals eine andere Message. Das Bild ist hier oft losgelöst vom Wort und steht für sich. Meine Aufgabe im Grafik Design in den letzten beiden Tagen war es, mir Visualisierungen für bestimmte Keywords zu überlegen. Klingt leicht, möchte man meinen. Wenn man dabei allerdings beachten muss, dass ein Bild alles beinhalten muss, was das Keyword mit sich bringt, dabei die richtigen Emotionen wecken soll, aber nicht kitschig werden darf oder zu plakativ usw., sieht das ganze doch schon wieder etwas anders aus. Unter dem kritischen Blick meines Computers, habe ich mich durch die Bildrecherche geschlagen.

Meine Lesson Learned aus dem Grafik Design lautet demnach: Wort und Bild müssen eine Einheit bilden.

Agentursurfing 2018 Grafik

14.08.2018 – Kuchen und Planung

Meine nächste Station hat mit einem persönlichen Event begonnen: meinem Geburtstag. Dafür galt es, nur Kuchen zu organisieren. Wie ein größeres Event geplant und organisiert wird, habe ich während meiner Zeit im Event Management von OSK erfahren. Als Gast auf Events ist mir nie aufgefallen, woran man alles denken muss. Im Anschluss an ein großes Event sollte ich in den letzten beiden Tagen auf eigene Faust eine Abschlussveranstaltung planen und meine Ideen in einem gespielten Kundengespräch präsentieren. Drückt mir die Daumen, dass es dem „Kunden“ gefällt.

Agentursurfing 2018 Kuchen

09.08.2018 – Floskeln unerwünscht!

Ich habe mich immer für eine recht gute Schreiberin gehalten. Die Noten meiner Unihausarbeiten haben mir bislang Recht gegeben. Nun habe ich lernen müssen, dass das journalistische und redaktionelle Schreiben eine ganz andere Geschichte ist. In meinen zwei Tagen in der Redaktion habe ich einen Crashkurs im kreativen und szenischem Schreiben genießen dürfen.

Auf der Suche nach einer Szene bin ich zunächst in die Kölner Innenstadt geschickt worden. Learning by doing. Im Laufe der zwei Tage habe ich diese in verschiedenen Arbeitsschritten überarbeitet. Am Ende bin ich selbst erstaunt, was alles aus meiner Urfassung – die zugegeben wenig mit einer Szene zu tun hatte – herauszuholen war.

Nach diesen zwei Tagen drehe ich im Kopf jedes Wort noch einmal um, streiche Floskeln und überdenke bekannte Wortkombinationen und Verallgemeinerungen, bevor ich sie zu Papier bringe. Ein großes Dankeschön an Frank, der bei OSK für die Redaktionsleitung verantwortlich ist, und sich so viel Zeit für Erklärungen und Übungen genommen hat!

08.08.2018 – Kampf gegen das “Leere-Blatt-Syndrom”

Agentursurfing Carolin bearbeitetMeine zwei Tage in der Konzeption mit einem netten Team: Ausgerüstet mit einer Rede für eine Produkt-Vorstellung, war es meine Aufgabe, mir Gedanken über die Visualisierung im Hintergrund zu machen. Bei dem warmen Wetter in den letzten Tagen raucht der Kopf da umso mehr. Schlussendlich habe ich doch erfolgreich das Leere-Blatt-Syndrom überwunden und einige Bildideen zeigen können. Mit einem netten Feedback aus dem Konzeptionsteam geht es heute in der Redaktion für mich weiter.

06.08.2018 – Carolin Haak: “Wenn nicht jetzt, wann dann?”

Agentursurfing Carolin HaakName: Carolin Haak

Alter: 24 (ab Freitag 25)

Ausbildung / Studium: Master Lehramt für Gymnasium/ Gesamtschule in den Fächern Deutsch und Kunst

Wohnort: Köln (obwohl ich gebürtige Düsseldorferin bin)

Warum hast du dich beim Agentursurfing beworben?

In der Schule haben mich die Bereiche Werbung, PR und Kommunikation immer interessiert. Damals habe ich mir sagen lassen, dass man für die Arbeit in der Agentur Ellenbogen braucht, die ich mit süßen 17 Jahren meiner Meinung nach (noch) nicht hatte. Während meines Lehramt-Studiums habe ich mich immer auch nach einer praktischen, medialen und digitalen Umsetzung von Lerninhalten im Unterricht gesehnt und bin bei der Institution Schule oftmals an Grenzen gestoßen. Gerade kurz vor Ende des Studium stellt sich da die Frage: Was nun? Über Instagram bin ich zufällig auf die Anzeige zum Agentursurfing gestoßen und war sofort Feuer und Flamme. Das Agentursurfing verspricht, mit den Vorurteilen zum Agenturleben aufzuräumen, Einblicke in verschiedene Bereiche und Agenturen zu geben und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Im Bewerbungsverfahren konnte ich überzeugen, nun bin ich hier und gespannt, was mich alles erwartet und was ich alles lernen und für mich mitnehmen kann.

Was erhoffst du dir von der Erfahrung?

Ich hoffe, einen Einblick in viele Bereiche des Agenturlebens zu bekommen, viele nette Menschen kennenzulernen und diese mit meinen Ideen unterstützen zu dürfen. Da ich relativ frisch aus einem Praktikum in einer Schule komme, hoffe ich hier einen Vergleich ziehen zu können mit welchem Ort, welcher Arbeitsweise und mit welcher Tätigkeit ich mich am meisten identifizieren kann. Neben dem Einblick und der Erfahrung ist das Agentursurfing für mich also auch eine Art Entscheidungsfindung, wie es nach dem Studium weitergehen soll.

Was erwartest du von deiner Zeit bei OSK?

OSK ist die erste meiner vier Stationen im Surfing, also unvoreingenommener und (noch) unvergleichbarer Startpunkt meiner zweimonatigen Agenturkarriere. Ich hoffe, hier Einblicke in ein breites Spektrum an Bereichen zu bekommen, um auch für mich herauszufinden, wo genau ich meine Kompetenzen am besten zum Einsatz bringen kann. Natürlich hoffe ich, auch auf den Kontakt mit netten Kolleginnen und Kollegen, von denen ich viel lernen und mehr über das Leben und Arbeiten in der Agentur erfahren kann.