//Marken in der Geiselhaft sozialer Netzwerke – Interview mit Sascha Pallenberg

Sascha Pallenberg Titel

Es ist etwas ruhiger geworden um Sascha Pallenberg, bis zuletzt einer der umtriebigsten deutschsprachigen Techblogger. Der Grund: Der Mobilegeeks-Gründer arbeitet seit Anfang des Jahres als Head of Digital Content in der Unternehmenskommunikation von Daimler. Dort setzt der 45-Jährige vor allem auf die Stärkung der Daimler-Kanäle. Denn auch wenn Sascha Pallenberg die Vorteile von Instagram und Co nicht von der Hand weisen will: Die Unabhängigkeit, mit der Marken auf ihren eigenen Kanälen kommunizieren, ziehe er der „Geiselhaft der sozialen Netzwerke“ vor.

Im Interview mit OSK spricht Sascha Pallenberg darüber, warum er Influencer Marketing skeptisch gegenübersteht, was Facebook sich von WeChat abschauen sollte, und warum die Geschichte über einen Schuh aus Plastikmüll ein Paradebeispiel für gutes Content Marketing liefert.

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//KW 31 – Muss das Influencer Marketing gerettet werden?

OSK Weekly KW31 Titel - Influencer Marketing

Liebe Leserinnen und Leser,

„Rettet das Influencer Marketing!“ Dazu ruft die Werben & Verkaufen seit Kurzem in einer Facebook-Gruppe auf und regt zum Austausch an. Denn: „Wenn das Influencer Marketing kaputt ist, sollten wir es reparieren“, heißt es dort. Beispiele wie eine Kampagne von Coral befeuern die Diskussionen innerhalb der Kommunikationsbranche. Unter dem Hashtag #coralliebtdeinekleidung zeigten Influencer sich mit Coral-Produkten in Alltagssituationen, die auf viele gestellt und unglaubwürdig wirkten. Kritiker nehmen dieses Beispiel als Beweis dafür, dass sich in dieser noch jungen Kommunikationsdisziplin etwas bewegen muss.

 

Aber hat die W&V-Facebook-Gruppe recht? Muss das Influencer Marketing gerettet werden? Wir fassen im Newsletter einige Stimmen zur aktuellen Diskussion zusammen und beziehen selber Stellung.

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//KW 26 – Fake Influencer – mit gefälschten Zahlen zum Traumjob

osk_weekly_KW26_ Fake Influencer overview

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn es wie eine Fake News klingt, es entspricht den Tatsachen: Falsche Follower gibt es nun sogar am Automaten. Der Journalist Vasily Sonkin hat ein derartiges Gerät in einem russischen Einkaufszentrum entdeckt. Für 100 Fake Likes muss man weniger als einen Dollar investieren und wer 1,77 Dollar einwirft, bekommt 100 falsche Follower. Mit diesen gefälschten Follower- und Interaktionszahlen wollen sich Fake Influencer für Unternehmen attraktiver machen. Was das für Marken und „echte“ Influencer bedeutet, schauen wir uns diese Woche im Newsletter an.

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//KW 22 – Influencer-Recherche

Liebe Leserinnen und Leser,

den passenden Influencer für die eigene Marke zu finden, ist nicht immer einfach. Entscheidet man sich für den falschen, droht im schlimmsten Fall ein Shitstorm – wie YouTube-Star Bibi mit ihrem umstrittenen Ausflug in die Musikwelt erst kürzlich belegte. Neue Apps, Tools und Plattformen sollen Unternehmen zukünftig helfen, das perfekte Matching zu finden – quasi als Tinder für Marken-Influencer-Beziehungen. Die Suche nach geeigneten Botschaftern für Unternehmen ist diese Woche Thema des Newsletters. Wir zeigen gelungene Beispiele und geben Tipps, was Unternehmen bei der Auswahl der Influencer beachten sollten.

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//KW 19 – Clickbaiting schadet dem Image

OSK Weekly KW 19 Title

Liebe Leserinnen und Leser,

Nutzer stört penetrante Werbung in sozialen Netzwerken und Messengern. Insbesondere die Generation Z (16 bis 19 Jahre) und Millennials (20 bis 39 Jahre) sind von Social-Media-Anzeigen genervt, wie eine neue Studie zeigt. Sie rät Unternehmen, bei Facebook und Co. Präsenz zu zeigen, den Dialog mit den Usern zu suchen und gleichzeitig auf das übermäßige Bewerben von Posts zu verzichten. Dieser Ansatz bedeute viel Arbeit, würde sich aber in einer höheren Markenloyalität und stärkerer Kundentreue bezahlt machen.

Marken setzen verstärkt auf Influencer-Kommunikation und Content Marketing. In unseren Newsletter-Themen betrachten wir daher u.a., wie Influencer durch eine Mischung aus Authentizität und hoher Qualität die Bindung zu ihren Followern stärken. Ein spannender Ansatz für Marken. Außerdem geht es darum, dass Content Marketing nicht allein auf den schnellen Klick zielen darf. Denn das hat mitunter negative Konsequenzen für das Unternehmen.

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//KW 10 – Mic – „Die New York Times der Millennials“

Liebe Leserinnen und Leser,

brauchen Medien überhaupt noch eine Website, wenn es doch soziale Netzwerke gibt? Diese Frage ist gar nicht abwegig in Anbetracht dessen, dass Plattformen wie Facebook die Anlaufstelle Nummer eins für Leser sind. Die Mehrheit der Nutzer geht mobil ins Netz und nutzt nur wenige Apps, wovon Facebook eine der wichtigsten ist. Mit Instant Articles bekommen einige Verlage – und dank eines WordPress-Plug-ins bald alle Publisher – die Möglichkeit, Inhalte vollständig und schneller dort zu streuen, wo sich die Nutzer sowieso aufhalten.

Emily Bell nimmt diese zunehmende Macht von Facebook in der lesenswerten Analyse „Facebook is eating the world“ kritisch auseinander und beschreibt die Auswirkungen auf die Informationsfreiheit und Geschäftsmodelle von Medien. Was für Facebook eine grandiose Entwicklung ist, könnte der Medienbranche nämlich noch große Probleme bereiten.

Auch in unserem aktuellen Newsletter beschäftigen wir uns mit neuen Netzwerken und Plattformen, die unser Medienverhalten und unsere Kommunikation verändern. Dabei werfen wir einen Blick darauf, wie Unternehmen diese Netzwerke für ihre Kommunikationsziele nutzen können.

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//Influencer Marketing – schlaues Investment oder reines Geldverbrennen?

Die alten Werbeformen sind tot, lang lebe das Influencer Marketing! So oder so ähnlich wird der Begriff aktuell gehyped. Vollkommen verständlich, denn das Potenzial ist groß, und noch nie war es einfacher als in der heutigen Zeit, Menschen zu erreichen und sie somit potenziell für sich und die eigenen Inhalte zu begeistern. Doch lohnt sich Influencer Marketing für Unternehmen wirklich? Was gilt es zu beachten und wie definiert man Erfolg? OSK-Gastautor Philipp Steuer versucht, diese Fragen zu beantworten.

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//Marke und Influencer müssen harmonieren – YouTube-Stars raten von plumper Werbung ab

Ein junger Mann steht vor einem Elefanten-Gehege im Zoo. 19 Sekunden. Damit hat alles angefangen. Der Clip mit dem Titel „Me at the Zoo“ war das erste Video, das auf YouTube hochgeladen wurde. Der „Hauptdarsteller“: kein Geringerer als Jawed Karim, einer der drei Gründer der Plattform. Etwas mehr als zehn Jahre ist das her. Heute hat YouTube nach Unternehmensangaben mehr als eine Milliarde Nutzer im Monat. Jede Minute kommen 300 Stunden neues Videomaterial hinzu.

Videos im Netz anzuschauen, gehört für viele Menschen mittlerweile zum Medienalltag. Die Auswahl wächst stetig: Mediatheken, Videos im Facebook-Feed oder eben YouTube. Der Trend Bewegtbild gewinnt weiter an Bedeutung. In diesem Segment ist YouTube bisher Spitzenreiter, wie die ARD/ZDF Onlinestudie 2014 belegt. Das Portal hat mittlerweile richtige Stars hervorgebracht. Die Kanäle bekannter YouTuber zählen Tausende, die der erfolgreichsten teilweise sogar Millionen Abonnenten. In Deutschland gehört etwa Erik Range alias „Gronkh“ zu den unangefochtenen Größen der Szene. Seinen Kanal, auf dem er in sogenannten „Let’s Plays“ Videogames spielt, haben über 3,5 Millionen Menschen abonniert. Unternehmen haben die Chancen der enormen Reichweite bereits für sich erkannt. Laut einer Studie soll YouTube für Werber im Jahr 2015 sogar das größte Potenzial bieten.

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//Stefanie Polster im Interview: „Es geht darum, den Nutzern auf Augenhöhe zu begegnen.”

Facebook und Twitter sind zentrale Kommunikationskanäle, vor allem im Kontakt mit jungen Zielgruppen. Wichtig dabei: Solche Dialogplattformen pflegt man nicht einfach nebenher, vielmehr müssen diese strategisch in den Kommunikationsmix eingebunden, regelmäßig bespielt und die Aufbereitung der Inhalte kontinuierlich angepasst werden. Manchmal ist weniger aber mehr, wie blau Mobilfunk vergangenen Sommer für sich erkannte – und die Kommunikation auf Facebook einstellte: „Wir glauben, dass unsere Produkte überzeugender sind, als ein Facebook-Post es sein kann“, so die offizielle Begründung. Stefanie Polster von yourfone.de sieht das anders: „Gar kein Facebook ist auch keine Lösung, zumindest nicht für uns.“ Wenn jemand am anderen Ende des Netzwerks den Newsfeed-Algorithmus ändere und damit die Reichweite der eigenen Inhalte innerhalb des „Walled Gardens“ sinke, dann sei das zwar ärgerlich, bliebe aber eine spannende Herausforderung für Kommunikationsverantwortliche. Doch wie meistern Kommunikationsprofis diese besonderen Herausforderungen? Wie passen die Verantwortlichen ihre Strategien und Herangehensweisen an, um weiterhin erfolgreich mit Kunden kommunizieren zu können? Darüber haben wir mit Stefanie Polster, Head of Communications und Social Media bei yourfone.de, gesprochen.

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//KW 36 – Boom bei mobilen Endgeräten hält an

Boom bei mobilen Endgeräten hält an

BITKOM zufolge legen Smartphones und Tablets beim Absatz weiter zu. Der Hightech-Verband stützt sich dabei auf aktuelle Zahlen der Marktforschungsinstitute EITO und GfK. In diesem Jahr werden demnach rund  24 Millionen Smartphones und etwa 9,2 Millionen Tablets verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von sechs Prozent für Smartphones und satte 15 Prozent für Tablets. Laut BITKOM-Präsidiumsmitglied Dr. Christian Illek treibt der anhaltende Trend zu mobilen Endgeräten „die Vernetzung der Gesellschaft voran – bis ins Wohnzimmer“, und hat damit Auswirkungen auf die gesamte Unterhaltungselektronik-Branche: „Die Internetfähigkeit eines Geräts wird zu einem entscheidenden Kaufgrund“, so Illek. In Anbetracht der zunehmenden Vernetzung avancieren Wearables damit konsequenterweise zum nächsten großen Trend in diesem Bereich.

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