//KW 09 – Bloggen auf Fremdplattformen – fremdgehen oder nicht?

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Um Facebook geht es in dieser Woche u.a. auch in unseren Newsletter-Themen. Mark Zuckerberg war vergangene Woche zu Besuch in Berlin und hat sich den Fragen der Community gestellt. Springer-Chef Mathias Döpfner hatte die Gelegenheit, mit Zuckerberg über die Zukunft von Virtual Reality und künstlicher Intelligenz zu sprechen.

Bloggen auf Fremdplattformen – fremdgehen oder nicht?

Facebook, LinkedIn und auch Xing ermöglichen Nutzern, Beiträge direkt auf den Netzwerken zu veröffentlichen. Seitdem fragt sich die Welt der Blogger, wie sinnvoll es tatsächlich ist, diese Fremdplattformen zu benutzen. Auf Lead Digital hat sich Bloggerin und Autorin Meike Leopold dieser Frage angenommen und dazu 30 Bloggerkollegen befragt. Eines weiß sie jetzt sicher: Einigkeit über das Thema wird man in der Blogosphäre so bald nicht finden. Die Meinungen gehen weit auseinander, wenn es um das Publizieren von Blogbeiträgen auf externen Seiten geht. Neben den Gegnern und Befürwortern plädiert die Mehrheit der Befragten für Mut zum Experimentieren – die eigene Web-Präsenz sollte jedoch immer als Zentrale der eigenen Online-Marke dienen.

Aus Agentursicht können wir bestätigen, dass die Veröffentlichung auf Facebook, LinkedIn und Co. zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugt. Insgesamt raten wir aber vor einer ausschließlichen Veröffentlichung auf Fremdplattformen ab. Ein Blog bzw. eine Unternehmensseite funktioniert schließlich als zentrale Anlaufstelle, die den Besuchern eine Übersicht zum eigenen Themenspektrum gibt, anstatt ihnen einzelne Häppchen vorzusetzen.

Mark Zuckerberg über VR und künstliche Intelligenz

Mark Zuckerberg hat sich während seines Berlin-Besuchs mit der WELT getroffen und über Redefreiheit im Internet, virtuelle Welten und künstliche Intelligenz gesprochen. Besonders das Thema Virtual Reality (VR) hält der Facebook-Chef für die nächste zukunftsweisende Technologie. Derzeit kümmert sich Facebook sowohl um die Soft- als auch um die Hardware-Entwicklung. Am Ende müsse die Technologie für alle erschwinglich sein, nicht nur für eine kleine, finanzstarke Nutzer-Gruppe, um ebenso erfolgreich zu werden wie Mobile Devices, erklärt der 31-Jährige. Im Gespräch mit Springer-Vorstandsvorsitzendem Mathias Döpfner verrät er auch, dass künstliche Intelligenz zu einem der Themenfelder gehört, von denen er große Veränderungen für die Gesellschaft erwartet. „Weniger Autounfälle durch selbstfahrende Autos, bessere Diagnosen von Krankheiten, bessere, zielgerichtete Behandlung von Krankheiten und in der Folge mehr Sicherheit im Gesundheitswesen.“

Studie zur Social-Media-Nutzung: Deutschland auf letztem Platz

Die Ablehnung von Facebook, Twitter und Co. ist in Deutschland höher als in allen anderen Industrienationen. Das hat eine Untersuchung des Pew Research Center ergeben. Die Untersuchung, für die mehr als 46.000 Menschen in 40 Ländern befragt wurden, befasst sich mit der weltweiten Internet-Nutzung, dem Smartphone-Gebrauch sowie der Verbreitung sozialer Netzwerke. WiWo-Redakteur Michael Kroker hat die Ergebnisse zusammengefasst. Wichtige Erkenntnis: Während Deutschland bei der allgemeinen Internet- und Smartphone-Verbreitung ungefähr auf demselben Niveau wie andere Industriestaaten liegt, landet die Bundesrepublik bei der Social-Media-Nutzung auf dem letzten Platz aller betrachteten Länder – zusammen mit Pakistan. Demnach nutzen nur 50 Prozent der Deutschen soziale Netzwerke. Das ist deutlich unterhalb des Durchschnittswerts der 40 Länder, den das Pew Research Center auf 76 Prozent beziffert.

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Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

 

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Sein Inhalt ist möglicherweise nicht mehr aktuell.

Online-Redakteur

Carsten Christian ist studierter Journalist und Kommunikationswissenschaftler, seinen Master-Abschluss hat er an der Uni Hamburg gemacht. Bevor er zur Agentur kam, war der Digital Native mehr als zwei Jahre für die Online- und Print-Ausgabe der Ruhr Nachrichten im Einsatz. Bei OSK arbeitet er als Online und Social Media-Redakteur, auf dem Agentur-Blog schreibt Carsten über den Medienwandel und Trends im Bereich Mobile und (Online-)Video. Privat verfolgt er Neuigkeiten in der Videospiel- und Gaming-Szene, schaut gerne Let's-Plays auf YouTube und greift auch selbst zu Maus und Gamepad.

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