//KW 05 – Ist New York City das Silicon Valley der Medienbranche?

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Liebe Leserinnen und Leser,

welchen Messenger nutzen Sie? WhatsApp? Dann sind Sie eine/-r von rund einer Milliarde Menschen weltweit, die für ihre private und berufliche Kommunikation auf den Dienst der Facebook-Tochter setzen. WhatsApp-Mitgründer und Chef Jan stellte Anfang der Woche per Facebook-Eintrag weitere beeindruckende Eckdaten vor:

  • Täglich werden über WhatsApp 42 Milliarden Nachrichten verschickt,
  • täglich versenden die Nutzer rund 1,6 Milliarden Fotos und 250 Millionen Videos.

Wir haben den Anlass als Grund genommen einige der wichtigsten Verhaltensregeln für den Messenger zusammenzufassen. Denn immer mehr Marken und Unternehmen testen WhatsApp als Kommunikationskanal, obwohl die vielen Stolpersteine oft nicht bekannt sind.

PS: In Köln und vielen weiteren deutschen Karnevalshochburgen hat heute mit Weiberfastnacht der Straßenkarneval begonnen. OSK wünscht allen Jecken ein paar frohe Karnevalstage. Alaaf!

Ist New York City das Silicon Valley der Medienbranche?

New York City etabliert sich als das neue Silicon Valley der Medienbranche, wie Journalist Martin Oswald auf Medium schreibt. Die Stadt erweise sich als ideale Heimat für junge Journalisten und sei eine geeignete Testumgebung für Business-Modelle. Viele neue Medienmarken seien in Big Apple beheimatet. Huffington Post, Upworthy oder NowThisNews sind Beispiele von Medienunternehmen, die mittlerweile international bekannt sind. Oswald hat sie besucht und ihre spannendsten Ansätze und Methoden zusammengefasst. So würden junge Medienunternehmen etwa nicht in eine eigene App investieren. Die Distribution laufe hauptsächlich über soziale Netzwerke. Die meisten stellen ihren Content nativ auf Drittplattformen, eine durchdachte mobile Website diene als Homebase für alle Inhalte.

Ob Snapchat für die eigene Kommunikations-Strategie der richtige Kanal ist, muss jedes (Medien-)Unternehmen für sich selbst prüfen. Damit zu starten, nur weil es jetzt jeder tut, ist sicher nicht zielführend. Ignorieren sollte man die App aber auch nicht. Jetzt ist noch die Zeit für Experimente.

23 Gedanken zu Social Media und dem heutigen Journalismus

Philipp Meier hat in seiner Funktion als Social-Media-Chef vom Dienst bei Watson.ch einiges über den heutigen Journalismus gelernt. In seinem letzten Beitrag für den Online-Nachrichtendienst teilt er seine 23 Learnings über den Nutzen sozialer Netzwerke in Redaktionen. Eine Erkenntnis: Jeder einzelne Redakteur eines Medienunternehmens sollte in Sachen Social Media in die Pflicht genommen werden. Um in der Medienbranche den Wandel konsequent voranzutreiben, sollten diejenigen, die Inhalte produzieren, für Social Media und ihre Community verantwortlich sein, rät Meier. Das sei auch der Grund, warum seine Zeit bei Watson ende: Ab jetzt sollen die Redakteure den Fall „Social Media“ in die Hand nehmen.

// Über OSK Weekly

Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

 

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Sein Inhalt ist möglicherweise nicht mehr aktuell.

Online-Redakteur

Carsten Christian ist studierter Journalist und Kommunikationswissenschaftler, seinen Master-Abschluss hat er an der Uni Hamburg gemacht. Bevor er zur Agentur kam, war der Digital Native mehr als zwei Jahre für die Online- und Print-Ausgabe der Ruhr Nachrichten im Einsatz. Bei OSK arbeitet er als Online und Social Media-Redakteur, auf dem Agentur-Blog schreibt Carsten über den Medienwandel und Trends im Bereich Mobile und (Online-)Video. Privat verfolgt er Neuigkeiten in der Videospiel- und Gaming-Szene, schaut gerne Let’s-Plays auf YouTube und greift auch selbst zu Maus und Gamepad.

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