//Always on the Road: Around the World in 8 Days

Über Service, Dichtung und Wahrheit am scheinbar blauen Himmel

Sonntag vor Ostern, 11.30 Uhr. LH 408 nach Newark steht an Gate A89 des Düsseldorfer Flughafens zum Einsteigen bereit, ein Airbus 340 mit dem Namen “Viersen”. Es ist der erste Abschnitt einer schnellen Reise um die Welt – in einer Woche zunächst nach New York, dann weiter nach Peking, und schließlich zurück nach Paris.

Grund ist der Messekalender der Autoindustrie, der in diesem Jahr gleich mehrere Überschneidungen aufweist: so liegt der Pressetag der “Auto China” in Peking, der größten asiatischen Automobilmesse, ausgerechnet auf Ostersonntag und parallel zur New York International Auto Show. Später im Jahr wird die Auto Guangzhou wiederum parallel zur Auto Show in Los Angeles laufen – ein Schelm, der sich nichts dabei denkt.

Drei Langstreckenflüge in acht Tagen, mit Lufthansa, United und Air France. 33 Stunden Flugzeit, fast 13.000 Meilen oder 20.000 Kilometer – ein Härtetest, wo der Wettbewerb unter den Airlines am stärksten ist: in der Business Class. “Nonstop you” behauptet Lufthansa in ihrer laufenden Kampagne, “Fly the friendly skies” lädt United ein, “France is in the Air” lockt Air France mit dem Versprechen von Savoir Vivre in 10.000 Meter Höhe.

Dichtung oder Wahrheit?

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//Wie aus der CES eine internationale Autoshow wurde

Als vor 47 Jahren die erste CES in New York ihre Tore öffnete, war die “Consumer Electronics Show” noch ein kleiner Ableger der großen “Chicago Music Show”, der damals wichtigsten Verbrauchermesse für elektronische Geräte. 17.500 “Early Nerds” besuchten die Stände der rund 200 Aussteller im Hilton und Americana Hotel und bestaunten die neuesten Gadgets: Kofferradios, Kassettenrekorder und ein Fernseher mit revolutionären Mikroprozessoren.

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