//KW 24 – Video, Video, Video

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ob Netflix oder YouTube – die Deutschen haben ihr Herz fürs Streaming entdeckt. Gefragt ist allerdings nicht nur die reine Unterhaltung. Ratgeber- oder Erklärvideos erleben ebenfalls einen Boom. Sie sind nicht nur als Nachhilfelehrer im Einsatz, sondern auch im Business. Denn nicht nur komplexe Matheaufgaben lassen sich so besser nachvollziehen, Sprachen oder Bedienungsanleitungen sind ebenfalls leichter zugänglich. Neues gibt es zum Thema Video auch von Instagram. Und wer der guten alten DVD noch nachtrauert, darf sich auf den letzten Absatz freuen. Ansonsten:

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//“Video wird den Medienkonsum beherrschen und AR schlägt VR” – Sebastian Pfotenhauer zur Zukunft des Journalismus

Sebastian Pfotenhauer Head of Video, Ringier AG

Sebastian Pfotenhauer verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Video-Bereich. Seit 2015 arbeitet er für den Schweizer Verlag Ringier AG. Er leitet dort als Head of Video ein mittlerweile 31-köpfiges Team und baute für die „Blick“-Gruppe die Video-Reichweite sowie -einnahmen massiv aus. Darüber hinaus setzte er erfolgreich auf Trends wie Virtual Reality, Live-Videojournalismus und Augmented Reality. „Blick“ ist eine deutschsprachige Schweizer Tageszeitung und Blick.ch das Medienportal mit monatlich über 800 Millionen Page Impressions und über 60 Millionen Visits. Außerdem ist der Video-Experte als Dozent für verschiedene Hochschulen und Institute in Deutschland und der Schweiz tätig.

Zuvor arbeitete der 40-Jährige von 2007 bis 2015 für stern.de in Hamburg, zuletzt als Leiter Digital TV. In dieser Position verantwortete er mit seinem zwölfköpfigen Team die Entwicklung und Umsetzung einer digitalen Bewegtbildstrategie für die Marke stern. Dazu gehörten Überarbeitung und Ausbau des Video-Contents unter Berücksichtigung mobiler Nutzungsgewohnheiten. Ein besonderer Fokus lag dabei ebenfalls auf Reichweitenausbau und Erlösoptimierung. Mit Bewegtbild hatte er bereits vorher Erfahrung: Er gehörte zum Entwicklungsteam des rbb-TV-Talks „Thadeusz“ und arbeitete als Autor unter anderem für Reinhold Beckmann.

Sebastian Pfotenhauer studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Politik und Neuere Deutsche Literatur und absolvierte anschließend die Henri-Nannen-Journalistenschule.

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//YouTube für Unternehmen – wie Firmen die Plattform sinnvoll nutzen

Artikel YouTube für Unternehmen Interview Titel

 

Tummeln sich auf YouTube nur Teenager? Und sind User eigentlich von Anzeigen genervt, die sich nicht überspringen lassen? Wir haben Andreas Briese, Director YouTube Partnerships für Zentraleuropa, im Interview nach Tipps für Unternehmen gefragt.

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//KW 27 – Instagram TV: Frontalangriff auf YouTube

OSK Weekly KW 27 - Instagram TV - Titel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist die Katze aus dem Sack: Instagram startet eine eigene Videoplattform. Auf Instagram TV, kurz IGTV, können Nutzer längere Videos hochladen und dauerhaft speichern. Das Design der App ist gelungen, die Bedienung intuitiv und durch und durch Mobile First: Videos sind nur im Hochformat erlaubt. Das ist konsequent, schließlich richtet sich das Portal an eine Zielgruppe, die immer mehr Videos in sozialen Netzwerken konsumiert. Im aktuellen OSK Weekly haben wir uns Instagram TV genauer angeschaut und zeigen, welches Potenzial für Unternehmen in dem Feature steckt.

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//KW 26 – Durch Livestreams wirken Unternehmen glaubwürdig und transparent

osk_weekly_kw26 - Streaming Titel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

zahlreiche Fans von „Astro-Alex“ sind hautnah dabei, wenn Alexander Gerst live von der Weltraumstation ISS berichtet und seine Erlebnisse im All schildert. Die Liveübertragungen sind dank moderner Streaming-Technologie möglich und mit Smartphone auch stabil mobil empfangbar. Auch Pressekonferenzen, Produktvorstellungen oder selbst private Erlebnisse werden immer häufiger live übertragen oder zeitversetzt gestreamt. Nicht zuletzt das TV-Programm stellen wir uns mit Streaming on Demand individuell nach unseren Vorlieben zusammen. Über 24 Millionen Deutsche nutzten im vergangenen Jahr Livestreams, Streaming-Anbieter wie Netflix und Amazon haben weltweit Millionen Kunden. Die Videotechnologie hat unseren Alltag und unsere Mediengewohnheiten verändert, einige spannende News zum Thema haben wir für Sie im OSK Weekly zusammengestellt.

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//KW 27 – Video-Marketing hat Einfluss auf den Unternehmenserfolg

OSK Weekly KW-Video-Marketing 27-Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

auf dem ersten Play Video Summit vergangenen Donnerstag in Hamburg diskutierten Werbetreibende, Technologieanbieter und Medienvermarkter über die Entwicklungen in der Bewegtbild-Kommunikation. In unserem Newsletter geht es daher diese Woche ebenfalls um das Thema „Video“ und “Video-Marketing”. Spannend ist in diesem Zusammenhang die Frage, wie sich Content Marketing über Social-Media-Kanäle wie YouTube entwickeln wird – und was ein gutes Video überhaupt ausmacht. Wir geben einen kurzen Ausblick in die Zukunft des Bewegtbild-Marketings – viel Spaß beim Lesen!

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//KW 08 – Virtual Reality

Liebe Leserinnen und Leser,

auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona stehen jedes Jahr die neuesten Smartphones im Rampenlicht. Normalerweise. Dieses Jahr aber war alles etwas anders. Das Thema „Virtual Reality“ zog am Sonntag alle Aufmerksamkeit auf sich. Kein Wunder, denn es gab mit Mark Zuckerberg einen prominenten VR-Fürsprecher. „Virtual-Reality-Brillen werden revolutionieren, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren. Man wird jederzeit mit seinen Freunden abhängen können, egal wo auf der Welt sie gerade sind“, erklärte der Facebook-Chef seine Vision. Während einer Präsentation von Samsung trat er für viele völlig überraschend auf die Bühne.

Denn für die Realisierung seiner Pläne hat „Zuck“ den südkoreanischen Smartphone-Marktführer als mächtigen Partner mit an Bord geholt. Von der Partnerschaft versprechen sich beide Seiten viel. Samsung verfügt über die Ressourcen, eine hohe Stückzahl an VR-Geräten zu relativ günstigen Preisen auf den Markt zu bringen. Facebook ist für die Software zuständig. Es scheint, als würde die Mutter aller sozialen Netzwerke in Sachen Virtual Reality Nägel mit Köpfen machen. Denn je umfassender und attraktiver das VR-Erlebnis ist, desto länger bleiben die Nutzer auf den Facebook-Angeboten. Und desto aufmerksamer sind sie. Ein interessanter Ansatz für Werbekunden.

Facebook investiert also aus gutem Grund in VR. Wie die Investmentbank Goldman Sachs voraussagt, werden VR und Augmented Reality (AR) 2025 – also in nicht einmal zehn Jahren – einen jährlichen Umsatz von 80 Mrd. US-Dollar erwirtschaften. Natürlich ist das auch der Konkurrenz bewusst. So soll Apple Gerüchten zufolge an einer eigenen Technologie für den zukunftsträchtigen Markt arbeiten. Und Google versucht, VR mit seinem Cardboard zum Mainstream zu machen. Für den Journalismus, die PR und die Markenkommunikation bietet VR neue Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. Doch wie diese aussehen, sei noch offen, erklärt Regisseur Chris Milk im Gespräch mit der Süddeutschen. Milk hat sich in seiner Arbeit auf VR spezialisiert. Inhalte und Formen müssten sich erst noch entwickeln, genau wie „eine Sprache, eine Ästhetik, die mit Virtual Reality umgehen kann“.

Nicht jeder ist übrigens vom aktuellen VR-Trend restlos begeistert. Anfang der Woche ging ein Bild von Mark Zuckerberg auf dem MWC um die Welt. Der Facebook-Chef geht darauf am Publikum vorbei, das ihn allerding nicht bemerkt. Die Gäste tragen alle VR-Brillen. The Verge zeichnete daraufhin eine düstere Scifi-Dystopie, mit Zuckerberg als Schurken, der unsere Gehirne stehlen will.

Man sieht, das Thema polarisiert. Neue Technologien wurden schon immer kontrovers diskutiert und oft kritisch begleitet. Daher beschäftigen wir uns dieses Mal auch in unserem Newsletter intensiv mit Virtual Reality.

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//Mit Wibbitz vom Text zum Nachrichten-Video in 10 Sekunden

Zeit ist Geld. Und beides wird in den meisten Redaktionen der Nachrichtenpresse immer knapper. Auf der einen Seite bröckeln Werbeeinnahmen und Personaldecke, auf der anderen wollen die Leser mit leicht konsumierbarem Video-Content „to go“ versorgt werden. Dieser ist in der Regel aber nur mit viel Zeit und Geld produzierbar. Ein Dilemma in Zeiten des mobilen Internetbooms. Da kommt eine Erfindung aus dem Start-up-Eldorado Israel gerade recht: Wibbitz. Die junge Firma aus Tel Aviv bietet eine Technologie an, die redaktionelle Texte automatisch in Videos transformiert – in nur zehn Sekunden! OSK stellt das Unternehmen im zweiten Teil der Serie “Start-up Picks” vor.

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//„Das Smartphone muss der beste Freund des Journalisten werden“ – Henrik Neumann zur Zukunft des Journalismus

Zukunft des Journalismus Henrik Neumann 1

© Marten Berg„Bespuckt, beschimpft, beleidigt“ – so beschreibt Henrik Neumann seine Erfahrungen, die er während seiner Arbeit für DIE WELT als Video-Journalist gesammelt hat. Oft sei er auf Widerstand gestoßen, von Menschen, denen seine hintergründige Berichterstattung nicht passte. Passiert ist das dem Redakteur seit seinem Start bei DIE WELT im Januar 2014 häufig genug. Doch gerade bei Geschichten, die sich wirklich lohnen, sei er bisher immer auf Gegenwehr gestoßen. Dies habe ihm gezeigt, dass er auf der richtigen Spur sei. „Manchmal muss es weh tun, bis Menschen dir erzählen, was ihnen weh tut“, so der Journalist.

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