//KW 47 – Print: Comeback in der Nische

Print-Comeback

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Print stirbt – eine Prognose, die oft zu hören war, aber nicht eingetreten ist. Zwar leiden viele Zeitungsverlage weiter unter sinkenden Auflagen und damit auch unter Gewinnrückgängen. Andererseits steigen auch bei den klassischen Medienmarken die Einnahmen aus dem Digitalen. Und: Es gibt derzeit so viele Printmagazine wie nie auf dem Markt. Wie ist diese Entwicklung zu erklären?

Viel Spaß beim Lesen!

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//“Print lohnt sich immer noch” – Bettina Billerbeck zur Zukunft des Journalismus

bbIhre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte Bettina Billerbeck schon in der Schule. Während der Schulzeit auf einem Wuppertaler Gymnasium produzierte sie mit ihrem Team die Schülerzeitung – und gewann einige Preise. Heute ist sie die Chefredakteurin von „SCHÖNER WOHNEN“. Nach der Schule folgte ein Praktikum bei der Westdeutschen Zeitung. Wenn es mal gerade keine Aufgabe gab, suchte sie sich eigene Geschichten, die auch gedruckt wurden. Es war der Start einer steilen Karriere. Ihr Volontariat machte Bettina Billerbeck beim Jahreszeiten Verlag in Hamburg. Im Anschluss war sie als Redakteurin und später als Ressortleiterin bei „Der Feinschmecker“ insgesamt sechs Jahre für die Themen „Küche, Wein, Lebensart“ verantwortlich. Auf der Karriereleiter gab es von da an kein Halten mehr: stellvertretende Chefredakteurin des Frauenmagazins „myself“, Chefredakteurin der „Maxi“ und von „Living at Home“. Alles in einer Zeitspanne von rund 14 Jahren. Seit 2013 ist die 42-Jährige Chefin der „SCHÖNER WOHNEN“-Redaktion, gibt mit ihrem Team Tipps zur Einrichtung, Wohnstilen, Dekorations-Trends und mehr. Für ihre Hamburger Wohnung hat Billerbeck übrigens, wie sie selbst sagt, verschiedenste Stile kombiniert. Im Interview erklärt Bettina Billerbeck, warum sich Leser gerade in der rasenden Online-Welt nach Entschleunigung sehnen. Außerdem verrät sie, für wen sich der Print-Markt noch immer lohnt.

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//FvF im Interview: Vernetzung als Erfolgsprinzip

Berlin-Mitte, vergangene Woche. Wenn man durch die Tür des obersten Stockwerks der Mulackstraße schreitet, hat man nicht das Gefühl, ein Büro zu betreten. Der modern eingerichtete Arbeitsraum von „Freunde von Freunden (FvF)“ hat vielmehr die persönliche Atmosphäre eines stylischen Wohnzimmers als die eines anonymen Arbeitsplatzes. Torsten Bergler, Tim Seifert und Frederik Frede, die drei Gründer von FvF, begrüßen uns freundlich und führen uns durch das zweistöckige Apartment. Normalerweise läuft das Ganze umgekehrt. Die drei Berliner Gründer haben irgendwann angefangen, Freunde oder Freunde ihrer Freunde in deren Wohnungen und kreativen Arbeitsumgebungen zu interviewen und zu fotografieren. Heute sind sie selbst dran.

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//Aktuelle Trends im Zeitungsmarkt

Mehr als 500 Journalisten, Verleger, Digitaler und Mediendesigner diskutierten beim European Newspaper Congress vom 04. bis 06. Mai 2014 in Wien die Zukunftsfragen des Printmarktes. Die wesentlichen Themen der zweitägigen Agenda: Die Veränderung der Medien in Zeiten der Digitalisierung, kreative Formatentwicklungen im Zeitungsmarkt, Stichwort “Roboter-Journalismus” und Change-Prozesse in Medienhäusern.
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//KW 12 – Wie wird’s viral?

Wie wird’s viral?

Der Erfolg von viralen Inhalten und Kampagnen ist selten vorhersehbar. Sie können sowohl eine enorme Reichweite erzielen – wie zuletzt Edeka mit Supergeil – als auch außer Kontrolle geraten. Auch wenn sich manche Phänomene einer logischen Erklärung entziehen, gibt es klare Kriterien, um die Shareability von Inhalten zu steigern. Positivität und Emotionalität sind dabei die zwei ausschlaggebenden Faktoren. Im Social Web funktionieren positive Nachrichten besser als schlechte – anders als im Journalismus. Darüber hinaus hilft es, wenn der Content die Eitelkeit der User anspricht: Denn was besonders cool, witzig oder intellektuell ist, wird von Leuten gerne geteilt, die sich im Netz ein besonders cooles, witziges oder intelligentes Image aufbauen möchten oder aufgebaut haben. Weitere Tipps, wie das virale Potenzial von Inhalten erhöht werden kann, finden sich in Jan Tißlers Artikel im Upload Magazin.

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