//KW 46 – Die persönliche Zeitung

Die persönliche Zeitung

Die Nachrichten-App „Nuzzel“ soll aus der täglichen Informationsflut im Netz herausfiltern, was Nutzer wirklich bewegt. In der App werden nur noch die „Top-Nachrichten“ der eigenen Freunde angezeigt. Konsequenz: Der Nutzer hat keinen direkten Einfluss auf die Themenauswahl, sondern ist von den Präferenzen seiner Kontakte abhängig. Er bewege sich in einer Art Informationsblase, schreibt Paul-Christian Britz in einer App-Kritik auf Zeit Online.

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//KW 45 – Content-Konzepte für die Smartwatch

Content-Konzepte für die Smartwatch

Unternehmen wie Apple, Samsung, Nike und Pebbles arbeiten weiter intensiv an der Smartwatch. Das neueste Gadget soll künftig, so die Hoffnungen der Anbieter, eine ähnliche Akzeptanz und Bedeutung erlangen wie das Smartphone. Medienhäuser wittern dabei ihre Chance, denn Smartwatches könnten die Online-Nachrichtenflut erträglicher machen, wie Jürgen Vielmeier auf netzwertig.com schreibt. Es gibt bereits verschiedene Anbieter, die Nachrichten-Apps für Smartwatches entwickeln, dabei herrscht aber Uneinigkeit über die optimale Darstellungsform. Der Netzwertig-Autor vergleicht unterschiedliche Content-Konzepte und stellt zwei konkurrierende Ansätze vor.

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//KW 44 – Blogger Relations bei Zeiss

Blogger Relations bei Zeiss

Die aktuelle Blogger-Kampagne von Zeiss wurde in Expertenkreisen sowohl gelobt als auch kritisiert. Mehrere Blogger testeten Digital-Brillengläser, das schwäbische Unternehmen buchte im Gegenzug Werbebanner. Zentraler Diskussionspunkt: Hat Zeiss damit die Meinung der Blogger gekauft oder zumindest beeinflusst? In einem Interview mit Karsten Lohmeyer von Lousy Pennies spricht der Marketing-Chef des Unternehmens Maik Hartung über den Vorwurf und erklärt dabei den Umgang mit Bloggern aus Unternehmenssicht.

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//KW 43 – App-Analyse: Pinterest und WhatsApp ganz vorne

App-Analyse: Pinterest und WhatsApp ganz vorne

Der Mobile Analytics Dienstleister Adjust hat eine Analyse von über 200.000 Apps durchgeführt. Als Bemessungsgrundlage für den Erfolg wurden die jeweiligen Store-Rankings und Nutzerbewertungen gewählt. Das Ergebnis der Studie macht deutlich, dass Apps für soziale Netzwerke, mit denen man Content leicht „on the go“ verbreiten kann, am erfolgreichsten sind. Lead Digital fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

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//KW 41 – Die digitale Revolution steht noch bevor

Die digitale Revolution steht noch bevor

Wenn über die digitale Revolution gesprochen wird, denkt man in der Regel an die Jahrtausendwende und das Aufkommen der sozialen Netzwerke. Die eigentliche Revolution werde aber das mobile Internet sein, wie Huffington-Post-Chefredakteur Sebastian Matthes schreibt. Langfristig werde das Smartphone seine Position als wichtigstes Gerät im Alltag ausbauen. Das habe zur Folge, dass Themen, ihre Aufbereitung und Zugänglichkeit grundlegend neu gedacht werden müssten.

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//KW 40 – Digitale Ausstellung des Deutschen Museums

Digitale Ausstellung des Deutschen Museums

Durch eine Partnerschaft zwischen dem Deutschen Museum in München und dem Google Cultural Institute können große Teile der naturwissenschaftlichen und technischen Ausstellung vom heimischen Sofa aus besucht werden. Wie zeit.de berichtet, wurden bisher über 300 Exponate digitalisiert und können nun online betrachtet werden. Neben dem Deutschen Museum erfasst das Google Cultural Institute bereits mehr als 500 Einrichtungen aus 60 Ländern.

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//KW 33 – Das große Zeitungssterben

Das große Zeitungssterben

Die Zeitung als traditionelles Massenmedium scheint ihr Monopol endgültig eingebüßt zu haben. Schuld daran sei aber nicht das Internet alleine. Drei Wirtschaftsredakteure der FAZ, darunter auch der stellvertretende Ressortleiter, beziehen in einem Artikel „in eigener Sache“ Stellung zum Thema. Darin geben sie Aufschluss über mögliche Gründe und entwerfen Szenarien für die Zukunft. Der interessanten Reise durch die Geschichte deutscher Zeitungen folgen Zahlen und Fakten, die den Einbruch der Werbeeinnahmen und die wenig erfolgreichen Gegenmaßnahmen der Verlagshäuser verdeutlichen. Eines der im Artikel entworfenen Zukunfts-Szenarien gleicht einer Dystopie, in der die gedruckte Zeitung innerhalb der nächsten sieben Jahre ausgestorben sein wird und Journalismus nur noch als Nebenerwerb fortbesteht. Dagegen steht die weitaus hoffnungsvollere Aussicht auf ein Überleben der großen Verlagshäuser dank des in der Vergangenheit angehäuften Vertrauenspotentials und effektiver Redaktionsgemeinschaften aus Bloggern, Journalisten und anderen Fachkundigen.

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//KW 30 – Die Problematik der sinkenden Auflagenzahl

Die Problematik der sinkenden Auflagenzahl

Der „Mannheimer Morgen“ wird in den kommenden Jahren aufgrund sinkender Anzeigen- und Vertriebserlöse bis zu 40 Stellen streichen, teilte der Geschäftsführende Gesellschafter der Dr. Haas Mediengruppe, Björn Jansen, letzte Woche in einer Presseerklärung mit. Auch Nachrichtenmagazine haben nach neu veröffentlichten Zahlen im Vorjahresvergleich weiter mit Auflagenrückgängen zu kämpfen. Journalist Christian Jakubetz nimmt diese Entwicklungen zum Anlass, sich in einem lesenswerten Artikel mit der Problematik der sinkenden Auflagenzahlen von Printmedien und vor allem Tageszeitungen zu beschäftigen. Für ihn ist es mit verstärkten Investitionen in den digitalen Journalismus nicht getan. Vielmehr müssten Verlage endlich erkennen, dass sich auch das Kernprodukt grundlegend ändern muss.

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//KW 25 – Twitter im WM-Fieber

Twitter im WM-Fieber

Als Echtzeitmedium ist Twitter ideal dazu geeignet, sich mit anderen Nutzern während der WM-Spiele auszutauschen. Unter den Hashtags #Worldcup2014 und #WM14 wird schon seit Tagen intensiv getwittert, aber es gibt eine Reihe von weiteren Hashtags und Accounts, die man für spannende Inhalte und Diskussionen im Auge behalten sollte. Ob offizielle Accounts von Spielern oder spielspezifische Hashtags wie #GERPOR – auf dem ZDF Blog Hyperland stellt Redakteur Tobias Wagner die wichtigsten Twitter-Quellen zusammen, mit denen Nutzer angesichts der Masse an Tweets den Überblick behalten. Twitter selbst hat zur WM wie schon 2010 sogenannte Hashflags eingeführt: nennt ein User eine Länderabkürzung wie #GER, erscheint die dazugehörige Flagge im Tweet. Eine Übersicht über die WM-Features stellt Twitter auf dem eigenen Blog vor.

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