//KW 15 – Das Konzept des Content-Flows

NATIONAL

Das Konzept des Content-Flows

In Zeiten der Informationsüberlastung verlassen sich Nutzer vor allem auf vertraute Quellen und bewegen sich damit immer mehr in einer Informationsblase. Neuer Content muss, wenn er nicht direkt aus einer bevorzugten Quelle kommt, im Kopf eine höhere Barriere überwinden, damit die Nutzer ihn wahrnehmen. t3n-Autor Babak Zand erklärt, wie klassische Musiklehre bei dieser Problematik helfen kann. Das Konzept der Dynamik in der Musik – Harmonien als lauter und leiser werdende Passagen – funktioniert auch im Content-Marketing und wird Content-Flow genannt. Anstatt mit einzelnen, unzusammenhängenden Botschaften die Zielgruppe so laut wie möglich „anzuschreien“, sollten Autoren sich die Harmonie zu eigen machen und eine stimmige Strategie mit übergeordneter, klarer Botschaft erarbeiten – aus vielen „leisen Tönen in Form von hochklassigen Artikeln“ und aus aufwendigeren Formaten mit einigen Highlights.

Smartphones machen glücklich

Neue Studien belegen, dass Smartphones für gute Laune sorgen und sich Menschen ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen können. Laut dem amerikanischen PEW Research Center geben 46 Prozent der US-Amerikaner an, nicht mehr ohne Smartphone leben zu können. 77 Prozent der Befragten assoziieren Smartphones mit der Emotion „happy“. Mobiltelefone werden durchweg positiv gesehen, auch in Deutschland zeichnet sich dieses Bild ab. So gibt der IT-Branchenverband Bitkom an, dass die Zahl der Nutzer hierzulande allein im letzten Halbjahr um zwei Millionen gestiegen ist. Gründe für die Nutzung sind vor allem Ablenkung und Zeitvertreib, wie BASICthinking zusammenfasst.

Der Geburtsfehler der Publisher

Der Publizist Michael Konitzer kritisiert das Bezahlsystem für Online-Angebote, das die Süddeutsche Zeitung kürzlich eingeführt hat. Er widmet sich der Frage, wieso Nutzer überhaupt Geld für Online-Inhalte bezahlen sollten und beleuchtet die Hintergründe der Gratis-Kultur im Internet. Zu sehr habe man die Werbung als selbstverständliche Finanzierungsmethode von redaktionellen Inhalten gesehen und stoße jetzt, wo die Digitalisierung das Anzeigengeschäft schwächt, auf Finanzierungsschwierigkeiten, so die Meinung des Autors.

// Über OSK Weekly

Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

INTERNATIONAL

Twitter Launches “Retweet with Comment” Feature

Twitter extended its retweet feature to enable users to comment on a tweet more easily and embed it instead of quoting the tweet as text. Until now, retweeting was a rather tedious process as users had to manually copy and paste the link or original text into a fresh tweet. Twitter has been testing different ways to retweet as part of a larger effort to make the service more visually appealing and easier for users to put their tweets into context. Mashable shows how the new feature looks and how it can be used.

Brand Authenticity on Social Media

Authenticity is a very important factor for a brand’s success on social media. An infographic by Bonfire Marketing on Adweek.com shows how authenticity can drive high returns and engender consumer trust. Those polled ranked ‘honesty about products and services’ highest and 91 percent of consumers want the brand they follow on social channels to be authentic in their posts. 63 percent would choose to buy a product from an authentic brand over a brand that is not perceived as honest.

Has Social Media Changed PR?

On prdaily.com former journalist Matthew Whittle explains the many lessons he has learned since he began to work as a public relations professional. Despite all the discussions surrounding the effects of social media, he claims that it has not fundamentally changed the way public relations are done. In fact, it has only given PR professionals new tools and methods to reach people. But the philosophy – creating and maintaining good relationships – has not changed.

The Future of Messenger

TechCrunch columnist Tom Limongello takes a look at the recent Facebook conference F8 and elaborates on what the future of Messenger could look like. He explains the success of Asian messaging services such as WeChat and Line and points out, which ideas and technologies will most likely prevail. The author claims that Facebook applied the two messaging strategies that it saw were winning and adapted them in ways that work for Facebook. The company allegedly adapted WeChats’s model of giving businesses chat profiles as well as Line’s federated app strategy for enhancing the communication experience for users.

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//KW 14 – Jeff Jarvis über Europas Angst vor Google

NATIONAL

Jeff Jarvis über Europas Angst vor Google

Der New Yorker Journalismusprofessor und Internetexperte Jeff Jarvis eckt mit seiner Meinung über europäische Netzpolitik an. In seinen Publikationen preist der selbsterklärte Google-Fan das Netz als revolutionäres Werkzeug, deutschen Medienhäusern und EU-Politikern wirft er Innovationsfeindlichkeit vor. Deren Sorge vor zu mächtigen amerikanischen Konzernen wie Google und Facebook empfindet er als „Eurotechnopanik“, Google sei im Gegenteil ein „Bote des Fortschritts“. Im Interview mit Profil.at erklärt Jarvis seine Kritik an Europa und spricht über die Rolle des Staates in Zeiten von Google und Facebook.

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//KW 13 – Content-Marketing: Journalismus aus der Hölle?

NATIONAL

Content-Marketing: Journalismus aus der Hölle?

Für den Techblogger Sascha Pallenberg ist Curved.de ein rotes Tuch. Das machte er am Rande der CeBIT auf der Blogger-Konferenz „Rock the Blog“ in einem Streitgespräch mit Matthias Schrader sehr deutlich. Pallenbergs Vorwurf: Das Web-Magazin Curved.de, das Matthias Schraders Agentur Sinnerschrader im Auftrag von E-Plus produziert, verschleiere gezielt, dass hinter der Finanzierung ein Unternehmen steht. Leser würden so zum Kauf von E-Plus-Produkten bewegt. Karsten Lohmeyer, der die Diskussion moderierte, setzt sich in einem Artikel mit den Vorwürfen gegenüber Content-Marketing auseinander. Er selbst glaubt, dass die Zeit vorbei sei, in der allein die Verlage die Informations- und Meinungshoheit hatten. Im Netz könne jeder publizieren. Dazu gehören seiner Meinung nach auch Marken.

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//KW 06 – Product Hunt macht Projekte zum Hit

NATIONAL

Wie die Website „Product Hunt“ Projekte zum Hit machen kann

Die Plattform Product Hunt hat sich in den vergangenen Monaten innerhalb der digitalen Welt einen Namen gemacht. Auf der Seite bewerten und diskutieren Stars der US-Venture- und der Online-Szene neue Apps, Tools und Produkte. Jeder registrierte User kann Vorschläge einreichen und über neue Ideen abstimmen. Die Produkte mit den besten Bewertungen werden am folgenden Tag in Form eines Newsletters vorgestellt und verschickt. Prominentes Beispiel ist die App „Yo“, die durch die Erwähnung bei Product Hunt viel öffentliche Aufmerksamkeit erhielt. In einem Artikel beleuchten die Online Marketing Rockstars die Plattform näher und erläutern das Erfolgsgeheimnis der Seite.
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//KW 03 – 20 Werkzeuge für erfolgreiches Content Marketing

NATIONAL

20 Werkzeuge für erfolgreiches Content Marketing

Content Marketing ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, denn das Potenzial ist enorm. Besonders in den USA gibt es viele spezialisierte Dienstleister, die Inhalte ihrer Kunden in so vielen Medien wie möglich positionieren wollen. Doch auch die Europäer haben das Thema im Blick. tn3 hat 20 Tools zusammengestellt, die bei der Realisierung eines Content-Marketing-Projekts helfen sollen – von der Recherche über die Organisation bis hin zur gezielten Verbreitung der Inhalte.

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//KW 51 – Unternehmerisches Denken im Journalismus

Der OSK-Newsletter macht Weihnachtspause. Am 12. Januar 2015 melden wir uns mit der ersten Ausgabe des neuen Jahres wieder zurück und liefern Ihnen ab dann, wie gewohnt, wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Kommunikations- und Digitalbranche. Wir wünschen Ihnen entspannte Feiertage und einen guten Start in ein spannendes und erfolgreiches 2015!

NATIONAL

Unternehmerisches Denken im Journalismus

In den USA reagieren viele Journalisten mit der Gründung eigener Unternehmen auf die Medienkrise. So entstehen neue, spannende Projekte und Geschäftsmodelle, BuzzFeed ist nur ein Beispiel. Deutschland dagegen mangele es noch an Mut für radikal neue Konzepte, schreibt Netzpiloten-Autorin Anna Maria Landgraf. Zwar gebe es einzelne erfolgreiche Gründungen wie Krautreporter, die meisten Innovationen würden aber von Verlagen und Medienhäusern initiiert und seien damit Folge eines Top-Down-Prozesses. Journalisten müssten insgesamt unternehmerischer denken und nicht in ihrem Idealismus verharren.

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//KW 50 – Vertrauensindex 2014

NATIONAL

Vertrauensindex 2014

Im PR-Journal werden die Ergebnisse der aktuellen Erhebung des Vertrauensindex vorgestellt, mit dem die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) seit 2009 halbjährlich das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in verschiedene Wirtschaftsbranchen misst. Die Umfrage zeigt, dass sich der glaubwürdige Umgang mit Kunden in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Faktor bei der Vertrauensbildung und Verbraucherakzeptanz entwickelt hat. Die Automobilbranche liegt mit einem Index von 45 deutlich vor allen anderen abgefragten Branchen. Verlierer der Erhebung ist die Finanzbranche – hier zeichnet sich ein deutlicher Vertrauensverlust ab.

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//KW 49 – Mit Emotionen gezielt die Interaktion steigern

NATIONAL

Mit Emotionen gezielt die Interaktion steigern

Der Facebook-Analyse-Anbieter „Fanpage Karma“ ist der spannenden Frage nachgegangen, welchen Einfluss Emotionen in Facebook-Posts auf die Interaktionsrate haben. Im Rahmen einer Datenanalyse wurden 1.000 Posts von Tageszeitungen aus Großbritannien und Deutschland untersucht. allfacebook.de fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Über 70 Prozent der Facebook-Posts tragen positive oder negative Emotionen in sich. Dabei erzielt „Freude“ von allen Emotionen die meiste Interaktion. Fazit der Untersuchung: „Freude“ wird geliked, „Angst“ geteilt und „Wut“ kommentiert.

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//KW 48 – Wettrüsten der Messaging-Apps

NATIONAL

Wettrüsten der Messaging-Apps

Spätestens seit der milliardenschweren Übernahme des Messaging-Dienstes WhatsApp durch Facebook ist klar: Messaging-Apps sind das nächste große Business. Im Gegensatz zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter wurden die Dienste ursprünglich nur auf die private Nutzung ausgelegt. Werbung wird in diesem Umfeld nur schlecht angenommen – Unternehmen müssen sich deshalb um alternative Monetarisierungsmöglichkeiten bemühen. Netzpilot Jakob Steinschaden listet die verschiedenen Strategien der Messaging-Apps auf. So erzielt beispielsweise der in Japan erfolgreichste Messenger mit dem In-App-Verkauf von Spielen und Stickern Umsätze von rund 190 Millionen US-Dollar.

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//KW 47 – Facebook will das Büro erobern

NATIONAL

Facebook will das Büro erobern

Verschiedenen Berichten zufolge arbeitet Facebook an einer neuen Website unter dem Namen „Facebook at work“. Das Produkt soll es Arbeitnehmern und Arbeitgebern ermöglichen, mit Kollegen zu chatten, professionelle Kontakte zu knüpfen und an gemeinsamen Dokumenten zu arbeiten, wie die FAZ berichtet. Facebook gehe damit in direkte Konkurrenz mit den dominierenden Karriereportalen Xing und LinkedIn, gleichzeitig sei der Schritt auch ein Großangriff auf Cloud- und Software-Dienste wie Google Drive.

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