//KW 16 – Roboterjournalismus: Die Maschine wird zum Kollegen

OSK Weekly KW 16 - Roboterjournalismus Title

Liebe Leserinnen und Leser,

Maschinen, die als Redakteure und Texter Beiträge schreiben, sind bereits Realität. Der sogenannte Roboterjournalismus wird schon von einigen Medienhäusern, vor allem in den USA, eingesetzt. Die Programme sind dabei zum Teil so gut, dass der Leser gar nicht merkt, dass ein „Robo-Journalist“ hinter einem Text steckt. Chatbots sind quasi die Weiterentwicklung der maschinellen Texterstellung. Denn bei ihnen geht es um die wechselseitige Kommunikation, die Bots tauschen sich mit dem Nutzer aus – und lernen von ihm.

Maschinen, die in Sekundenschnelle Texte verfassen oder Kunden individuell im direkten Austausch beraten, haben das Potenzial, die Arbeit der Kommunikationsbranche grundlegend zu verändern. Doch wie weit sind Maschinen und Programme gerade hinsichtlich Texterstellung und wechselseitiger Kommunikation heute eigentlich schon, und woran scheitern sie? Wir haben uns intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und entschieden: Das ist mindestens einen ganzen Newsletter wert!

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//KW 13 – Ephemeral Marketing: Auf der Jagd nach der jungen Zielgruppe

OSK Weekly KW 13 Übersicht

Liebe Leserinnen und Leser,

Instagram reagiert auf die Vorlieben seiner User, die vermehrt Videos schauen. So ist der Konsum von Bewegtbildern auf der Plattform, die als reine Fotocommunity begann, in den letzten sechs Monaten um 40 Prozent gestiegen. Künftig können Instagram-Videos bis zu einer Minute lang sein, bisher lag diese Grenze bei 15 Sekunden. Das Update ist wohl auch als ein Konter auf die wachsende Popularität von Snapchat zu werten.

Denn Snapchat drückt aufs Tempo. Das Unternehmen hat umfangreiche Änderungen in seiner Chat-App vorgestellt. So gibt es für Nutzer neue Kommunikationsmöglichkeiten, um sich untereinander auszutauschen: Snapchatter können einander nicht nur direkt anrufen, sondern auch kurze Video-Botschaften, Fotos und Sticker schicken. Snapchat wandelt sich also immer mehr zum Messenger – und wird damit auch ein immer stärkerer Konkurrent für Facebook.

Das Rennen um die Social-Media-Vorherrschaft ist in vollem Gange. Beinahe wöchentlich verkünden die verschiedenen Plattformen Neuerungen, mit denen sie alte Nutzer binden und neue gewinnen wollen. Dem Platzhirsch folgen schließlich (fast) alle. Und wem alle folgen, der verdient das meiste Geld.

Darüber hinaus wirken sich die zahlreichen Neuheiten auch auf das Marketing und die PR-Arbeit aus. Motiviert durch den Erfolg von Snapchat, setzen sich die Unternehmen aktuell mit Ephemeral Marketing auseinander. Der Begriff „Ephemeral Content“ beschreibt Inhalte, die nur für kurze Zeit sichtbar sind. Ob und wie dieser Trend für das Marketing nutzbar sein kann, thematisieren wir in unseren Newsletter-Themen.

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//KW 09 – Bloggen auf Fremdplattformen – fremdgehen oder nicht?

Liebe Leserinnen und Leser,

OSK ist ab sofort auch auf Facebook vertreten. Auf der Plattform veröffentlichen wir unsere neuesten Blog-Beiträge ebenso wie die aktuellen News rund um die Agentur, zeigen Projekte von unseren Büros aus Deutschland, den USA und China und bringen nicht zuletzt spannende Geschichten von unseren Reisen.

Wenn Ihnen unsere Seite gefällt, klicken Sie auf „Gefällt mir“ und bleiben so immer auf dem Laufenden, was sich bei uns tut. Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und Feedback.

Um Facebook geht es in dieser Woche u.a. auch in unseren Newsletter-Themen. Mark Zuckerberg war vergangene Woche zu Besuch in Berlin und hat sich den Fragen der Community gestellt. Springer-Chef Mathias Döpfner hatte die Gelegenheit, mit Zuckerberg über die Zukunft von Virtual Reality und künstlicher Intelligenz zu sprechen.

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//KW 03 – Reichweite steigern: Kein Ruhm ohne Relevanz

Liebe Leserinnen und Leser,

von Sonntag bis gestern lief in München wieder die Netzkonferenz DLD. Fachbesucher, Wirtschaftsvertreter und Entwickler diskutieren über Trends, Entwicklungen und neueste Ideen in Sachen Digitalisierung. Direkt zur Eröffnung war die vermeintliche Rückständigkeit Europas gegenüber den Vereinigten Staaten das Top-Thema.

Politiker Jens Spahn haderte in einer Diskussionsrunde zum Marktplatz Europa mit der bisherigen Datenschutz-Regulierung der EU. So könne ein US-Unternehmen von Beginn an Daten sammeln – und sich erst anschließend ein passendes Geschäftsmodell ausdenken. In Deutschland müssten Gründer hingegen zuvor einen konkreten Zweck festlegen und die Daten danach wieder löschen. „Genau deshalb kann kein deutsches Unternehmen jemals mit einem amerikanischen konkurrieren“, behauptete Spahn.

Überhaupt drohe Europa, bei der Digitalisierung sowie den Themen Start-ups und Risikokapital durch die USA abgehängt zu werden. „In Deutschland passiert zu wenig, zu spät und zu langsam“, erklärte der Politiker.

Der amerikanische Internet-Experte und Kommunikationsprofessor Jeff Jarvis war ebenfalls vor Ort und kommentierte die Auftakt-Diskussion: „Das ist so typisch europäisch, eine Diskussion über Technologien mit Bedenken statt mit den Chancen zu starten.“ Und ergänzte: „Viele im Panel beschweren sich über die Dominanz von US-Technologie. Aber wo sollen Konkurrenten herkommen, wenn ihr nicht in eure eigenen Unternehmen investiert?“

Diese grundlegende Diskussion zwischen Datenschutz und Innovationskraft ist sicherlich kein reines Schwarz-Weiß-Thema. Das gleiche gilt für Machine Learning, eines unserer Newsletter-Themen. Ist es sinnvoll und vertretbar, künstliche Intelligenz Unternehmensdaten auswerten zu lassen?

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