//KW 29 – LinkedIn: das unterschätzte PR-Tool

OSK Weekly KW 28 - LinkedIn - Titel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

LinkedIn und XING haben sich im Laufe der Jahre von reinen Karriere-Portalen hin zu B2B- und Networking-Plattformen verändert. Beide fokussieren sich zunehmend auf Inhalte und Beiträge der Nutzer und bieten diesen die Möglichkeit, sich so bei wichtigen Zielgruppen als Vordenker und Experte zu platzieren. Im heutigen OSK Weekly haben wir dazu einige interessante Aspekte und Hintergründe zusammengestellt.

Viel Spaß beim Lesen!

Continue reading

//Scoop statt Fake News – der Aufstieg von Investigativ-Journalist David Fahrenthold

Interview David Fahrenthold 2

Was David Fahrenthold kurz vor der Wahl des aktuellen US-Präsidenten ans Licht gebracht hat, hätte die meisten anderen Politiker wohl ruiniert. Der Investigativ-Reporter der Washington Post veröffentlichte Informationen über frauenverachtende Äußerungen, die Trump getätigt haben soll, und deckte einen Skandal über erfundene Spendengelder des mächtigsten Mannes der Welt auf.

Continue reading

//Facebook erinnert Emily Bell an eine Diktatur

Emily Bell Titel

Lange war Facebook für Publisher ein Garant für Klicks und Leser. Doch mit den Newsfeed-Änderungen Anfang des Jahres hat das Netzwerk quasi über Nacht Nachrichtenmedien die Reichweite beschnitten. Die Änderungen trafen die Branche zwar unvorbereitet, doch es gab schon lange Kritiker, die Publisher davor warnten, sich zu sehr auf Facebook zu verlassen. Eine davon war Emily Bell.

Die Britin ist eine Pionierin des Online-Journalismus. Anfang der Nullerjahre kam sie zum Guardian. Als Director of Digital Content war sie dort maßgeblich daran beteiligt, die Zeitung zu einem der einflussreichsten Online-Medien weltweit zu machen. Inzwischen leitet sie das Tow Center for Digital Journalism an der Columbia University und forscht dort an alternativen Konzepten für die Medienbranche. Für sie ist guter, unabhängiger Journalismus heute wichtiger denn je. Er sei die Abwehr gegen Populismus, Fake News und die Halbwahrheiten, die unsere Welt zurzeit prägten. Die Algorithmen der sozialen Netzwerke hätten viel zu diesen Missständen beigetragen. Im Interview mit OSK verrät Emily Bell, was sie von Facebook fordert und warum sie trotz all der Schwierigkeiten an guten Journalismus glaubt.

Continue reading

//KW 50 – Paid Content allein ist nicht die Rettung des Journalismus

osk_weekly KW 50 Titel - Paid Content

Liebe Leserinnen und Leser,

Richard Gutjahr fordert ein Netflix für Journalismus. Der Journalist und Digitalexperte bezweifelt, dass der Leser bereit sei, mehrere digitale Abos parallel abzuschließen. „Was wir bräuchten, wäre eine Content-Allianz (… ). Ein Abo, ein Passwort, verlagsübergreifend für mehrere Titel“, sagt Gutjahr im Interview mit Meedia. Er weiß: Die Digitalisierung setzt Verlagen weiterhin zu. In Zeiten sinkender Werbeerlöse legen viele Publisher und Medien-Anbieter ihre Hoffnungen daher auf Paid Content. Zwar wächst die Bereitschaft, für kostenpflichtige Netz-Inhalte zu zahlen, aktuell haben jedoch die meisten Verlage Probleme, die Nutzer langfristig von Paid-Modellen zu überzeugen. Im aktuellen OSK Weekly gehen wir daher darauf ein, wie Medienhäuser mit dem Thema umgehen und welche Strategien sie im Paid-Bereich einsetzen.

Viel Spaß beim Lesen!

Continue reading

//KW 45 – Roboterjournalismus kann den Menschen nicht ersetzen

WEEKLY TITELBILD_KW45 - Roboterjournalismus

Liebe Leserinnen und Leser,

die Gründer eines Münchner Start-ups wollen dem Reportermangel in den unteren Fußball-Ligen mit einer Smart-App entgegenwirken, die einfache Berichte von Fußballspielen auf Knopfdruck erstellt. Die Anwendung ist ein Beispiel für den sogenannten Roboterjournalismus, bei dem Computer die menschlichen Reporter bei ihrer Arbeit unterstützen oder sogar ersetzen sollen. So nutzen viele Verlage und Medienhäuser inzwischen Software und Algorithmen, um Wetterberichte automatisiert zu erstellen oder Veränderungen von Aktienkursen zu beschreiben. In unserem aktuellen Newsletter haben wir den Stand der Entwicklung zum Thema „Roboterjournalismus“ zusammengefasst und wagen einen Ausblick in die nähere Zukunft.

Viel Spaß beim Lesen!

Continue reading

//“Das Internet ist eine Hydra” – Richard Gutjahr über den Medienwandel

Titelbild 2 Richard Gutjahr

Alte gegen neue Medienwelt – das ist der Kampf, der noch immer in den Köpfen vieler Journalisten ausgetragen wird. Dass dieses „Gegeneinander“ keine Notwendigkeit ist, sondern ebenso gut ein „Miteinander“ sein kann, beweist Richard Gutjahr. Der Journalist und Blogger vereint beide Welten. Auf der einen Seite in den klassischen Medien ausgebildet, arbeitet er unter anderem als freier Mitarbeiter für die ARD, moderiert Nachrichten- und Magazinsendungen beim BR und WDR. Auf der anderen Seite ist Richard Gutjahr im Netz und den sozialen Medien zu Hause. Er gehörte in Deutschland zu den ersten Journalisten, die sich intensiv mit Snapchat auseinandergesetzt haben. Der Medienexperte nutzt die App aktiv als Kommunikationskanal, sein Smartphone hat er immer griffbereit. Vor dem Interview ergibt sich auf unserer Dachterrasse die Gelegenheit eines Schnappschusses vom Kölner Dom. „Wow, tolle Aussicht! Das teile ich kurz mit meiner Community“, erklärt Gutjahr und zückt das Handy.

Doch er weiß genauso gut, wann die neuen Netzwerke nicht der richtige Verbreitungsweg sind. Als Gutjahr Zeuge des Anschlags in Nizza wird, hält er die Geschehnisse mit seiner Kamera fest und stellt die Bilder anschließend der ARD und anderen Medien kostenlos zur Verfügung. Obwohl er andere Journalisten in Livestreaming und Mobile Reporting ausbildet, verzichtet Richard Gutjahr an dem Abend bewusst auf einen Livestream und überlässt die Auswahl der Bilder den Heimatredaktionen. „Ich sah mich in der Situation nicht in der Lage, eine Entscheidung von solcher Tragweite allein treffen zu können.“

Im OSK-Interview spricht Richard Gutjahr über die Bedeutung der sozialen Netzwerke für den Journalismus und erklärt, warum Facebook immer das Steuer in der Hand hält.

Continue reading

//KW 46 – Facebooks Rolle bei der Präsidentschaftswahl in den USA

kw-46-weekly-US-Präsidentschaftswahl-Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

Facebooks Algorithmus hat die US-Präsidentschaftswahl 2016 beeinflusst – mit diesem Vorwurf sah sich Mark Zuckerberg in den vergangenen Tagen konfrontiert. Kritiker behaupten, die User, also die Wähler, wären von Fake-News beeinflusst worden, die über das soziale Netzwerk verbreitet wurden. Während Zuckerberg dies weiterhin vehement abstreitet, gab Facebook diese Woche gleichzeitig bekannt, sich stärker gegen Falschmeldungen einsetzen zu wollen. Aus aktuellem Anlass ist die Gatekeeper-Funktion des sozialen Netzwerks diese Woche Thema unseres Newsletters.

Viel Spaß beim Lesen!

Continue reading

//Virtual Reality als Beweisstück im Journalismus

Virtual Reality 1

Meterhohe Stahlwände, überall rot blinkende Schalter und Hebel, zu meiner Rechten ein abgrundtiefer Schacht – und es liegt in meinen Händen, die Welt vor einer nuklearen Katastrophe zu bewahren. Mit zittrigen Händen trage ich den atomaren Kern durch den Reaktorraum, um ihn zu sichern. Beinahe hätte ich ihn fallen lassen. Die Uhr tickt. Doch nach ein paar Minuten ist die Mission erfolgreich abgeschlossen. Ich atme tief durch, setze die VR-Brille ab, verlasse die Virtual Reality und kehre zurück in die Congress Hall der Koelnmesse.

Auf der Konferenz digility (22.–23. September) drehte sich zwei Tage lang alles um die virtuelle Realität. VR-Experten aus der ganzen Welt trafen sich in Köln, um sich über Virtual and Augmented Reality auszutauschen. Mich interessierte besonders ein Thema: Welche Chancen bietet diese Technologie dem Journalismus? Was muss geschehen, damit sie sich als Storytelling-Tool durchsetzt? Nachdem ich meine erste VR-Erfahrung hinter mich gebracht und die Welt gerettet hatte, war ich bereit, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Denn über Virtual Reality zu schreiben, ohne es ausprobiert zu haben – das ist unmöglich.

Über Virtual Reality zu schreiben, ohne es ausprobiert zu haben – das ist unmöglich. via @OSK_Germany Click To Tweet

Continue reading

//Snapchat-Überblick – Teil 6: Wenn Journalisten zu Snapchattern werden

Snapchat-Überblick 6 Titel

Gerade haben sich Redaktionen mit WhatsApp angefreundet, da folgt mit Snapchat schon die nächste App. Eine, mit der Fotos und Videos verschickt werden, die nur für einen kurzen Zeitraum sichtbar sind und dann verschwinden. So etwas Hektisches ist für den Journalismus doch total ungeeignet – oder? Weit gefehlt. Große wie kleine Medien, aber auch freie Journalisten sehen Potenzial und wollen mit eigenen Konzepten an die junge Zielgruppe herantreten. Mehr dazu in unserem Snapchat-Überblick Teil 6.

Continue reading

//KW 21 – Viralität versus Qualität: Der Trend geht zur Unterhaltung

Liebe Leserinnen und Leser,

die Vielfalt der medialen Angebote und die Menge der damit verbundenen Themen nehmen stetig zu. Hier einen Überblick zu behalten ist fast unmöglich. Der einzige Weg, der Informationsflut Herr zu werden und spannende News und Trends der Branche zu überblicken, sind Verständnistiefe und Einordnung in den Gesamtkontext. Vor diesem Hintergrund haben wir das Konzept des OSK Weekly modifiziert. Er wird künftig als monothematischer Newsletter in Ihrem digitalen Postfach landen und Ihnen einen Überblick zu einem aktuellen Top-Thema liefern, statt verschiedene aktuelle Themenaspekte zu streifen.

In den vergangenen Tagen beherrschte ein Thema die sozialen Netzwerke: das Video einer Frau mit Chewbacca-Maske.

It’s the simple joys in life….

Posted by Candace Payne on Thursday, May 19, 2016

Es wurde geteilt, geliked und ist mit über 150 Millionen Klicks das bisher erfolgreichste Video, seit Facebook Live existiert (Stand 27.05.2016). Spitzenreiter davor: der Wassermelonen-Buzzfeed-Hit von April 2016. Mit diesen Reichweiten können journalistische und qualitativ hochwertige Medieninhalte nicht mithalten. Das Netz fördert die nicht-journalistischen Inhalte wesentlich mehr als den journalistischen, aufwändig aufbereiteten Content. Doch woran liegt das? Warum ist diese Entwicklung „nicht ohne“, und welche Rolle spielen dabei Plattformen im Vergleich zu den Unternehmens-Websites? Und nicht zuletzt: Was bedeutet das alles für die Markenwelt? Anders ausgedrückt: Was hat die Frau mit der Chewbacca-Maske, was der klassische Journalismus nicht hat?

Mit genau diesen Fragen setzt sich der aktuelle OSK Weekly auseinander. Viel Spaß beim Lesen!

Continue reading