//KW 27 – Instagram TV: Frontalangriff auf YouTube

OSK Weekly KW 27 - Instagram TV - Titel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist die Katze aus dem Sack: Instagram startet eine eigene Videoplattform. Auf Instagram TV, kurz IGTV, können Nutzer längere Videos hochladen und dauerhaft speichern. Das Design der App ist gelungen, die Bedienung intuitiv und durch und durch Mobile First: Videos sind nur im Hochformat erlaubt. Das ist konsequent, schließlich richtet sich das Portal an eine Zielgruppe, die immer mehr Videos in sozialen Netzwerken konsumiert. Im aktuellen OSK Weekly haben wir uns Instagram TV genauer angeschaut und zeigen, welches Potenzial für Unternehmen in dem Feature steckt.

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//Welchen Einfluss haben Influencer auf Jugendliche? Eine 18-Jährige beschreibt ihre Erfahrungen

Artikel_ Influencer 2

Caecilia Kemper ist 18 Jahre alt und macht derzeit ein Praktikum in der Digital- und Social-Media-Abteilung bei OSK. Wie viele andere Jugendliche ist Caecilia in ihrer Freizeit auf Social-Media-Plattformen aktiv. Besonders im Fokus steht bei ihr Instagram und somit das Thema Influencer. Wir haben sie nach ihrer Meinung zu Influencern gefragt und festgestellt, dass nicht jeder Jugendliche ein uneingeschränkter Fan der Netz-Stars ist.

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//KW 49 – Organische Reichweite: Publisher müssen nicht zwingend Geld ausgeben

OSK Weekly KW 49 Organische Reichweite Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

die organische Reichweite sozialer Netzwerke sinkt. Es wird zunehmend schwieriger, Nutzer zu erreichen, ohne dafür zu bezahlen. Besonders Facebook steht mit seinen regelmäßigen Algorithmus-Änderungen und den daraus resultierenden Reichweiten-Einbrüchen immer wieder im Fokus. Für Unternehmen und Publisher bedeutet dies häufig, dass nur noch ein Bruchteil ihrer lange und oft mühsam aufgebauten Follower-Gruppe die veröffentlichten Inhalte überhaupt sieht. Auch wenn die schiere Reichweite nicht alles ist, bleibt sie für Marken im Social Web einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Der aktuelle Newsletter widmet sich daher Strategien, mit denen Unternehmen organische Reichweite aufbauen und möglichst viele Nutzer erreichen können.

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//Anzeigen in Instagram Stories: So erstellt ihr Ads mit mehreren Bildern

Titel Instagram Stories

Ihr wollt für einen Kunden oder euren eigenen Kanal eine Anzeige in den Instagram Stories mit mehreren Bildern schalten. Ihr denkt euch eine kurze Geschichte aus, welche die einzelnen Bilder miteinander verbindet. Nach Abstimmungsrunden und Freigabe seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden – und merkt, dass ihr für eine Stories Ad nur ein einziges Bild oder Video benutzen dürft. Keine Sorge, die Arbeit war nicht umsonst. Wir zeigen euch, wie ihr eure geplante Anzeige trotzdem schalten könnt.

Die Grundidee: Ihr macht aus euren Bildern (mehrere Elemente) ein einzelnes Video (ein Element). Das könnt ihr natürlich manuell mit einem Videoprogramm machen, doch nicht jeder verfügt über die entsprechende Software. Es gibt einen Weg, dieses Video unkompliziert und schnell in Facebooks Werbeanzeigenmanager zu erstellen. Wir zeigen euch, wie das geht.

Slideshow kreieren

Öffnet zunächst den Werbeanzeigenmanager oder den Power Editor (wir haben hier den Werbeanzeigenmanager benutzt). Erstellt eine neue Kampagne und wählt als Ziel zum Beispiel „Reichweite“ und klickt auf „Weiter“.

Instagram Stories 1

Den nächsten Schritt könnt ihr einfach überspringen, da es an dieser Stelle noch nicht darum geht, tatsächlich eine Anzeige zu schalten. Die Zielgruppen-, Budget- und Zeitplaneinstellungen könnt ihr also ignorieren. Klickt direkt weiter zur Erstellung der eigentlichen Anzeige.

Wählt dann unter Format den Punkt „Slideshow“ aus, anschließend „Slideshow erstellen“.

Instagram Stories 2

Ein neues Fenster öffnet sich, in dem ihr eure einzelnen Bilder hochladen könnt. Außerdem könnt ihr angeben, wie lange jedes einzelne Bild angezeigt werden soll. Tipp: Achtet darauf, dass die Slideshow insgesamt nicht zu lang ist, sonst wird sie weggeklickt.

Instagram Stories 3

Jedes Bild, das ihr hochladet, wird unten in der Timeline angezeigt und hat unten rechts in der Ecke ein Stift-Symbol. Klickt darauf, um das Foto weiterzubearbeiten und einen Text drüberzulegen.

Instagram Stories 4

Tipp: Für unseren Test haben wir die Bilder direkt in Instagrams Stories-Oberfläche bearbeitet und heruntergeladen. Dort habt ihr mehr Gestaltungsmöglichkeiten, welche zudem eher dem Instagram Look and Feel entsprechen. Startet dazu einfach eine neue Story, wählt das Bild aus, bearbeitet es und klickt unten links auf „Speichern“. Dann sollte das bearbeitete Foto auf eurem Smartphone zur Verfügung stehen und ihr könnt es euch auf den PC ziehen, um es auf Facebook in eure Slideshow zu laden. Seid ihr zufrieden, klickt auf „Slideshow erstellen“ und wartet, bis Facebook mit der Verarbeitung fertig ist. Schritt eins wäre damit geschafft.

Die Anzeige schalten

Nun könnt ihr die eigentliche Anzeige schalten. Wählt euer Kampagnenziel, die passende Zielgruppe, den Zeitraum etc. korrekt aus. Bei Platzierung wählt ihr natürlich „Instagram Stories“ aus. Wenn ihr auf der Anzeigenebene seid, könnt ihr euch bei den Creative nur noch für „Einzelnes Bild“ oder „Einzelnes Video“ entscheiden. Nehmt das Zweite und klickt auf „Bibliothek durchsuchen“.

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Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem ihr die zuvor erstellte Slideshow aus euren einzelnen Bildern auswählen könnt. Stellt die übrigen Optionen wie gewohnt ein. Fertig. Ihr könnt die Anzeige nun buchen. Jetzt habt ihr mehrere inhaltlich verbundene Bilder in einer Stories-Anzeige zusammengefügt.

Teilt uns gerne mit, ob dieser Weg für euch funktioniert. Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns gerne in die Kommentare.

//Instagram-Umfragen – das neue Feature als Marke nutzen

Titelbild - Instagram-Umfragen

Anfang Oktober hat Instagram eine einfache Abstimmungsfunktion eingefügt. Mit der neuen App-Version können User in ihre Storys ab sofort Umfragen einbetten. Dabei stellt der Nutzer eine Frage und bietet zwei Antwortmöglichkeiten. Doch wie können Marken Instagram-Umfragen nutzen?

Bild 1 - Instagram-Umfragen

So funktioniert die Umfrage-Funktion

Instagram ist für sein schlankes und selbsterklärendes Design bekannt. Diesem Prinzip bleibt der Dienst treu. Einfach ein Foto schießen beziehungsweise ein Video aufnehmen und mit dem Umfrage-Sticker schmücken, schnell noch die Frage sowie die Antwortmöglichkeiten anpassen und los gehts.

Das macht Spaß. Und lässt sich auch außerhalb des Privaten für Marken nutzen. Zum einen können Unternehmen mit Instagram-Umfragen direktes Feedback aus der Community einholen. Beispielsweise bei der Vorstellung neuer Produkte, der Entwicklung eines Logos oder allen anderen Gelegenheiten, bei denen das kritische Auge der User gefragt ist. Das entscheidende Element hierbei ist die Interaktion, welche wiederum die Nähe zum User fördert. Denn dieser kann mit der Marke interagieren. Natürlich lässt sich die neue Funktion auch für die gezielte Vermarktung einsetzen, wie Gary Vaynerchuk zeigt.

Screenshot 1 - Instagram-Umfragen

Bild: Gary Vaynerchuk
Die Auswahlmöglichkeiten müssen sich nicht nur auf „Ja“ oder „Nein“ beschränken. Diese sind zwar voreingestellt, können aber angepasst werden. So nutzt Instagram-Experte Trajan Tosev das neue Feature, um zu erfahren, ob Mitglieder seiner Community mit ihrer bisherigen Engagement Rate auf Instagram zufrieden sind. Er nutzt das Feature, um indirekt auf seine Beratungsangebote hinzuweisen.

Screenshot 2 - Instagram-Umfragen

Bild: Trajan Tosev
Über die Story Insights erfährt der Publisher, wer an der Umfrage teilgenommen und wie abgestimmt hat. Schon nach der ersten Abstimmung durch einen User lässt sich in Echtzeit verfolgen, welche Antwort die beliebtere ist.

Neue Erzähl- und Gestaltungsmöglichkeiten nutzen

Mit etwas Kreativität erweitern Unternehmen durch Instagram-Umfragen ihren erzählerischen Spielraum bei den Storys. Denn wer sagt, dass Umfragen ausschließlich ernst sein müssen? Ein kurzes Video zur Frühstücksbesprechung in die leicht unausgeschlafene Runde mit der Frage „Freut ihr euch auch schon auf den ersten Kaffee?“ kann für gute Laune sorgen und Sympathie bei den Usern wecken. Man muss ja nicht gleich so weit gehen wie ein Instagrammer, der seine Follower per Abstimmung einen kompletten Tag seines Lebens kontrollieren ließ. Dieses Beispiel zeigt allerdings, wie die Kombination aus Kreativität und dem neuen Feature die User-Interaktion befeuert.

Screenshot 3 - Instagram-Umfragen

Hier ist natürlich, wie immer im Online-Marketing, etwas Fingerspitzengefühl erforderlich. Marketer sollten daher vor jeder Umfrage prüfen: Was möchte ich damit erreichen? Geht es um Nähe, Interaktion, Produktpräsentation oder alles zusammen?

Auch neu: das Color Dropper Feature. Mit einer Pipette lässt sich eine Farbe aus dem Foto für die Gestaltung von Texten oder Zeichnungen wählen. Ebenfalls im Update enthalten sind nun blaue Hilfslinien, mit denen Sticker und Emojis noch genauer platziert werden. Damit haben Privatpersonen wie auch Marken professionellere Gestaltungsmöglichkeiten für ihre Storys.

Alles in allem bietet das neue Umfrage-Feature eine höhere Interaktionsmöglichkeit. Wie auch die Instagram Stories generell, verschwindet die darin enthaltene Umfrage nach 24 Stunden wieder. Bisher stellt Instagram bei seinem neuen Feature nur zwei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Besonders spannend wäre auch eine Multiple-Choice-Funktion.

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 30-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//“Folg` mir mal bei Insta!“ – wie ein 16-Jähriger die Fotoplattform nutzt

Bild-1 - Instagram

Sarujan Sivakumaran ist 16 Jahre alt und macht derzeit ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Digital- und Social-Media-Abteilung von OSK. Da er sehr interessiert an Digitalthemen und sozialen Netzwerken ist, haben wir ihn gebeten, seine Social-Web-Gewohnheiten aufzuschreiben. Schnell war klar: Facebook spielt für ihn und seine Freunde kaum noch eine Rolle. Instagram ist der Star.

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//Fake Influencer und wie Unternehmen sie erkennen

Fake Influencer Titelbild

Es gibt ein neues Unwort im Online Marketing. Vielmehr sind es zwei Wörter, die derzeit Angst und Schrecken in der Branche verbreiten: Fake Influencer! Erst griffen Fachblogs das Thema auf und nachdem erste Influencer selbst gestanden hatten, beim Aufbau ihrer Communitys geschummelt zu haben, berichteten große deutsche Newsseiten über das Spiel um gefakte Fans und nutzlose Interaktionen.

Alles nur aufgebauscht? Keineswegs! Fake Influencer schaden dem Geschäft: Seriöse Influencer verlieren an Glaubwürdigkeit und damit Aufträge potenzieller Neukunden. Marketingverantwortliche investieren Geld in Instagramer mit falschen Followern und künstlich herbeigeführtem Engagement. Und Social-Media-Kanäle wie Instagram büßen als Netzwerk für Branded Content an Attraktivität ein.

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//KW 25 – Stories: das Duell um die Momentaufnahme

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Stories-Funktion ist aktuell eine der populärsten Anwendungen im Social Web, die Nutzerzahlen für die Momentaufnahmen mit lustigen Filtern und Emojis gehen durch die Decke. Facebook-Tochter Instagram hat mit 200 Millionen Usern sogar den „Stories-Erfinder“ Snapchat mit rund 160 Millionen Nutzern überholt. Mit neuen Funktionen und Features versuchen die Anbieter, User und damit Marken für sich zu gewinnen. Im Newsletter schauen wir uns an, wie das Rennen um die Stories derzeit läuft. Eine große und viel beachtete Employer-Kampagne von McDonald’s via Snapchat Stories ist nur ein Beispiel unter vielen …

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//Auf einen Blick: die wichtigsten Social Media Bildgrößen 2017

Titel-Social Media Bildgrößen

Wie groß muss ein Bild für Facebook sein? Welche Anforderungen stellt Instagram an Bilder? Auch 2017 gibt es für Bilder in sozialen Netzwerken keine einheitlichen Standards. Jede Plattform hat ihre eigenen Regeln. Publisher verlieren da schnell den Überblick. In unserer Infografik fassen wir deswegen die wichtigsten Social Media Bildgrößen der meistgenutzten Netzwerke zusammen (Snapchat ausgenommen, da User ihre Bilder dort direkt mit der Smartphone-Kamera machen und der Messenger sich darauf ausgerichtet hat. Fotos passen dort also immer).

Unsere Infografik der Social Media Bildgrößen konzentriert sich dabei auf die am häufigsten genutzten Formate nativer Posts. Anzeigen und Videos haben wir zunächst ausgeklammert. Bei Interesse unserer Leserinnen und Leser liefern wir das aber gerne nach. Für Feedback sind wir natürlich generell dankbar. Welche Angaben wären noch sinnvoll? Gibt es weitere Details, die wir integrieren sollen? Über Anregungen an blog@osk.de freuen wir uns.

Wie ist die Grafik zu lesen? Die Größenangaben sind stets in Breite mal Höhe dargestellt, so wie man sie in Bildbearbeitungsprogramme eingibt. Wir erläutern es einmal am Beispiel des Coverfotos bei Facebook. Empfohlen wird dort eine Bildbreite von 820 Pixeln und eine Höhe von 312 Pixeln, also 820×312. Nach diesem Prinzip ist die Grafik aufgebaut, jeder kann die idealen Größen direkt ablesen.

Darf die Grafik geteilt weden? Gerne, darüber würden wir uns natürlich freuen. Wenn Bedarf an nur einem Teil der Infografik besteht, ist das kein Problem. Einfach an blog@osk.de schreiben und wir passen sie gerne an.

LangesFormatstufeKleinNEU-Social Media Bildgrößen

//KW 04 – Instagram entwickelt sich vom Bildernetzwerk zur Marketingplattform

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Liebe Leserinnen und Leser,

Instagram ist derzeit die beliebteste Plattform von Jugendlichen und jungen Erwachsenen – das ist das zentrale Ergebnis der „40 Essential Social Media Marketing Statistics“ 2017. Dies macht sich auch beim Umsatz durch mobile Werbung bemerkbar. Bereits 2015 soll die Plattform gut 600 Millionen Dollar mit Mobile-Werbung verdient haben. Wir haben uns die Entwicklung der Foto-App diese Woche genauer angeschaut.

Viel Spaß beim Lesen!

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