//KW 41 – Die digitale Revolution steht noch bevor

Die digitale Revolution steht noch bevor

Wenn über die digitale Revolution gesprochen wird, denkt man in der Regel an die Jahrtausendwende und das Aufkommen der sozialen Netzwerke. Die eigentliche Revolution werde aber das mobile Internet sein, wie Huffington-Post-Chefredakteur Sebastian Matthes schreibt. Langfristig werde das Smartphone seine Position als wichtigstes Gerät im Alltag ausbauen. Das habe zur Folge, dass Themen, ihre Aufbereitung und Zugänglichkeit grundlegend neu gedacht werden müssten.

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//KW 40 – Digitale Ausstellung des Deutschen Museums

Digitale Ausstellung des Deutschen Museums

Durch eine Partnerschaft zwischen dem Deutschen Museum in München und dem Google Cultural Institute können große Teile der naturwissenschaftlichen und technischen Ausstellung vom heimischen Sofa aus besucht werden. Wie zeit.de berichtet, wurden bisher über 300 Exponate digitalisiert und können nun online betrachtet werden. Neben dem Deutschen Museum erfasst das Google Cultural Institute bereits mehr als 500 Einrichtungen aus 60 Ländern.

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//KW 39 – Google investiert in seine Stars

Google investiert in seine Stars

Googles Videoportal YouTube hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Online-Stars hervorgebracht. Bereits 2011 hat YouTube rund 100 Millionen US-Dollar in verschiedene Kanäle investiert, darunter sowohl Accounts bekannter Medienunternehmen wie Reuters oder Lionsgate als auch Kanäle erfolgreicher YouTube-Künstler. Jetzt will der Internetkonzern nur noch seine Video-Künstler finanziell bei ihrer Arbeit unterstützen. Damals habe man versucht, YouTube durch die Förderung von etablierten Absendern eine Legitimation zu verschaffen, wie Digiday erklärt. Heute sei das längst nicht mehr nötig, und man konzentriere sich daher ausschließlich auf die Künstler. Der spannende Artikel zeigt den Kurswechsel in der Strategie des Unternehmens auf.

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//KW 28 – Sind Daten das neue Öl?

Sind Daten das neue Öl?

Auf dem Global Media Forum in Bonn trafen Google-Experte Jeff Jarvis und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner aufeinander. In der spannenden Diskussion ging es um die Zukunft des Journalismus im Online-Zeitalter. Dabei war selbstverständlich auch die Macht von Google ein Thema: Für Döpfner sind Daten das neue Öl, schließlich sei der Börsenwert von Google inzwischen höher als der von Exxon Mobile. Außerdem gewänne das Unternehmen durch diese Macht auch als Infrastrukturanbieter an Bedeutung. Dabei kritisierte er die Marktmacht von Google über die Daten: Ein Unternehmen, welches mehr als 90 Prozent Marktanteil an der Verarbeitung von Daten hält, sei zu mächtig und führe gerade im Verlagswesen zu einer zu starken Abhängigkeit und Marktverzerrung. Der US-amerikanischen Medienprofessor Jeff Jarvis hingegen zeigte sich weniger kritisch gegenüber dem Suchmaschinenriesen, sondern sprach er sich für die Dienstleistungen von Google aus: “Ich bin froh, dass Google weiß, wo ich wohne, was ich arbeite. Denn dadurch können sie mir Informationen geben, die für mich relevant sind”. Eine gute Zusammenfassung der Diskussion liefert Marcus Schwarze, Digitalchef der Rhein-Zeitung. In einem Interview mit der Deutschen Welle am Rande des Forums definiert Jarvis darüber hinaus den Journalismus im digitalen Zeitalter und beschreibt den neuen Bildungsweg des „Social Journalism“.

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//KW 24 – Google Debatte “Recht auf Vergessen”

Google Debatte “Recht auf Vergessen”

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass jeder Google-Nutzer ein Recht auf Vergessen hat. So sollen bestimmte personenbezogene Daten auf eigenen Wunsch aus der Ergebnisliste entfernt werden können. Google hat darauf unmittelbar mit einem Online-Lösch-Formular reagiert. Aber:  in den Suchergebnisse werden zukünftig Hinweise auf eine Löschung angezeigt. Außerdem gilt das Entfernen der Suchungsergebnisse nur innerhalb Europas. Über google.com sind die Ergebnisse weiterhin zu finden. Eine ausführliche Kritik gibt es auf dem Google Watch Blog.

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//KW 22 – Debatte um Google

Sieben Thesen zur deutschen Netz-Debatte um Google

Google baut seine dominierende Marktstellung im Bereich der Onlinewerbung und Datenanalyse konsequent und sukzessive weiter aus. Das beunruhigt andere Unternehmen: Der neue Siemens-Chef Joe Kaeser empfindet die Suchmaschine beispielsweise als sehr bedrohlich – sogar für das Geschäft mit Kraftwerken und Windturbinen. Aber geht es ihm dabei wirklich um Google? Glaubt man den Thesen der beiden Wirtschaftsjournalisten Götz Hamann und Johann Laux von Zeit Online, hat der Siemens-Chef hier ganz offensichtlich andere Beweggründe. Klares Fazit der Autoren: Bis zur Weltherrschaft von Google ist es noch ein Stück!

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//KW21 – Der Ruhepol im Netz

Der Ruhepol im Netz

Der Chefredakteur der Zeit Online, Jochen Wegner, sprach mit t3n über den Erfolg der Zeit Online und den Versuch, Ruhe in den täglichen Nachrichtensturm zu bringen. Die Zeit versteht sich als Medium, das Informationen filtert und aufbereitet. Dieses klassische Verständnis von Journalismus zeigt sich im Geschäftsmodell der Online-Ausgabe, das auch in Zukunft nicht auf Paid Content und Abo-Modelle ausgerichtet werden soll. Als wichtige Neuerung bezeichnet Jochen Wegner aber den technischen Einschlag und die Einführung agiler Methoden im Newsroom der Zeit Online. Entwickler und Redakteure arbeiten dort sowohl inhaltlich als auch räumlich eng zusammen. Das komplette Interview ist hier nachzulesen.

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//Freiheit fürs Fernsehen – mit Chromecast von Google?!

OSK hat den neuen Streaming-Stick von Google getestet, der Online-Inhalte auf den TV-Bildschirm holt. Unsere Einschätzung zum Technologieansatz von Google: Das Nutzererlebnis stimmt, Chromecast ist genau das Richtige für digitale Multitasker. Der Stick kann einiges besser als Vergleichsprodukte. Der hart umkämpfte Platz auf dem “Big Screen” im Wohnzimmer ist damit aber noch nicht gesichert, denn der Wettbewerb wird intensiver und immer schneller – und die nächste Innovation ist schon da mit Amazons Fire TV.

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