//KW 11 – Datenkraken zerschlagen? Politik bestimmt Digitalfestival SXSW in Austin

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ehemals als kleines Musikfestival gestartet, hat sich die „South by Southwest“ (SXSW) längst als eine der weltweit wichtigsten Digitalkonferenzen etabliert. Dass sie ausgerechnet in Austin, Texas, stattfindet und nicht im Silicon Valley, ist nur auf den ersten Blick eine Überraschung. Denn für viele Branchenkenner ist die Stadt bereits der nächste Star am Tech-Himmel. Austin prosperiert, die Einwohnerzahl wächst. Steuerliche Anreize locken Unternehmen an, auch das Schaffen neuer Jobs wird prämiert. Die Technologiebranche ist einer der größten Wachstumstreiber. Vom Aufstieg Austins profitiert mittlerweile ganz Texas. Nur einer von vielen Gründen, im aktuellen Weekly einen genaueren Blick auf die Themen der diesjährigen SXSW zu werfen.

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//KW 06 – TikTok: wie Hitparade, nur jung, kreativ und digital

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

TikTok – noch nie gehört? Dann zählen Sie höchstwahrscheinlich nicht mehr zur jüngsten Nutzergruppe von Social-Media-Kanälen und haben auch keine Kinder im jugendlichen Alter. Denn die App ist gerade schwer angesagt – und zwar vornehmlich bei Nutzerinnen und Nutzern zwischen 13 und 16 Jahren, wobei Mädchen in der Mehrheit sind. Und: TikTok gehört nicht zum Facebook-Imperium. Aber worum geht es genau? Um eine mittlerweile chinesische App, die, vereinfacht gesagt, kurze, selbst gedrehte Musikvideoclips mit Fullplayback erlaubt. Im aktuellen Weekly beleuchten wir TikTok etwas näher.

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//KW 04 – DLD 2019: Europa im Wettrennen um die KI-Vorherrschaft

DLD 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Optimismus und Mut“ will die Digitalszene laut dem Motto der DLD-Konferenz versprühen, die gestern zu Ende ging. Sie gilt als eine Art Klassentreffen führender Digitalköpfe, bei dem mit Facebook-COO Sheryl Sandberg und Marketing-Professor Scott Galloway auch dieses Jahr wieder einige Branchengrößen vertreten waren. Neben den Schlagwörtern Optimismus und Mut ging es natürlich auch um konkrete Themen: So standen beispielsweise künstliche Intelligenz und das damit verbundene Tech-Rennen zwischen Europa, China und den USA im Fokus. Der aktuelle Weekly gibt eine Übersicht.

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//KW 51 – Chinas Aufstieg, Facebooks Absturz: die größten Trends und Themen 2018

Rückblick 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es wird Zeit für ein erstes Fazit zum Kommunikationsjahr 2018: Die neue Datenschutzverordnung hielt und hält das halbe Land in Atem, der Skandal um Facebook und Cambridge Analytica sorgte für Empörung und der Boom der Podcasts für eine ganze Reihe guter Audio-Unterhaltung. Im aktuellen OSK Weekly lassen wir die großen Trends und Themen des Jahres Revue passieren.

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PS: Der OSK Weekly geht bis Januar in die Winterpause. Wir bedanken uns für Ihre/Eure Treue und wünschen frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch in ein interessantes und erfolgreiches 2019!

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//Der Facebook Messenger für Unternehmen – Tipps vom „Socialmedia Doktor“ Sebastian Riehle

Sebastian Riehle - Tipps Facebook Messenger für Unternehmen Titel

 

Als „Socialmedia Doktor“ berät Sebastian Riehle Unternehmen bei ihrer Kommunikation in sozialen Netzwerken. Auf seiner gleichnamigen Website stellt er Tipps, Strategien und Online-Kurse zu Facebook und Co zur Verfügung. Dabei schaut Riehle wie ein klassischer Arzt, wo genau der Schuh drückt. In seiner „Messenger Marketing Therapie“ erstellt sein Praxis-Bot eine Anamnese, um erste Therapievorschläge zu unterbreiten. Weiter geht es mit Webinaren, Videos und persönlicher Beratung im „Sprechzimmer“. Dabei verbindet der diplomierte Tourismus-Manager seine langjährige Blogerfahrung mit Humor und Know-how. Seine aktuelle Diagnose: Der Facebook Messenger kann viele Prozesse sinnvoll automatisieren und so den Dialog mit Kunden verbessern. Im Interview erklärt Riehle, wie Unternehmen den Messenger gezielt einsetzen.

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//Kein klassischer A/B-Test: So funktioniert das Facebook-Tool „Test and Learn“

Facebook Test and Learn Titel

Facebook hat ein neues Testing-Werkzeug: Mit „Test and Learn“ können Werbetreibende künftig Kampagnen vergleichen und genauer einsehen, zu welchem Erfolg ihre Werbeanzeigen auf Facebook wirklich führen.

Was genau lässt sich mit „Test and Learn“ untersuchen?

Welche Kampagne verursacht die kostengünstigsten Conversions? Und wie viele Conversions verursachen alle Facebook-Anzeigen meines Unternehmens? Diese Fragen lassen sich mit „Test and Learn“ untersuchen. Eine konkrete Fragestellung sieht zum Beispiel so aus: Als Werbetreibender möchte ich wissen, wie viele Facebook-Nutzer ein Produkt gekauft haben, nachdem sie zuvor eine Anzeige auf Facebook gesehen haben. Mit „Test and Learn“ kann ich die Conversions mit einer zweiten Gruppe vergleichen, die keine Anzeige gesehen hat.

Zwischenruf: Was waren noch einmal Conversions?

Als Conversion bezeichnet man im Online-Marketing einen Vorgang, bei dem der Empfänger einer Marketing-Botschaft eine Aktion ausführt. Zum Beispiel einen Online-Shop besucht und dort auch etwas kauft, einen Download tätigt oder sich für einen Newsletter anmeldet.

Mit „Test and Learn“ lassen sich zwei Fragestellungen genauer untersuchen:

Screenshot Facebook Test and Learn

Screenshot: Facebook
Fragestellung 1: Welche Kampagne verursacht die niedrigsten Kosten?

„Dieser Test vergleicht zwei verschiedene Kampagnen, um festzustellen, welche Kampagne zu den niedrigsten Kostenverkäufen für Ihr Unternehmen geführt hat“, erklärt Facebook. Das heißt: Die Plattform nimmt Werbestrategien genauer unter die Lupe – was allerdings nicht bedeutet, dass es sich um einen klassischen A/B-Test handelt. Dieser Test wird nicht aufzeigen, welches Bild oder welche Headline besser ankommt. Anstatt dessen werden unterschiedliche Kampagnen untersucht: Führt die Sneaker-Kampagne eines Online-Shops zu mehr Conversions als die Werbung für High Heels? Facebook untersucht diese Fragen mit zwei unterschiedlichen Testgruppen. Gruppe A sieht die Sneaker-Kampagne, Gruppe B die Werbung für High Heels. Nach Abschluss des Tests erfährt der Werbetreibende, welche Kampagne zu einer günstigeren Conversion geführt hat.

Facebook Test and Learn 1

Fragestellung 2: Wie viele Conversions verursachen alle meine Facebook-Anzeigen?

„Wir sagen Ihnen, wie sehr Ihr Facebook-Anzeigenkonto die Rate erhöht, mit der Menschen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung kaufen“, verspricht Facebook. Dafür werden zwei zufällige Testgruppen aufgesetzt. Die erste Gruppe sieht eine Werbeanzeige (zum Beispiel für die Turnschuhe des Online-Shops), eine zweite Kontrollgruppe bekommt diese Anzeige nicht ausgespielt. Wie unterscheiden sich die Conversions beider Gruppen? Ein Ergebnis dieses Tests könnte laut Facebook wie folgt aussehen: „Ihre Facebook-Anzeigen haben Ihre Conversion-Rate unter den Personen, die Ihre Anzeigen gesehen haben, um 15,2 Prozent erhöht. Das bedeutet, dass sie 2.155 zusätzliche Conversions verursachten, die sonst nicht stattgefunden hätten.“

Facebook Test and Learn 2

Was braucht man, um „Test and Learn“ zu nutzen, und für wen ist das Tool sinnvoll?

Vom Kauf im Online-Shop bis zum neuen Newsletter-Abonnenten: Für jeden Unternehmer, der Facebook nutzt, um Conversions jeglicher Art zu steigern, ist „Test and Learn“ ein dankbares Werkzeug. Um einen Test aufzusetzen, brauchen Werbetreibende lediglich ein Werbekonto und einen auf der Website integrierten Facebook-Pixel. Dann muss man sich hier für eine der beiden Fragestellungen entscheiden, bevor Facebook Schritt für Schritt durch den Test führt. Der sollte übrigens mindestens zwei und höchstens vier Wochen laufen. Danach liefert Facebook ausführliche Ergebnisse – und im besten Fall weiß der Werbetreibende danach, welche seiner Kampagnen erfolgreich, günstig und sinnvoll für sein Unternehmen sind.

//Facebook erinnert Emily Bell an eine Diktatur

Emily Bell Titel

Lange war Facebook für Publisher ein Garant für Klicks und Leser. Doch mit den Newsfeed-Änderungen Anfang des Jahres hat das Netzwerk quasi über Nacht Nachrichtenmedien die Reichweite beschnitten. Die Änderungen trafen die Branche zwar unvorbereitet, doch es gab schon lange Kritiker, die Publisher davor warnten, sich zu sehr auf Facebook zu verlassen. Eine davon war Emily Bell.

Die Britin ist eine Pionierin des Online-Journalismus. Anfang der Nullerjahre kam sie zum Guardian. Als Director of Digital Content war sie dort maßgeblich daran beteiligt, die Zeitung zu einem der einflussreichsten Online-Medien weltweit zu machen. Inzwischen leitet sie das Tow Center for Digital Journalism an der Columbia University und forscht dort an alternativen Konzepten für die Medienbranche. Für sie ist guter, unabhängiger Journalismus heute wichtiger denn je. Er sei die Abwehr gegen Populismus, Fake News und die Halbwahrheiten, die unsere Welt zurzeit prägten. Die Algorithmen der sozialen Netzwerke hätten viel zu diesen Missständen beigetragen. Im Interview mit OSK verrät Emily Bell, was sie von Facebook fordert und warum sie trotz all der Schwierigkeiten an guten Journalismus glaubt.

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//KW 03 – Neuer Facebook-Algorithmus – alle rennen schreiend im Kreis

osk_weekly_Facebook-Algorithmus Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

Facebook hat erneut eine Änderung seines Newsfeed-Algorithmus angekündigt. Demnach werden Inhalte von Freunden und Familienmitgliedern künftig bevorzugt angezeigt. Fanseiten, zum Beispiel von Unternehmen und Medien, werden wohl weniger Aufmerksamkeit bekommen. Wie schon zuvor bei Algorithmus-Anpassungen sorgt das für viel Unruhe unter Publishern. Wie genau sich das Update auswirkt, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Wir haben einige – durchaus kontroverse – Stimmen zur Einordnung des Themas zusammengestellt, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können.

Viel Spaß beim Lesen!

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