//KW 12 – Homeoffice, Vier-Tage-Woche, KI-Assistent – so arbeiten wir in Zukunft

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

just in diesen Tagen wird im Arbeitsministerium ein Gesetzesentwurf diskutiert, der Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice ermöglichen soll, andernorts verzichtet man schon ganz auf das eigene Büro. Unternehmen in Deutschland beschäftigen sich vermehrt mit der „Zukunft der Arbeit“, das heißt mit Modellen, Strukturen, aber auch Technologien, die den Arbeitsalltag der Menschen in Zukunft prägen werden. Wir haben uns für Sie umgesehen.

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//KW 10 – Deutschland liegt beim digitalen Wandel nur im Mittelfeld

- Internetnutzung Deutschland - Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

bei der Nutzung des Internets liegen die Deutschen weiterhin nur im Mittelfeld, wie der aktuelle Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) ergeben hat. Dieser stellt die Leistung der 28 EU-Mitgliedstaaten in unterschiedlichsten Bereichen dar – von der Internetanbindung und digitalen Kompetenzen bis zur Digitalisierung der Unternehmen. Die Bundesrepublik überzeugt dabei weder im privaten noch unternehmerischen Kontext, in keiner einzigen Kategorie kommt sie in die Nähe der Spitzenzone. „Wir stehen auf einem Niveau mit Malta und Litauen, Österreich hat uns bereits abgehängt“, beklagt Matthias Wahl, Präsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW). „Es kann doch nicht der Anspruch von Europas größter Volkswirtschaft sein, bei diesem wichtigen Thema irgendwo im Mittelfeld zu verschwinden.“  Im heutigen OSK-Newsletter schauen wir uns einige Aspekte genauer an.

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//KW 03 – Reichweite steigern: Kein Ruhm ohne Relevanz

Liebe Leserinnen und Leser,

von Sonntag bis gestern lief in München wieder die Netzkonferenz DLD. Fachbesucher, Wirtschaftsvertreter und Entwickler diskutieren über Trends, Entwicklungen und neueste Ideen in Sachen Digitalisierung. Direkt zur Eröffnung war die vermeintliche Rückständigkeit Europas gegenüber den Vereinigten Staaten das Top-Thema.

Politiker Jens Spahn haderte in einer Diskussionsrunde zum Marktplatz Europa mit der bisherigen Datenschutz-Regulierung der EU. So könne ein US-Unternehmen von Beginn an Daten sammeln – und sich erst anschließend ein passendes Geschäftsmodell ausdenken. In Deutschland müssten Gründer hingegen zuvor einen konkreten Zweck festlegen und die Daten danach wieder löschen. „Genau deshalb kann kein deutsches Unternehmen jemals mit einem amerikanischen konkurrieren“, behauptete Spahn.

Überhaupt drohe Europa, bei der Digitalisierung sowie den Themen Start-ups und Risikokapital durch die USA abgehängt zu werden. „In Deutschland passiert zu wenig, zu spät und zu langsam“, erklärte der Politiker.

Der amerikanische Internet-Experte und Kommunikationsprofessor Jeff Jarvis war ebenfalls vor Ort und kommentierte die Auftakt-Diskussion: „Das ist so typisch europäisch, eine Diskussion über Technologien mit Bedenken statt mit den Chancen zu starten.“ Und ergänzte: „Viele im Panel beschweren sich über die Dominanz von US-Technologie. Aber wo sollen Konkurrenten herkommen, wenn ihr nicht in eure eigenen Unternehmen investiert?“

Diese grundlegende Diskussion zwischen Datenschutz und Innovationskraft ist sicherlich kein reines Schwarz-Weiß-Thema. Das gleiche gilt für Machine Learning, eines unserer Newsletter-Themen. Ist es sinnvoll und vertretbar, künstliche Intelligenz Unternehmensdaten auswerten zu lassen?

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