//KW 51 – “Werbung darf nicht nerven”

Liebe Leserinnen und Leser,

zum letzten Mal in diesem Jahr bieten wir Ihnen heute einen Überblick zu aktuellen Themen aus Marketing und Kommunikation, bevor wir uns Anfang Januar mit frischen Informationen, Hinweisen und Empfehlungen zurückmelden.

Mit dem 49. OSK Weekly lässt sich feststellen: 2015 war ein ereignis- und abwechslungsreiches Jahr. Die digitale Transformation, der Medienwandel, Influencer-Relations und Content-Marketing zählten zu den besonders heiß diskutierten und umfangreich kommentierten Themen. Und sie werden, so viel ist sicher, unsere Branche auch im nächsten Jahr intensiv beschäftigen.

Die beliebtesten Beiträge auf den OSK-Kanälen waren unsere Reihe zur „Zukunft des Journalismus“, das Interview mit dem bekannten Tech-Blogger Sascha Pallenberg zu Content-Marketing und die Betrachtung der Blogger-Szene in den deutschen Großstädten.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Interesse an unseren Posts, Filmen und Artikeln. Wir wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und einen guten Start in ein interessantes und erfolgreiches 2016!

NATIONAL

“Werbung darf nicht nerven”

Die meisten Werbebotschaften sind sinnfrei, finden die Kommunikationsexperten Ralf Heller und Dieter Rappold. Das Duo plädiert im Interview mit HORIZONT für Werbung, die den Konsumenten einen Nutzen bietet. Das schafft sie nur, wenn sie Alltagsprobleme der Zielgruppe erkennt und zu lösen versucht. „Bei einer Party habe ich den Gast, der die ganze Zeit laut Witze erzählt, auch lieb, aber noch lieber ist mir der, der Witze erzählt und mir dann noch beim Aufräumen hilft“, verdeutlicht Heller. Die Experten geben Tipps, wie Unternehmen es schaffen, Werbung auf eine neue, bereichernde Ebene zu heben.

Tipps für erfolgreiche Blogger-Relations

Blogger haben alles, was die Online-Marketing-Welt braucht: Leser, Autorität, ein Netzwerk, treue Fans und Zielgruppen-Interaktion. Experten wissen, wie sehr Blogger-Relations sich auszahlen können. Dennoch scheitert der Erfolg einer Kooperation oft an der falschen Umsetzung. Der schlimmste Fall, so schreibt Gidon Wagner auf onlinemarketing.de, seien gekaufte Links, die die Leserschaft des Bloggers verärgern. Wagner erklärt in seinem Artikel, wie Kooperationen mit Bloggern auf längere Sicht erfolgreich sein können. So brauche jedes Unternehmen intern eine verantwortliche Stelle für Blogger-Relations. Diese müsse sich mit den Medienpartnern abstimmen und als Ansprechpartner dienen.

Ein Appell, den wir nur unterstützen können. Die Erfahrungen aus der Presse- und PR-Arbeit zeigen, dass sich eine intensive Betreuung lohnt – denn es kommt eben auch in der digitalen Welt auf die „Relations“ an.

Was ein Blog B2B-Unternehmen bringt

Wie nützlich ist ein eigener Blog für B2B-Unternehmen? Um diese Frage zu klären, hat arvato über das gesamte Jahr 25 Branchenkenner zum Thema „Corporate Storytelling“ interviewt und die wichtigsten Erkenntnisse aus den Gesprächen zusammengefasst. Blogger, Social-Media-Redakteure und Storytelling-Experten erklären, wie auch B2B-Blogs interessante Themen für sich finden. Und die Mühe sei es wert: Sowohl Markenbekanntheit außerhalb der Branche als auch der Aufbau von Relevanz bei der eigenen Zielgruppe seien gute Gründe für einen Blog.

Aus OSK-Sicht unterschätzen B2B-Unternehmen oft die Attraktivität der eigenen Themen und potenziellen Inhalte. Ihnen fällt es häufig schwer, diese systematisch zu erschließen und zu verarbeiten. Ein konsequentes Content-Management kann dies leisten.

// Über OSK Weekly

Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

INTERNATIONAL

The Disconnect Between Internet Fame and Financial Success

Vlogger Gaby Dunn sheds some light on the two sides of internet stardom in her article on fusion.net. Dunn explains, how internet fame can easily affect people’s day jobs, as fans can recognize and interfere with their regular work. Social media stars also need to invest a huge part of their time into producing and posting regularly – yet, at the same time, their revenue stream from those posts might be too unpredictable to not have another job.

Dunn discusses how internet stars struggle to find the right balance between sponsored content, which is could hurt their integrity and realness, and the need to finance themselves. She also touches on the difficulty to translate online success into success in traditional media, which is what ultimately offers financial security.

Media Step Away from Objective Journalism with Side Business for Branded Content

Big media companies such as The New York Times and WSJ realize huge revenue streams from producing branded content for paying clients. About 15 to 20 percent of their digital revenue comes from the production of high-end, compelling story-telling pieces which they develop for clients according to Monday Note’s article. By accepting direct orders from brands, media bypass advertising and media agencies, which naturally impacts their relationship with those. Moreover, the media will encounter situations where it is necessary to decide between a high-paying production job that contributes to the revenue stream, or the journalistic integrity and reputation of their own brand name.

// About OSK Weekly

Staying informed: OSK Weekly keeps you updated once a week about the latest news and developments from the digital and communication sector.

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Sein Inhalt ist möglicherweise nicht mehr aktuell.

Online-Redakteur

Carsten Christian ist studierter Journalist und Kommunikationswissenschaftler, seinen Master-Abschluss hat er an der Uni Hamburg gemacht. Bevor er zur Agentur kam, war der Digital Native mehr als zwei Jahre für die Online- und Print-Ausgabe der Ruhr Nachrichten im Einsatz. Bei OSK arbeitet er als Online- und Social-Media-Redakteur, auf dem Agentur-Blog schreibt Carsten über den Medienwandel und Trends im Bereich Mobile und (Online-)Video. Privat verfolgt er Neuigkeiten in der Videospiel- und Gaming-Szene, schaut gerne Let's-Plays auf YouTube und greift auch selbst zu Maus und Gamepad.

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