//KW 48 – Marken müssen auf Useful Brand Experience setzen

NATIONAL

Marken müssen auf Useful Brand Experience setzen

„Dass Marken einen Mehrwert liefern sollen, ist nicht neu. Der Druck, dass sie es tun müssen, nimmt allerdings zu“, so Ralf Heller, CEO von Virtual Reality und Initiator der Konferenz für „Useful Brand Experience“ (UBX). Kunden werden mit Werbebotschaften überschwemmt, gleichzeitig sind sie zunehmend nicht mehr dafür empfänglich und blenden Anzeigen aus, etwa durch Adblocker. Daher müsse Werbung künftig eine Markenerfahrung mit Mehrwert liefern, um überhaupt noch eine Rolle im Leben der Kunden zu spielen. Was genau das sein kann, gelte es für Marken jetzt herauszufinden, so das Fazit der UBX 2015. Ein gutes Beispiel sei etwa das Werbeplakat, das in der peruanischen Hauptstadt Lima, in der es extrem selten regnet, Trinkwasser aus Luft filtert. Auf Lead digital liefert Autor Christian Faltin weitere Best-Practice Beispiele, die zeigen, wie Useful Brand Experience funktionieren kann.

Multi-Channel-Netzwerke immer wichtiger für TV-Unternehmen

YouTube statt TV – junge Zielgruppen schauen immer weniger klassisches Fernsehen. Um sie trotzdem zu erreichen, setzen TV-Unternehmen vermehrt auf Multi-Channel-Netzwerke (MCN). Diese Netzwerke produzieren Bewegtbild-Inhalte, die dann über Video-Plattformen wie YouTube distribuiert werden. Auch Pro Sieben/Sat1 unterhält mit Collective Studio 71 ein eigenes MCN, das Video-Künstler unter Vertrag hat. Im Video-Interview mit HORIZONT erklärt Studio71-Manager Ronald Horstman, wie die Zusammenarbeit mit TV-Konzernen funktioniert und warum MCNs für die Werbewirtschaft zunehmend interessant werden. So zum Beispiel, weil Werbetreibende den Kontakt zu Social Influencern herstellen können, mit denen Multi-Channel-Netzwerke verstärkt zusammenarbeiten.

Digitalisierung als große Herausforderung für Markenunternehmen

Die Digitalisierung steht bei Markenunternehmen ganz oben auf der Agenda, wie eine Studie des Markenverbands und der Unternehmensberatung McKinsey & Company belegt. Demnach messen 90 Prozent der Digitalisierung eine strategische Bedeutung zu – allerdings verfolgen nur 11 Prozent der deutschen Marken bereits eine dezidierte Digitalstrategie, wie absatzwirtschaft.de schreibt. Als größte Herausforderung sehen Experten die wachsende Anzahl und Spezialisierung der Kontaktpunkte mit den Kunden, die erhöhte Geschwindigkeit im Marketing und das veränderte Konsumverhalten. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, müssen Mitarbeiter fit für das digitale Zeitalter gemacht werden und Digitalexperten für das Unternehmen gewonnen werden.

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Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

INTERNATIONAL

Fast Company’s Predictions for The Next Twenty Years

Fast Company’s managing director Robert Safian uses the magazine’s 20th anniversary as an opportunity to reflect on the dramatic changes of the last two decades and to provide twenty predictions for the upcoming two. Safian describes the current era as “Generation Flux” to emphasize the many transitions the world is experiencing at the moment. His predictions are based on ongoing developments and trends and include speed as an imperative for all processes in life, an essential role for Mark Zuckerberg, digital opportunities in education and politics, the impact of DNA research on medicine and the roles of doctors, and a world that will grow closer and more understanding than ever before.

Mass Personalization Is Possible

Studies have shown that personalized marketing can result in five to eight times higher ROI on marketing spend. Harvard Business Review discusses how marketing technology has now advanced to levels which allow for more effective and useful personalization instead of just giving target audiences a creepy feeling of being stalked. The article states that a fundamental restructuring is necessary to build an ecosystem that is constantly learning, and that integrates the three areas of data discovery, automated decision making, and content distribution. The system also has to be supported by strategy, an experienced management team, hardcore analytics, and actually relevant content for the target.

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OSK New York

Nhu-Khue Ngo arbeitete drei Jahre im Event-Bereich bei OSK in Köln, bevor sie nach New York zog, um Strategische Kommunikation an der Columbia University zu studieren. Während ihres Studiums arbeitete sie nebenher in einer Kreativagentur im Social-Media-Bereich. Nach ihrem Master-Abschluss kehrte sie zurück zu OSK, allerdings ins New Yorker Büro. Dort ist Nhu-Khue in verschiedenen Bereichen tätig, einschließlich New Business, Social Media, Event Management und agentureigene PR. Privat genießt sie es in einer der lebendigsten Metropolen der Welt zu leben und hakt fleißig ihre „Restaurants To Try“ Liste ab.

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