//KW 30 – Recht auf Vergessenwerden – Löschanträge bei Google

NATIONAL

Recht auf Vergessenwerden – Löschanträge bei Google

Was im Netz ist, bleibt im Netz. Lange Zeit galt dieser Satz als gesetzt. Daher hatten Menschen, die Inhalte über sich aus Google entfernen lassen wollten, lange Zeit schlechte Karten. Im Mai 2014 entschied der Europäische Gerichtshof dann, dass Menschen bestimmte Informationen über sich in Suchmaschinen verbergen lassen können. Die Folge: Gut eine Million Links sollte Google im vergangenen Jahr aus seiner Suche löschen. Reporter des Guardian und des Berliner Recherchebüros Correct!v haben jetzt herausgefunden, dass vor allem Privatpersonen Löschanfragen stellen. Auch für CEOs ein spannendes Thema, denn obwohl sie oft im Licht der Öffentlichkeit stehen, haben sie nun die Chance, Beiträge über ihr Privatleben aus den Tiefen des Internets zu entfernen.

Content-Marketing für kleinere Unternehmen

Content Marketing ist bei den meisten großen Unternehmen mittlerweile ein fester Bestandteil der Marketing-Strategie. Für kleine bis mittelgroße Firmen sowie für Start-ups sind Content-Marketing-Kampagnen jedoch oft nur schwer umzusetzen. Häufig fehlen das nötige Geld oder die personellen Ressourcen. Kreativität ist gefragt. t3n nennt fünf Beispiele, die zeigen, dass kein riesiges Budget notwendig ist, um trotzdem ein erfolgreiches Content Marketing zu betreiben. Zwar sind nicht alle im Artikel genannten Firmen das, was man unter „klein“ versteht (Dr. Oetker), jedoch lassen sich aus ihren Ideen Varianten entwickeln, die auch ohne einen dicken Geldbeutel funktionieren.

Facebook ändert Abrechnungsmodell – das sagen Kunden und Agenturen

Facebook hat vor Kurzem angekündigt, sein Abrechnungsmodell für Anzeigen zu überarbeiten. Beim Konzept „Cost-per-Click“ geht es im Wesentlichen um eine neue Definition des Begriffs „Click“, wie Horizont schreibt. Zukünftig werden in dem CPC-Modell nur noch Klicks auf Links gezählt. Likes, Shares und Kommentare finden dann keine Berücksichtigung mehr. Im Artikel bewerten einige Marketing-Profis die Neuerung. In Sachen Vergleichbarkeit mit Kampagnen auf anderen Plattformen begrüßen die meisten Experten das neue Modell. Gleichzeitig wird vor einer Abwertung von Shares und Likes gewarnt und die Frage in den Raum gestellt, ob die CPC-Anpassung am Ende ein Kreativitätskiller sei.

Google-AdWords und fremde Marken: Was ist erlaubt?

Online-Shops werden von Nutzern häufig über Google Ads gefunden. Wer dort Anzeigen schaltet, muss der Gestaltung und der Wahl richtiger Keywords besondere Aufmerksamkeit schenken – nicht immer einfach. Ist es erlaubt, eine fremde Marke als Keyword für die Suche zu buchen? Darf ein Konkurrenzprodukt Teil der Anzeige sein? Beim Suchmaschinenmarketing bleibt der rechtliche Rahmen häufig unberücksichtigt. Ein Beitrag auf OnPage.org erklärt, was erlaubt ist und was nicht.

// Über OSK Weekly

Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

INTERNATIONAL

The Next Wave

Pulitzer Prize winner John Markoff, who covers the science and technology for the New York Times, spoke with edge.com about what could possibly be the next big wave in the development of technology and computing. Looking back, smartphones have just conquered the world, moved people off their personal computers, stopped Microsoft’s business from growing and initiated a platform change. Markoff spent a lot of time on thinking about what comes next. While it is totally up in the air, he bets that it will be some flavor of augmented reality – but you can only speculate how the next big thing will affect and change the world.

Brand Performance on YouTube

YouTube recently celebrated its 10th birthday and is currently growing faster than it has in years. To find out more about brand performance, YouTube’s Ad Marketing agency partnered with Pixability to analyze viewership and publishing trends from the Top 100 Brands as defined by the Interbrand 2014 Best Global Brands ranking. In fact, 4 of the top 10 trending videos on YouTube in 2014 were created by brands. Viewership of brand content has been growing significantly in the last year, as well as the brand channel subscriptions. Some of the reasons for this growth are that brands have become more active on YouTube, create authentic content specifically for the platform and adopt similar content strategies as some of the most successful creators on YouTube. Pixability has also summed up the results in an infographic.

How the Digital Deluge is Eroding Content’s Value

What is the value of content today? In an article, which appeared on theguardian.com, Alan Wolk, a consultant on the business and future of TV, argues that the digital deluge from companies like Netflix and Spotify has shifted the value of ownership. The reason behind this is that the idea of ownership is based on the concept of scarcity – but if a good is plentiful, the ownership is of less value. Netflix and Spotify have made media such as music and TV available to everyone at an almost unlimited scale. From now on there will always be a way to access any type of content at any time on any device – and the media need to base their future business models on these principles, because there will be no turning back.

YouTube Stars Among Adults

YouTube stars have a big influence on their audience – especially on teens, but also on adults. Ad Age published the results of a study conducted by University of Southern California marketing professor Jeetendr Sehdev, who found out that adults in the U.S. consider YouTube stars to be up to 5 times more influential and believable than traditional celebrities. Ad Age also compiled a list of the 10 most influential YouTube stars among adults. Jenna Marbles tops the list with 15.29 million subscribers.

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Online-Redakteur

Carsten Christian ist studierter Journalist und Kommunikationswissenschaftler, seinen Master-Abschluss hat er an der Uni Hamburg gemacht. Bevor er zur Agentur kam, war der Digital Native mehr als zwei Jahre für die Online- und Print-Ausgabe der Ruhr Nachrichten im Einsatz. Bei OSK arbeitet er als Online- und Social-Media-Redakteur, auf dem Agentur-Blog schreibt Carsten über den Medienwandel und Trends im Bereich Mobile und (Online-)Video. Privat verfolgt er Neuigkeiten in der Videospiel- und Gaming-Szene, schaut gerne Let's-Plays auf YouTube und greift auch selbst zu Maus und Gamepad.

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