//Apps in China – Gaming: streng regulierter Markt mit hohem Potenzial

Apps in China - Gaming

Die Zahlen sind beeindruckend: 422 Millionen meist junge Menschen mit steigender Kaufkraft spielen in China Computerspiele. Laut des Marktforschungsunternehmens Jiguang sind zwei Drittel der Spieler jünger als 29 Jahre. Der Gesamtumsatz der Branche in China lag 2018 bei 37,9 Milliarden Dollar – in keinem Land setzt die Spieleindustrie mehr um. Deutschland liegt mit 4,7 Milliarden Dollar auf Platz vier. Über 60 Prozent des Gesamtumsatzes werden in der Branche mit Spielen fürs Smartphone erwirtschaftet und damit rund 23 Milliarden Dollar. 573 Millionen Menschen nutzen ihr Smartphone zum Spielen.

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//Apps in China – Livestreaming: Warum Bananenessen im chinesischen Netz verboten ist

Apps in China 4

Einer fremden Frau beim Essen von Fertignudeln zuschauen und dafür Geld zahlen? In China Alltag. Einer der erfolgreichsten jüngeren Trends in der digitalen Welt Chinas sind die Livestreaming-Plattformen, die Facebook als Vorbild für seine Funktion Facebook Live dienten. Über 422 Millionen Menschen nutzen die Apps und schauen Videobloggern zu, wie sie in der Metro zur Arbeit fahren, wie sie im Fitnessstudio trainieren oder kochen. Einige Livestreaming-Stars singen, tanzen oder chatten nur mit ihren Zuschauern. Keine Idee, die zu kurios wäre. Als 2016 der Trend aufkam, Bananen im Livestream zu essen, verbot die Regierung das „verführerische Essen von Bananen“ kurzerhand – es schien ihnen zu lasziv.

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//Apps in China – Schnäppchen suchen ist Volkssport

Apps in China - Teil 3

Chinas digitaler Wirtschaftsboom wäre nicht denkbar ohne sie: die junge und urbane Mittelschicht. Rund 200 Millionen Menschen zählen zu den Gutverdienern im Land. Bis 2022 könnten es doppelt so viele sein. Die Mittelschicht charakterisiert nicht nur eine hohe Kaufkraft und Konsumfreudigkeit, sie ist auch extrem technikversiert und offen für Innovationen. Profiteure sind Unternehmen wie Alibaba und JD.com sowie deren Handelsplattformen. Über 95 Prozent der Onlinekäufe werden über das Smartphone abgewickelt. In kaum einem anderen Land spielt der Onlinehandel eine dominantere Rolle.

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//Apps in China – wie WeChat und Co zum Browser der digitalen Welt werden

Apps in China 2

Eine Festnetznummer? Das ist in China nicht nur ein Relikt aus alten Zeiten. Kaum jemand hat je einen Festnetzanschluss besessen. Das Smartphone ist für viele Nutzer das erste Telefon, aber auch ihr erster Rechner und Laptop. Leapfrogging, also Hüpfen wie ein Frosch, nennt man das Phänomen, bei dem Nachzügler Technologien überspringen und sich direkt an die Spitze neuer Entwicklungen setzen. In China ist genau das in vielen digitalen Bereichen passiert. Die wenige Zoll großen Handys sind für Nutzer meist das erste und wichtigste Tor zur digitalen Welt. Beschleunigt haben diesen Trend die Alleskönner-Apps, die ihre Dienste zu eigenständigen Ökosystemen ausgebaut haben. Pionier und Vorbild dieses Trends:

WeChat von Tencent

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//Apps in China – neue Serie mit Überblick zum Silicon Valley 2.0

Apps in China

In wenigen Jahren ist in China ein digitales Ökosystem der Superlative entstanden. In keinen Markt der Welt wird mehr Wagniskapital gepumpt. Die drei führenden Tech-Firmen Baidu, Alibaba und Tencent (kurz BAT) spielen mit einer Gesamtbewertung von über einer Billion Dollar inzwischen in der Liga von Facebook, Amazon, Netflix und Google. Nirgendwo schießen zudem mehr Jungunternehmen aus dem Boden. In einer siebenteiligen Serie erklären wir, wer die entscheidenden Köpfe in der Industrie sind, welche Unternehmen Kommunikationsprofis kennen sollten und wieso die Zukunft des Internets in China schon Realität ist.

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//GIF-Meister FC Bayern München – Social-Media-Manager Felix Loesner über die digitale Erfolgsstrategie des Vereins

OSK FC Bayern München

 

Der FC Bayern München ist in der Bundesliga eine feste Institution. 28-mal gewann der Rekordmeister die deutsche Meisterschaft, dabei kann er als der mitgliederstärkste Sportverein der Welt auf knapp 300.000 offizielle Mitglieder bauen. Beeindruckende Zahlen, die nur noch von den digitalen Errungenschaften des Klubs übertrumpft werden. Über 80 Millionen Anhänger auf Facebook, Twitter und Instagram und weiteren Kanälen zusammen, der erfolgreichste Markenkanal in Deutschland und der Fußballverein mit den weltweit meisten Views – aktuell rund 700 Millionen GIF-Views auf Giphy, einer bekannten GIF-Datenbank.

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//GIFs erhöhen die Interaktion und verbessern das Firmenimage

GIFs Title

 

Ein GIF (gesprochen Giff, nicht Dschiff!) ist den meisten Nutzern als kleines, animiertes Bildchen bekannt. GIFs tauchen in Blogs und bei Facebook auf, erobern Messenger-Chats, E-Mail-Postfächer und sogar Werbetafeln, wie der Streaming-Anbieter Netflix zeigt. Dazu gleich mehr. Vorher aber noch die Frage: Warum kommen GIFs bei den Usern so gut an? Und wie können Unternehmen sie erfolgreich für sich einsetzen?

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//Tipps für guten Video-Content – Amy Emmerich von Refinery29 im Video-Interview

Amy Emmerich Titel

Amy Emmerich ist Chief Content Officer von Refinery29, einem der führenden digitalen Lifestyle-Medienunternehmen für junge Frauen. Emmerich hat jahrelang Erfahrungen im Bereich Video-Content gesammelt. Unter anderem hat sie für MTV und VICE Media gearbeitet. Wir hatten die Gelegenheit, mit der Expertin darüber zu sprechen, wie guter Social-Video-Content aussieht.

Löst Video den Text als Medium ab?

Auf keinen Fall. Zumindest für uns bei Refinery29 ist die Redaktion das Herzstück der Marke und des Unternehmens. Vielmehr glaube ich, dass genau jetzt der Moment für die Text-Redaktion ist, stärker und relevanter zu werden. Nur weil Videos auf dem Vormarsch sind und zahlreiche Verlage sehr interessiert daran sind, bedeutet das nicht, dass alle erfolgreich damit sein werden. Also nein, für uns ist es eher das Gegenteil. Zwar wachsen wir im Videobereich und hängen uns wirklich rein, dennoch wird die Redaktion immer das Herzstück bleiben.

Was macht ein gutes Video für soziale Medien aus?

Für uns funktioniert es am besten, über wirklich bedeutsame Themen mit einer gewissen Relevanz zu sprechen. Der Videoinhalt an sich muss also nicht premium oder von höchster Qualität sein. Wir nutzen teilweise User Generated Content oder bedienen uns von SnapStream oder AP Wire. Es geht vielmehr darum, dass der übergeordnete Text sowie das zugrunde liegende Thema des Videos im Trend liegen müssen. Es sollte etwas Topaktuelles sein, was das Publikum im Geiste gerade beschäftigt.

Das komplette Interview gibt es im Video. Amy Emmerich erklärt darin, warum auch ernste Themen im Netz funktionieren und welchen YouTube-Kanal sie besonders gerne verfolgt.

Schaut euch auch das vorherige Interview mit OMR-Chef Philipp Westermeyer an, in dem er erklärt, wie ein erfolgreicher Podcast aufgebaut ist!

 

 

//Instagram TV: Video-Upload von bis zu 60 Minuten möglich

Artikel IGTV Titelbild

 

Mit einer eigenen Video-App hat Instagram die Netzwelt überrascht: Instagram TV, kurz IGTV, ermöglicht Nutzern den Upload längerer, dauerhaft gespeicherter Videos. Damit hat das Netzwerk, das sich bisher auf das Teilen von Fotos, Grafiken und kurzen Clips beschränkte, einen gewaltigen Sprung in Richtung Video-Publishing vollzogen. Für Unternehmen ergeben sich dadurch neue Kommunikations-Chancen. Welche das sind und wie Videos bei Instagram TV hochgeladen werden, erklären wir zusammenfassend.

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