//Köln, deine Blogger: Bunt, themenreich und mit der Extraportion Klüngel

Update 4.10.2018: Wir haben die Liste nach einiger Zeit etwas aufgeräumt und Blogs entfernt, die nicht mehr aufrufbar sind. Nach wie vor freuen wir uns über Hinweise zu Blogs, die noch in der Aufzählung fehlen! Die ursprüngliche Version der Liste erschien im Juli 2014.

Wie viele Blogs es in Deutschland tatsächlich gibt, weiß eigentlich keiner so genau. Erst kürzlich fragte der Hamburger Blogger Daniel Rehn via Twitter:

Eine konkrete Antwort auf die Frage konnte keiner in die Twitter-Diskussion werfen. Ein Problem dabei: die Definition von Blogs. Zählen Tumblr-Blogs ebenfalls zu den Web-Tagebüchern? Und was ist mit dem neuen Dienst Medium? Wird inzwischen nicht auch schon auf Plattformen wie Facebook oder Google+ „gebloggt“ – ähnlich wie es hierzulande Robert Basic oder in den USA Robert Scoble machen? Die Grenze ist nicht klar markiert.

 

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//Snackable Content oder Longread – das richtige Format für die eigenen Inhalte finden

Snackable Content Titel

 

Snackable Content oder Longread – welche Inhalte sind beliebter beim Nutzer? Die Antwort darauf hängt von den Zielen des Publishers ab. Eine simple „Entweder-oder“-Entscheidung existiert nicht.

Ganz wichtig vorab: Bei beiden Formaten muss die Qualität stimmen. Wer also denkt, sich bei der Produktion von Snackable Content keine Mühe geben zu müssen, der irrt. Im Gegenteil: Kurzer Content ist in seiner Herstellung häufig kniffeliger, da nur wenig Raum für Botschaften bleibt.

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//Agentursurfing 2018 – Die Surfer geben einen Einblick in ihre Arbeit bei OSK

Agentursurfing Titelbild 2

 

Die Employer Branding Kampagne „Komm in die Agentur“ aller deutschen Kommunikationsverbände geht wegen des großen Erfolges dieses Jahr in eine zweite Runde. In Köln werden insgesamt vier „Agentur-Surfer“ einen exklusiven Einblick in vier Agenturen bekommen. Vom 06.08. bis zum 28.09.2018 wechseln sie alle zwei Wochen die Agentur, sodass sie sich in kürzester Zeit ein gutes Netzwerk in der Agenturlandschaft aufbauen können und zugleich deren Arbeitsalltag kennenlernen. Alle Agenturen sind Mitglied in einem der großen Verbände in Deutschland. OSK ist als Mitglied der GPRA in diesem Jahr auch wieder mit dabei. Lest hier über die Zeit der Surfer in unserer Agentur. Dieser Artikel ist eine Art “Newsticker”, in dem die Surfer regelmäßig Neuigkeiten über ihre Arbeit bei OSK veöffentlichen.

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//Wie ein Auslandssemster auf internationales Teamwork vorbereitet

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Die Kommunikationslandschaft ist geprägt durch Vielfalt und die Interaktion zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft. Wo, wenn nicht in einem Auslandssemester, könnte man sich besser mit diesen beiden Themen auseinandersetzen?

Viele Studenten nehmen die Chance wahr, während ihrer Hochschulzeit Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Dabei handelt es sich keineswegs um einen mehrmonatigen Urlaub. Austauschstudenten sehen sich zu Beginn ihres Aufenthalts häufig mit komplexen Herausforderungen konfrontiert. In diesem Artikel möchte ich Erfahrungen teilen, die ich während dieser Zeit gemacht habe und mir im Studium sowie Berufsalltag hilfreich waren.

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//Recht und Influencer-Kommunikation – worauf müssen Unternehmen achten?

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Als Rechtsanwältin für gewerblichen Rechtsschutz bei der Kanzlei SKW Schwarz berät Margret Knitter ihre Mandanten schwerpunktmäßig in Fragen des Werberechts. Die Kanzlei ist überörtlich mit fünf Standorten in Deutschland vertreten und hat sich auf das Medien- und Werberecht spezialisiert. Dabei spielt auch der rechtssichere Umgang innerhalb der Influencer Relations eine wichtige Rolle: Von Product Placement über Branded Entertainment hin zu Sponsored Posts unterstützt sie kleine und große Unternehmen dabei, Kommunikation juristisch einwandfrei zu betreiben. Im Interview mit OSK erklärt Margret Knitter, wo bei Influencer Relations Fallstricke lauern und wie eine klare Kennzeichnung werblicher Inhalte in Social Media sowie Owned Media gelingt.

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//So wird ein Podcast erfolgreich – OMR-Gründer Philipp Westermeyer im Video-Interview

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Online Marketing Rockstars gehört in Deutschland zu den einflussreichsten Plattformen im Bereich Digitalkommunikation. Neben einer erfolgreichen Print- sowie Online-Ausgabe gehören auch Podcasts zur Publikationsstrategie. Wir haben mit OMR-Gründer Philipp Westermeyer darüber gesprochen, was einen erfolgreichen Podcast ausmacht.

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//Von Anfang an dabei: digitales Networking im Studium

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Zugegeben, schon oft habe ich mich nach einem Vortrag in der Uni nicht getraut, der Pressesprecherin oder dem Agenturgründer persönlich eine Frage zu stellen. Mittlerweile weiß ich, dass es sehr einfach ist, auf diesem Weg ins Gespräch zu kommen und so schon früh im Studium Kontakte aufzubauen. Laut Headhunterin Karina Robinson sollte man sogar 20 Prozent seiner Zeit ausschließlich mit Networking verbringen – und wenn nicht face to face, dann zumindest digital. Tatsächlich kann ein aufleuchtender Handybildschirm mit einer Kontaktanfrage nach einem solchen Gespräch Nachwirkung verleihen. Im Folgenden erkläre ich, wie Studierende und andere PR-Neulinge einen Zugang zum Online-Networking finden und warum ich meine Meinung zu Twitter geändert habe.

Hallo Business-Welt

Business-Netzwerke wie LinkedIn und Xing sind das digitale Äquivalent zum klassischen Lebenslauf aus der Bewerbung. Auf mindestens einer der beiden Plattformen ein Profil zu haben, ist Pflicht. LinkedIn ist internationaler aufgestellt, während Xing in Deutschland verbreiteter ist. Ein Profil kann aufgewertet werden, indem Kontakte Kenntnisse bestätigen und Empfehlungen schreiben. Über passende PR-Keywords kann das Profil für die Suchfunktion optimiert werden.

„Digital First“ gilt mittlerweile auch für den Lebenslauf. Die digitale Version davon ist auf den Business-Netzwerken für jeden leicht zugänglich. Daher sollte das Profil nicht nur vorhanden, sondern immer aktuell und gut gepflegt sein.

Für mich persönlich ist es zunächst erst mal ungewohnt, hier als Studentin Autoritäten der Branche als Kontakt hinzuzufügen. Für den ersten Schritt lohnt sich daher ein Blick in den Hörsaal: Die ersten PR-Kontakte sind die Kommilitonen. Tatsächlich können diese Verbindungen aufzeigen, die man nicht erwartet. Vielleicht hat der Kumpel aus der Orientierungswoche ein Praktikum in deiner Traum-Agentur gemacht und gibt gerne Tipps für den Bewerbungsprozess.

// Über den Artikel

In einer Kooperation mit dem PRSH. e.V veröffentlichen Studenten des Fachs “Public Relations” an der Hochschule Hannover regelmäßig Artikel auf dem OSK Blog. Der Nachwuchs bildet die Kommunikationsprofis von Morgen, weswegen wir uns schon heute ihre Meinung zu Branchenentwicklungen, der Ausbildung und Kommunikations-Trends anhören.

Twitter: Challenge Accepted

SchülerVZ, Facebook, Instagram, Snapchat: Unter all den sozialen Netzwerken, bei denen ich mich in meiner Jugend angemeldet habe, war Twitter nicht dabei. Mich und den Großteil meiner Freunde hat es nie abgeholt. Kaum visuelle Reize und langweiliger Nachrichten-Charakter: Worüber soll ich überhaupt twittern?

Artikel Networking Twitter

Als sich im ersten Semester alle meine Kommilitonen anmeldeten, zog ich mit. Bei meiner ersten PRSH-Exkursion twitterten wir alle drauflos und ich erkannte nicht nur den Nutzen, sondern auch den Spaß an der Sache. Eine Mitteilung in 280 Zeichen zu packen, ist bereits eine Herausforderung, sie dann noch relevant zu gestalten, die Kunst. Bloß twittern des Twitterns wegen kommt nicht gut an. Es braucht Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Meinung, denn auf Twitter kann man sich über das Online-CV hinaus positionieren: Witzig und etwas privater zu sein, ist erlaubt. Es ist nicht schlimm, zunächst als Beobachter anzufangen und eher über den Retweet-Button aktiv zu sein. Auch wenn der Zugang anfangs schwerfällt, lernt man so schnell die Dos, Dont’s sowie die technischen Eigenheiten.

Mittlerweile ist Twitter für mich die nützlichste Networking-Plattform: Dort kann ich immer aktuell sehen, wer was macht, unkompliziert interessanten Leuten folgen und nach einer erfolgreichen Veranstaltung neue Follower gewinnen.

„Kenne ich von Instagram“

Während Facebook als Ur-Social-Network überwiegend für private Zwecke und Verlinkungen in der Kommentarspalte von niedlichen Tiervideos genutzt wird, erzählen nicht nur viele Unternehmen ihre Geschichten mittlerweile häufig über Instagram Stories. Spätestens seitdem mir meine Dozentin und andere Personen aus der Branche auf Instagram folgen, nutze ich die Plattform nicht mehr bloß privat.

Viele meiner Kommilitonen schnappen sich mittlerweile auch mal eine Spiegelreflexkamera und machen mit qualitativ hochwertigen Bildern auf sich aufmerksam. Dabei bleiben sie sich aber treu und zeigen das Leben als Studentin, als Bewohner ihrer Stadt, als Mutter. Kurzum: Instagram macht es unglaublich einfach, sich kreativ als Person mit Social-Web-Skills darzustellen. Statt auf einem eigenen Blog kann die digitale Visitenkarte auf Instagram ein bisschen bunter gestaltet werden.

Artikel Networking Instagram

Für den direkten professionellen Austausch zwischen zwei Personen ist Instagram zwar eher nicht gemacht, jedoch kann auch hier ein Dialog beginnen. Durch den privaten Charakter der Plattform sinkt die Hemmschwelle, einen netten Kommentar oder ein Like zu hinterlassen. Daraus erwächst vielleicht ein Kontakt, dem man auf Augenhöhe begegnet: „Die kenne ich von Instagram“, hört man heute gar nicht mehr so selten.

Egal ob mit einem gut ausgearbeiteten Online-CV, schlauen Worten auf 280 Zeichen oder kreativer Selbstdarstellung – digitales Networking hat viele Facetten. Es gilt, die richtige für sich und seine Zwecke zu finden. Allerdings sollte man auch das analoge Networking nicht aus dem Auge lassen. Meiner Meinung nach hinterlässt ein persönliches Gespräch einen nachhaltigeren Eindruck als die Antwort auf einen Tweet. Networking lässt sich letztendlich über viele Kanäle betreiben – nur trauen muss man sich.

// Über die Autorin

Jolien Hasemann_swJolien Hasemann ist 22 Jahre alt und nach ihrem Bachelor in American Studies glücklich im PR-Studium in Hannover angekommen. Sie engagiert sich in den Teams Kommunikation und Event des PRSH e.V.

//Das Influencer-Erfolgsrezept – diese 6 Gründe machen die Digital-Stars so beliebt

Influencer-Erfolgsrezept Titel

 

Influencer nutzen die gesellschaftlichen und medialen Umbrüche des 21. Jahrhunderts für ihre Zwecke. Zum einen bedienen sie die Sehnsüchte der Menschen, zum anderen haben sie die Regeln der neuen Medienwelt verinnerlicht. Das Influencer-Erfolgsrezept lässt sich mit sechs Punkten beschreiben.

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//DSGVO – Was Publisher jetzt tun müssen

Artikel DSGVO Titel

Der Stichtag für die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, rückt immer näher: Am 25. Mai endet die Schonfrist. Spätestens ab diesem Zeitpunkt müssen Websitebetreiber in der EU die neuen Datenschutzbestimmungen erfüllen. Doch das ist kompliziert und aufwendig. Da stellt sich die Frage: Lässt sich dies für Blogger und andere Einzelkämpfer mit Websites überhaupt ohne Rechtsberatung bewältigen?

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