//Blogartikel vorlesen: in sieben Schritten einen Alexa Skill einrichten

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Wer mit seinem Blog nicht nur Leser, sondern auch Hörer erreichen will, vertont seine Artikel. Doch das ist aufwendig und nicht jeder Blogger ist ein guter Sprecher.

Mit Amazon Echo bietet der Online-Versandhändler mittels des sogenannten Alexa Skills nun eine bequeme Alternative, die Blogbeiträge automatisch vorliest. Ein Alexa Skill ist quasi eine Art App. Mit Skills lassen sich Sprachanweisungen für Alexa eingeben, den Amazon-Sprachservice für das Echo-Gerät. Auf diese Weise können Nutzer der Sprachassistentin verschiedene Aufgaben erteilen – vom Abspielen von Musik bis zum eben erwähnten Vorlesen von Artikeln im Netz.

Letztere Funktion nutzen sogar große Unternehmen wie Daimler für den eigenen Corporate Blog. Wir zeigen, wie auch andere Publisher die praktische Funktion einrichten.

1. Bei Amazon Developer einloggen

Der erste Schritt erfolgt über den Log-in bei Amazon Developer. Wer dort noch nicht registriert ist, kann sich mit seinen normalen Amazon-Daten einloggen und muss die entsprechenden Felder ausfüllen sowie dem App Distribution Agreement zustimmen.

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Quelle: Amazon Developer
 

2. Alexa Skill Kit auswählen

Nun wählt der Blogger das Alexa Skill Kit aus. Das Skill Kit ist ein digitaler Werkzeugkasten, mit dessen Tools Nutzer sich schnell die gewünschten Alexa Skills zusammenstellen können. Der Voice Service hingegen dient dazu, Alexa auf internetfähigen Endgeräten wie Smart TVs oder Smartcars zu integrieren.

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Quelle: Amazon Developer
 

3. Alexa Skill anlegen

Publisher müssen ihren Blog als Alexa Skill bei Amazon einrichten, damit dieser von Nutzern auch gefunden wird. Also ist der nächste Schritt der Klick auf „Create Skill“:

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Quelle: Amazon Developer
 

Nun muss nur noch der entsprechende Skill benannt werden und schon geht es weiter zum nächsten Step.

4. Skill-Beschreibung ausfüllen

Als Nächstes folgt die Auswahl des Flash Briefings, welches mit dem Alexa Newsfeed in Verbindung steht.

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Quelle: Amazon Developer
 

Publisher klicken oben rechts erneut auf „Create Skill“. Nun ist etwas mehr Aufwand als bisher erforderlich, denn es gilt, die Skill-Beschreibung auszufüllen. Zuerst müssen Blogger eine „Custom Error Message“ verfassen, falls der Content von Alexa aus welchen Gründen auch immer einmal nicht erfasst werden kann.

Des Weiteren wird der Feed zum eigenen Blog hinzugefügt. So zieht Amazon sich automatisch die Artikel. Ein Beispiel für die Ausfüllung der einzelnen Felder findet sich im folgenden Screenshot:

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Quelle: Amazon Developer
 

Das war schon die halbe Miete. Um sicherzugehen, dass technisch alles klappt, sollten Publisher ihren Feed testen (mehr zu Tests unter Punkt 6).

5. Launchen

Abschließend müssen weitere Details in der „German Store Preview“ ergänzt werden, darunter ein einzelner Satz, der den Feed prägnant beschreibt, sowie eine ausführlichere Zusammenfassung. So erfahren Nutzer von Alexa, worum es bei diesem Skill geht. Hier lassen sich auch Keywords anlegen, damit der Skill gefunden wird.

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Quelle: Amazon Developer
6. Privacy & Compliance

Zu guter Letzt müssen die entsprechenden Privacy-&-Compliance-Einstellungen ausgewählt werden.

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Quelle: Amazon Developer
Bei „Availability“ schließlich stellen Publisher ein, wer in welchen Ländern Zugriff auf den eigenen Alexa Skill erhält. Mit einem Klick auf „Submission“ reichen Blogger am Ende des Prozesses alles zur Prüfung an Amazon ein. Noch einmal der Hinweis: Bitte vorher ausgiebig testen, ob Alexa den Feed auch erkennt und sämtliche Eintragungen korrekt sind. Kurz vor der Einreichung des Skills beim Entwicklerteam muss die Option auf einen Beta-Test ausgefüllt werden. Dafür braucht es mindestens zwei E-Mail-Adressen: die eines Administrators und die eines Testers.

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Quelle: Amazon Developer
Nutzer können ihren Skill darüber hinaus über den Menüpunkt „Test“ mit dem Alexa Simulator ausprobieren. Der User nutzt dafür den Befehl „Alexa, was ist meine tägliche Zusammenfassung?“ oder „Alexa, was sind die Nachrichten?“.

7. Echtzeitcheck vornehmen

Hat alles geklappt, sollte der eigene Blog nach erfolgreicher Prüfung über die Amazon Alexa App und damit über das eigene Echo-System zu Hause verfügbar sein. Zum Abspielen aktueller Blogbeiträge muss dann nur noch einer der weiter oben erwähnten Sprachbefehle gegeben werden. Dabei lässt sich je nach Skill-Konfiguration einstellen, ob nur die aktuellsten Artikel ausgespielt werden sollen oder der Nutzer sich wie bei „Der Standard“ über Sprachbefehle wie „Zurück“ oder „Weiter“ durch den Content navigiert.

Alternativ lässt sich auch der Service echosim.io im eigenen Browser aufrufen, um die einzelnen Artikel aus dem Feed anzuhören.

Fazit

Um Echo beziehungsweise Alexa für das Vorlesen von Blogs zu nutzen, sind ein paar technische Voreinstellungen im Developers-Backend bei Amazon erforderlich. Publisher sollten sich daher genügend Zeit für die Einrichtung inklusive Testläufen und die Erstellung passgenauer Logos (groß: 512 x 512 Pixel, klein: 108 x 108 Pixel) nehmen. Dann steht der automatischen Vertonung des eigenen Blogs via Alexa nichts mehr im Wege.

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 31-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//DSGVO – Was Publisher jetzt tun müssen

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Der Stichtag für die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, rückt immer näher: Am 25. Mai endet die Schonfrist. Spätestens ab diesem Zeitpunkt müssen Websitebetreiber in der EU die neuen Datenschutzbestimmungen erfüllen. Doch das ist kompliziert und aufwendig. Da stellt sich die Frage: Lässt sich dies für Blogger und andere Einzelkämpfer mit Websites überhaupt ohne Rechtsberatung bewältigen?

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//Wie geht es nach dem PR-Studium weiter? Gedanken kurz vor dem Abschluss

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Es gibt viele Gedanken, die man sich kurz vor dem Bachelorabschluss macht. Doch eine Frage taucht in dieser Zeit am häufigsten in den Köpfen von Studierenden auf: Wie geht es nach dem Abschluss weiter? Die Tätigkeitsfelder der PR sind vielfältig und auch andere Wege sind möglich. Die Entscheidung fällt daher nicht jedem leicht. Im Folgenden will ich einen Einblick in die Gedanken einer baldigen Bachelorabsolventin geben und beschreiben, worüber man sich in den letzten Monaten den Kopf zerbricht.

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//Welchen Einfluss haben Influencer auf Jugendliche? Eine 18-Jährige beschreibt ihre Erfahrungen

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Caecilia Kemper ist 18 Jahre alt und macht derzeit ein Praktikum in der Digital- und Social-Media-Abteilung bei OSK. Wie viele andere Jugendliche ist Caecilia in ihrer Freizeit auf Social-Media-Plattformen aktiv. Besonders im Fokus steht bei ihr Instagram und somit das Thema Influencer. Wir haben sie nach ihrer Meinung zu Influencern gefragt und festgestellt, dass nicht jeder Jugendliche ein uneingeschränkter Fan der Netz-Stars ist.

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//Auf welchen sozialen Netzwerken sind Studenten aktiv?

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0,37 Sekunden. Es hat nur einen Wimpernschlag gedauert, da hat Google 499.000 digitale Spuren für das Stichwort „Niklas Fischer“ im Netz gefunden. Zugegeben: Der geringste Bruchteil davon wird tatsächlich mit mir zu tun haben. Der Name ist nicht unbedingt selten. Doch unter den ersten Treffern findet man meinen Twitter-Kanal, mein Xing-Profil und auch die Vorstandsseite des PRSH wird angezeigt. Die heutigen Studierenden gehören zur ersten Generation, die mit dem gesamten Portfolio der Selbstdarstellung im Social Web aufgewachsen ist. Dementsprechend verwenden wir soziale Netzwerke, um uns zu präsentieren. Wie Studierende soziale Netzwerke nutzen und auf welchen Plattformen sie aktiv sind, erkläre ich im Folgenden.

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//Online-Kommunikation 2018 – 5 Tipps für das kommende Jahr

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Neue Technologien befinden sich auf dem Vormarsch, Social-Media-Kanäle erfordern permanente Pflege und der Blog könnte eine Frischzellenkur vertragen. Da stellt sich die Frage: Ist das eigene Unternehmen fit genug für die Kommunikation in diesem Jahr? Die folgenden fünf Fragen helfen, diese Überlegung zu beantworten.

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//Pinterest: Profi-Account in fünf Schritten einrichten

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Von der digitalen Hobbyecke für DIY- und Foodblogger hat Pinterest sich rasend schnell weiterentwickelt: Mittlerweile posten deutsche Nutzer der Trendplattform 3,2 Millionen Pins täglich. Damit wird die Bilder-Suchmaschine auch für Unternehmen immer interessanter, denn ein Pinterest-Profil verspricht Aufmerksamkeit, Traffic und mehr Besucher auf der eigenen Website. Mit der folgenden Anleitung können Nutzer sich innerhalb weniger Minuten einen professionellen Pinterest-Account anlegen und ihr Online Marketing voranbringen.

Account erstellen und Überblick verschaffen

Unternehmen können ein privates Konto einrichten, welches sich später problemlos in ein Unternehmenskonto umwandeln lässt. Es ist jedoch empfehlenswert, gleich ein Unternehmenskonto zu erstellen, wenn Pinterest für professionelle Marketingzwecke genutzt werden soll.

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Screenshot: Pinterest
Für Neueinsteiger empfiehlt es sich daher, zunächst einmal in den Accounts und Boards anderer Nutzer herumzustöbern. In dieser ersten Phase lautet das Ziel, ein Gefühl für das Aussehen der verschiedenen Pins und Pinnwände (Boards) zu bekommen.

2. Profil ansprechend ausfüllen

Zwar geht es bei Pinterest vornehmlich um das Visuelle, jedoch sind die Textinfos im Profil genauso wichtig. Zu den erforderlichen Angaben bei einem Business-Account zählen:

  • Unternehmensname
  • Bild
  • Benutzername
  • Kurzinfo
  • Impressum
  • Ort
  • Website

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Screenshot: Freelance Start
Bei der Kurzinfo lohnt es sich, etwas Zeit und Mühe zu investieren. Mehr als zwei Zeilen sollten es aber nicht sein. Die müssen jedoch umso mehr auf den Punkt kommen: Was bietet das Unternehmen an? Wie lautet das Alleinstellungsmerkmal? Lässt sich ein Link zu einer Landingpage setzen?

Darüber hinaus ist es ratsam, die eigene Website zu verifizieren. Dadurch wird jedem Pin automatisch das Profilbild beziehungsweise Icon hinzugefügt, das auf der Website hochgeladen wurde. Außerdem erhalten Unternehmen so Zugriff auf die Web Analytics von Pinterest, wodurch sich Besucherströme dokumentieren lassen.

Von entscheidender Bedeutung ist auch das Schaufenster – ein Slider, der mit bis zu fünf eigenen Boards bestückt werden kann und prominent beim Aufruf des Unternehmensprofils zu sehen ist. Boards sind wie eingangs erwähnt Pinnwände, auf denen Nutzer die Pins sammeln. Sie sollten thematisch mit einem passenden Oberbegriff benannt und mit einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung versehen werden. Ein gutes Beispiel für einen Slider liefert übrigens die Pinterest-Beraterin Alexandra Polunin:

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Screenshot: Alexandra Polunin
Dabei sollten Unternehmen sich vorab überlegen, welche Boards in den Slider gehören. So lassen sich Hingucker erstellen, die unmittelbar beim Besuch des Profils hervorstechen.

3. Professionelle Pins und Boards erstellen

Dreh- und Angelpunkt einer erfolgreichen Pinterest-Strategie sind ansprechend gestaltete Pins. Bei Pins handelt es sich um visuelle Lesezeichen – Grafiken also. Diese werden auf Boards, virtuellen Pinnwänden, gesammelt. Äußerst hilfreich für die Erstellung von Pins ist das kostenlose Tool Canva, mit dem sich schicke Pins ohne große Vorkenntnisse erstellen lassen. Dabei gilt es, die Formatvorgaben und Regeln der Plattform zu beachten. Dazu gehören:

  • Hochformat (Minimum: 735 x 1.102 Pixel)
  • kurze Pin-Beschreibung (max. 500 Zeichen, mobil werden allerdings nur 100 dargestellt)
  • Verwendung themenrelevanter Hashtags in der Pin-Beschreibung
  • kein Massenpinnen eines einzelnen Pins

Bei einem sind sich die Experten jedoch einig: Pins sollten im Hochformat sein. Für die genauen Maße lohnt sich ein Blick auf das Pinterest Cheat Sheet.

Übrigens: Anfangs sehen die Boards noch recht „nackt“ aus. Dies lässt sich vermeiden, indem sie erstmal als „geheim“ und damit als unsichtbar für Dritte eingestellt werden. So können Nutzer in aller Ruhe Pins sammeln, um das Board zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich sichtbar zu schalten.

Rich Pins aktivieren

Unternehmen sollten sich nach Einrichtung eines Accounts so schnell wie möglich um die Rich Pin Validation kümmern. Bisher existieren vier Sorten von Rich Pins: Artikel-, Rezept-, Produkt- und Installationspins. Für die meisten Publisher dürften die Artikelpins von Interesse sein, da Pinterest im Business hauptsächlich dafür genutzt wird, eigene Blogartikel zu promoten.

Der Vorteil: Bei Artikel-Rich-Pins werden wichtige Daten automatisch zum Pin hinzugefügt: Überschrift, Name des Autors und Kurzbeschreibung.

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Screenshot: Benjamin Brückner
Die Rich Pin Validation ist schnell erledigt: Einfach den von Pinterest angegebenen Code (Open Graph Tags) unter „Anleitung für die verschiedenen Pinarten/Article Pins“ in den Head-Bereich der eigenen Website eintragen, mit dem Debugger anschließend prüfen und zu guter Letzt eine einzelne URL der Website im gleichen Debugger einreichen.

Dabei müssen nicht mühsam alle Links der einzelnen Blogartikel eingefügt werden: Pinterest erkennt automatisch die Rich Pins auf allen Seiten und Unterseiten einer Website.

Voraussetzung dafür ist, dass entsprechende Pin-Grafiken in der Mediathek der Website hinterlegt wurden. Zu empfehlen ist hierbei das Shariff-Wrapper-Plugin, welches diese Einstellung für jeden Blogpost einzeln anbietet:

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Für Blogposts muss also jeweils ein individueller Pin erstellt werden. Anschließend geht die Beantragung von Rich Pins für die gesamte Website ganz schnell: Es reicht, einen Link von der Website einzugeben, um Rich Pins für alle Inhalte der Seite freizuschalten.

Boardcover erstellen

Zwar stecken viele Publisher reichlich Energie in die Erstellung hochwertiger Pins. Die Boards werden oftmals allerdings nur stiefmütterlich behandelt. Dadurch wird Potenzial verschenkt, da Pinterest die Möglichkeit zur Angabe von Coverbildern anbietet.

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Screenshot: Freelance Start
Ein einheitlicher Look in der Board-Übersicht verleiht dem Pinterest-Profil einen professionellen Touch und erleichtert die Navigation für den Besucher.

Hashtags verwenden

Seit Herbst 2017 sind auf Pinterest Hashtags erlaubt. Diese stellen ein mächtiges Werkzeug dar. Aber Achtung: Hashtags haben nichts in den Board-Beschreibungen oder dem eigenen Unternehmensprofil zu suchen. Sie dienen, ähnlich wie bei Twitter und Facebook, dem leichteren Auffinden von Inhalten, also Pins zu einem speziellen Thema.

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Screenshot: Freelance Start
Pinterest selbst erlaubt bis zu 20 Hashtags, was jedoch nicht ausgereizt werden muss. Oft genügen sieben bis acht Hashtags oder weniger, die zum Thema passen.

4. Strategie entwickeln

Zugegeben: Es sind einige Aufgaben vorab zu erledigen, um als Unternehmen professionell bei Pinterest durchzustarten. Anschließend können die Verantwortlichen aber fleißig pinnen, um die eigenen Boards zu füllen. Auch hier sind Qualität und thematische Nähe oberstes Prinzip. Lieber zwei ansprechende Infografiken als zehn Pins ohne Mehrwert sammeln.

Weiterhin gilt es, genauer zu analysieren:

  • Welche Pins sind in den Boards der Wettbewerber gespeichert?
  • Wie sind die erfolgreichsten Pins in meinem Themenbereich gestaltet (oberste Ergebnisse in der Sucheingabe berücksichtigen)?
  • Wie lauten die beliebtesten Keywords für mein Thema?
  • Welche Nutzer sind besonders bekannt/haben viele Follower in meiner Nische? Diese finden sich als Schöpfer der erfolgreichen Pins.
  • Welche Hashtags werden eingesetzt?
  • Wo verschenken Wettbewerber Potenzial, das sich für den eigenen Pinterest-Account nutzen lässt?

Anhand dieser Fragen lässt sich eine eigene Pinterest-Strategie entwickeln. Diese darf jedoch nicht allein darin bestehen, eigene Pins hochzuladen. Die Gewichtung kann unterschiedlich ausfallen, allerdings sollten auch fremde Pins regelmäßig in den eigenen Boards auftauchen.

5. Relevanten Gruppenboards beitreten

Gruppenboards sind Pinnwände, die von mehreren Leuten betrieben werden, und eine weitere Möglichkeit, Pins zu mehr Bekanntheit zu verhelfen. Anders als bei eigenen Boards existieren hier oftmals Regeln, die sich in der Board-Beschreibung finden.

Zum Beispiel, für jeden eigenen veröffentlichten Pin auf dem Gruppenboard einen fremden Pin zu repinnen. Oder jeden eigenen Pin nur einmal zu veröffentlichen. Unabhängig von klar formulierten Regeln gehört es, wie überall in der Netzwelt, zum guten Ton, nicht negativ durch Spamming aufzufallen.

Bei der Auswahl von Gruppenboards sollten Unternehmen auf Interaktion achten. Werden regelmäßig neue Pins hochgeladen? Wie viele Follower hat das Board? Besteht Interesse daran mitzupinnen, lässt sich der Gruppenboard-Admin via interner Nachricht oder E-Mail anschreiben. Meistens dauert die Aufnahme nicht länger als einen Tag.

Weitere nützliche Infos

Werbliche Inhalte stören auf Pinterest weit weniger als in anderen sozialen Netzwerken, wenn sie optisch ansprechend verpackt sind. Übertreiben sollten Unternehmen es mit der Werbung trotzdem nicht. Eigenmarketing ist in Ordnung, wenn für den Nutzer erkennbar ist, dass sich der Unternehmensaccount nicht nur um sich selbst dreht, also auch fremde Pins repinnt und kommentiert werden. Pins werden übrigens ebenfalls in der Google-Bildersuche angezeigt. So steigern Unternehmen ihre Sichtbarkeit beim Suchmaschinengiganten.

Kleine Anmerkung am Rande: Zwar ist Pinterest laut einem der Gründer, Evan Sharp, kein soziales Netzwerk, sondern eine „visuelle Suchmaschine“. Trotzdem wird es faktisch so genutzt, da die Nutzer hier auch kommentieren und sich Nachrichten schicken. Bei einer reinen Suchmaschine wäre das nicht der Fall.

Weiterhin ist es ratsam, regelmäßig zu pinnen und zu repinnen. Laut Blog2Social ist frühmorgens, in den Abendstunden und tagsüber am Wochenende auf Pinterest am meisten los. Es lohnt sich außerdem, für einen Blogbeitrag mehrere Pins zu erstellen. Diese lassen sich dann aufgrund ihrer Vielfalt in einem Board pinnen, ohne als Spam negativ aufzufallen. Heißt also: Viele optisch verschiedene Pins mit dem gleichen Link auf mehreren Boards erhöhen die Chance, Nutzer auf die eigene Website zu ziehen. Die nächste Stufe für Pinterest-Profis ist die Automatisierung: Unternehmen sollten sich mit Tools wie Tailwind und Board Booster beschäftigen, um Pins zu planen und deren Performance auszuwerten.

Fazit

Pinterest ist im Kommunikationsmix zu einer reichweitenstarken Plattform geworden, um auf eigene Inhalte wie Blogartikel aufmerksam zu machen. Entscheidend für den Erfolg als Unternehmen auf Pinterest sind hingegen eine sorgfältige Vorbereitung, die Analyse anderer Pins und ein umsichtiges, kollegiales Verhalten. Dann birgt der aktive Business-Account bei Pinterest vielversprechende Ergebnisse, unter anderem mit Blick auf die eigene Content Promotion und das Ranking in der Bildersuche bei Google.

Weiterführende Artikel

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 30-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//Recruiting-Tipps – wie Agenturen den Branchennachwuchs für sich gewinnen

Recruiting-Tipps 3

„Was willst du später eigentlich mal machen?“ Eine Frage, die uns spätestens nach Beendigung der Schullaufbahn das erste Mal begegnet. Die Wenigsten haben direkt eine Antwort parat. Kein Wunder, bei der vielfältigen Auswahl, der wir heutzutage gegenüberstehen. Schneller als wir denken und spätestens nach dem erfolgreich abgeschlossenen Bachelor oder Master holt uns die Frage wieder ein: „Was will ich jetzt machen? Wer passt zu mir und wie finde ich den perfekten Arbeitsplatz?“ Die Antwort: Indem Studierende den richtigen Arbeitgeber schon während ihrer Studienzeit finden.  Wie man sie auf sich aufmerksam macht, erklären wir in einigen Recruiting-Tipps.

Während sich Studierende im Dschungel unzähliger Berufsmöglichkeiten orientieren müssen, wollen Agenturen motivierte, engagierte und talentierte Nachwuchskräfte finden. Doch wie begeistert man junge Studierende von seiner Agentur, gerade dann, wenn es eine hohe Dichte an Konkurrenz in der Branche gibt?

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