//Bildgrößen Social Media 2019 – die wichtigsten Infos in einer Grafik

Bildgrößen Social Media 2019

Wie groß muss ein Bild sein, um im Instagram-Feed perfekt angezeigt zu werden? Keine Ahnung? Verständlich! Bei der Vielzahl der Netzwerke sowie den häufigen Updates und Anpassungen ist es schwer, den Überblick zu behalten. Daher haben wir zur Hilfe die Infografik “Bildgrößen Social Media 2019” erstellt.

Desktop und Mobile

Unsere Infografik zu den Bildgrößen der wichtigsten sozialen Netzwerke hilft, die richtigen Abmessungen zu wählen, und konzentriert sich dabei auf die am häufigsten genutzten Formate nativer Posts. Dabei geben wir nicht nur einen Überblick zu den Bildabmessungen für den Desktop, sondern zeigen auch die Skalierungen für Mobile.

Bildgrößen Social Media 2019

Für Feedback sind wir natürlich generell dankbar. Welche Angaben wären noch sinnvoll? Gibt es weitere Details, die wir integrieren sollen? Für Anregungen an blog@osk.de sind wir dankbar. Übrigens: Die Grafik darf gerne geteilt werden, wobei wir uns über eine Erwähnung freuen.

Weitere Social-Media-News gibt’s hier.

//„Ohne Glaubwürdigkeit und Vertrauen gelingen keine ökonomischen Erfolge“ – Professor (em.) Günter Bentele zur Zukunft der PR

Professor (em.) Günter Bentele

Günter Bentele, Dr. phil. habil., ist emeritierter Professor für Öffentlichkeitsarbeit/PR am Institut für Kommunikations- und Medien-wissenschaft der Universität Leipzig. Von 1989 bis 1994 war er Professor für Kommunikations-wissenschaft mit Schwerpunkt Journalistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Von 1994 bis zu seiner Emeritierung im Herbst 2014 war er Inhaber des ersten Lehrstuhls für Öffentlichkeitsarbeit/PR im deutschsprachigen Raum an der Universität Leipzig.

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//Little Red Book – Expertin Lauren Hallanan über die Potenziale der chinesischen Plattform

Little Red Book

Little Red Book„Xiaohongshu“, auch bekannt als „Little Red Book“ oder „RED“, ist eine stark wachsende chinesische Plattform, die 2013 als Website gegründet wurde und auf der anfangs vor allem Beauty-Produkte vorgestellt wurden. Schnell entwickelte sich daraus eine Social-Media- und E-Commerce-Community mit Produktbewertungen und Tutorials. Wir haben „Litte Red Book“ aus China unter die Lupe genommen und Lauren Hallanan ausgefragt, Social-Media-Expertin für China.

Lauren kennt sich bestens aus mit chinesischem Influencer Marketing und hat als Co-Autorin des Buches „Digital China: Working with Bloggers, Influencers, and KOLs“ bereits einen Amazon-Bestseller veröffentlicht. Sie lebte acht Jahre in China, wo sie als Livestreamerin – eins der erfolgreichsten Video-Formate Chinas – rund 400.000 Fans sammelte. 2017 zog sie zurück nach Amerika, dort ist sie aktuell Vice President für das Thema „Livestreaming“ beim Social Entertainment Service „The Meet Group“ und Macherin des China Influencer Marketing Podcasts. Uns hat Lauren erklärt, für welche Unternehmen die Community interessant ist, wie man die Plattformen erfolgreich nutzt und ob RED auch für Brands ohne Sitz in China Sinn macht.

Lauren, in den USA und Europa ist „Xiaohongshu“, auch „Litte Red Book“ oder kurz „RED“ genannt, bisher eher unbekannt. Was kann die chinesische App?

Xiaohongshu (小红书) ist in China gerade eine der am schnellsten wachsenden Social-E-Commerce-Plattformen. Auf RED können Nutzer Produkte entdecken, sich über diese austauschen und sie auch kaufen. Viele User besuchen RED ganz bewusst, um nach Bewertungen und Tutorials zu suchen, die von anderen Benutzern erstellt wurden. Die Plattform ist also eine Mischung aus Social Media und E-Commerce – ein bisschen wie eine Kombination aus Instagram und Pinterest. Nutzer können Beiträge speichern und mit anderen Usern interagieren, eigene Inhalte erstellen, Kontakt zu Unternehmen aufnehmen und In-App-Käufe tätigen.

Little Red Book
Quelle: Double V. Consulting

Wie viele aktive Benutzer hat RED aktuell?

Ich glaube, in den zuletzt veröffentlichten Statistiken war von 150 Millionen registrierten und 50 Millionen monatlich aktiven Nutzern die Rede. Die Plattform erregt gerade aber so viel Aufmerksamkeit, dass die Nutzerzahlen ständig steigen. Bisher sind vorwiegend junge Frauen auf RED –85 Prozent der Nutzer sind weiblich und 84 Prozent aller User unter 30 Jahre alt. Die Nutzer kamen bisher vor allem aus den Großstädten des chinesischen Festlands, aber auch aus dem Ausland. Doch auch hier muss man sagen: Die App wächst so rasant, dass sich die demografischen Daten sicher schnell ändern.

Little Red Book

Gibt es eine offizielle Nummer, wie viele Unternehmen RED bisher nutzen?

Xiaohongshu hat bisher nicht mitgeteilt, wie viele Unternehmenskonten es gibt. Vor einigen Wochen startete RED jedoch eine neue Influencer Marketing-Plattform. Diese müssen Marken nutzen, wenn sie mit Influencern auf Xiaohongshu zusammenarbeiten wollen. Eine der Voraussetzungen für eine Influencer-Kampagne ist die Einrichtung eines verifizierten Accounts. Jetzt, da diese Richtlinie in Kraft ist, werden wir sicher sehen, dass die Anzahl der Business Accounts dramatisch ansteigt.

Wie sollten Unternehmen die Plattform bespielen? Welche Art von Content funktioniert am besten?

Marken müssen verstehen, wie Verbraucher die Plattform nutzen. Es gibt Benutzer, die nach einem bestimmten Produkt suchen, aber auch solche, die eher beiläufig etwas Neues entdecken möchten. Unternehmen sollten auf eine Mischung aus eigenem, also Brand Content, Influencer-Kampagnen und User Generated Content setzen, das sorgt für Glaubwürdigkeit. Der Leser will einen Mehrwert. Das geht zum Beispiel mit Tutorials, Produktvergleichen, Shopping Guides und ehrlichen Geschichten darüber, wie ein Produkt sich auf seinen Nutzer ausgewirkt hat. Wenn ein Verbraucher auf Xiaohongshu geht, um nach einem Produkt zu suchen, aber kaum von Nutzern oder Influencern generierten Content dazu findet, werden die Konsumenten sich Sorgen machen, dass es sich nicht um ein gutes Produkt handelt. Xiaohongshu ist also wirklich content-driven. Inhalte, die nach Werbung klingen, funktionieren fast nie.

Little Red Book

Für welche Art von Unternehmen ist RED denn aktuell überhaupt
interessant?

Die beliebtesten Themen sind aktuell Beauty und Damenmode. Zu den wachsenden Kategorien gehören Themen wie Reise, Essen, Fitness, Männermode und Grooming sowie Inhalte, die Mütter ansprechen. Prinzipiell ist RED also wirklich für eine Vielzahl von Marken nützlich.

Wie könnten Unternehmen außerhalb von China den Kanal für ihre Ziele
nutzen?

Xiaohongshu ist definitiv auch für außerchinesische Unternehmen eine sinnvolle Plattform. Selbst wenn das Unternehmen noch gar keine E-Commerce-Präsenz in China hat, kann man RED dafür nutzen, den Ruf der Marke zu etablieren – sollte dann einmal ein eigener Online-Shop in China eröffnet werden, hat man bereits einen Kundenstamm. Das gilt natürlich auch für die Tourismusbranche oder den stationären Einzelhandel im Ausland – auch diese Unternehmen können RED nutzen, um die Markenbekanntheit in China auszubauen.

Little Red Book

Welche Tipps hast du für Unternehmen, die einen RED-Account eröffnen
wollen?

Versetze dich in die Lage der User. Das wird dir wirklich dabei helfen, die richtigen Inhalte für die Plattform zu erstellen. Stelle sicher, dass deine Inhalte immer einen Mehrwert bieten. Denke die Plattform außerdem wie eine Suchmaschine, wenn du Beiträge erstellst oder mit Influencern arbeitest, achte auf Keywords und SEO. Außerdem enorm wichtig: die aktive Interaktion mit Benutzern – Fragen zum Produkt sollten immer beantwortet werden. Wichtig zu wissen: Aktuell kann man aus RED hinaus nicht in den eigenen Online-Shop verlinken. Allerdings verwenden viele Nutzer Xiaohongshu sowieso zur Recherche und wechseln sicher auch in den Online-Shop des Unternehmens, wenn sie das Produkt wirklich kaufen möchten.

Welches Unternehmen nutzt den Kanal bisher besonders erfolgreich – und warum?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten! Bevor RED die Influencer-Marketing-Plattform startete, war es nämlich schwierig zu erkennen, welche Beiträge von Unternehmen gesponsert wurden und welche nicht. Eine Marke, die 2018 gut auf Xiaohongshu performte, ist Guerlain. Die Brand brachte neue Lippenstiftfarben auf den Markt, welche die Hauptfiguren der chinesischen Serie „Story of Yanxi Palace“ trugen – die weltweit meistgegoogelte TV-Show in 2018. Der Boom der Serie wirkte sich in China auch auf RED aus, die Marke selbst, Benutzer und Influencer begannen dort, eigenen Content mit den „Yanxi Colors“ zu kreieren.

//KW 16 – Stimmsteuerung: No Voice for Germany?

OSK Weekly KW 16 - Voice Commerce

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ob Alexa, Siri oder Google Assistant, stimmaktivierte Services sind weiter auf dem Vormarsch. Vieles, was bislang noch mühsam durch eine Texteingabe geschieht, wird zunehmend per Stimmsteuerung erledigt. Aber: Nur wenige Unternehmen sind darauf vorbereitet, so eine aktuelle Studie. Wir haben uns für Sie umgeschaut und die News der Woche zum Thema „Voice“ zusammengestellt.

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//KW 15 – Status Social Media: Liebe, Skandale und ein Tod

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Google+ ist tot, Facebook sammelt (mal wieder) Datenskandale, Instagram revolutioniert das Shopping-Erlebnis, MySpace löscht aus Versehen und Snapchat macht mobil – derzeit ist wieder viel los bei den sozialen Netzwerken. Um den Überblick zu behalten, gibt der aktuelle OSK Weekly daher eine Zusammenfassung der interessantesten Entwicklungen im Bereich Social Media.

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//“Für erfolgreichen Wandel: Bedeutung von Change Management nimmt massiv zu” – Christiane Schulz zur Zukunft der PR

Christiane Schulz GPRAChristiane Schulz ist seit Mai 2017 Präsidentin der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) und setzt sich dort vornehmlich für die Schwerpunktthemen Journalismus, Agentur-Kundenbeziehungen und Geschäftsfelder der Zukunft ein.

Außerdem wirkt sie seit August 2013 als CEO von Weber Shandwick in Deutschland und ist seit 2018 Mitglied des EMEA Strategy Boards von Weber Shandwick.

Christiane Schulz ist Expertin für Kommunikationsberatung und arbeitet seit über 17 Jahren für Kunden aus dem Bereich Food- & Beverage, Beauty & Lifestyle, Mobility & Logistik sowie Energie. Ihre disziplinübergreifende Erfahrung zeichnet sie aus: Sie berät Kunden im Bereich Marketing als auch zu allen Facetten der Corporate Communications. Das Thema Employer Branding ist für sie die moderne Form von Corporate Communications, gepaart mit dem Erlebbarmachen der Unternehmensmarke.

2012 erhielt Christiane Schulz in der Kategorie „Maverick of the year“ den Stevie Award for Women in Business.

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//KW 13 – Reform des Urheberrechts: das Ende des Internets, wie wir es kennen?

Urheberrechtsreform OSK

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es war für viele das Thema der letzten Wochen: die Reform des europäischen Urheberrechts. Während es für die einen das Ende des freien Internets bedeutet, sehen es manche als wichtige Änderung für eine angemessene Vergütung von Künstlern und Kreativen in der digitalen Welt. Nach mitunter kontroversen Diskussionen kam es am letzten Dienstag dann zur Abstimmung in Brüssel. Aber um was geht es bei der Reform überhaupt, was besagen die besonders relevanten Artikel 11 bis 13 (in Zukunft: 15 bis 17)? Was sagen Gegner und Befürworter? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Unternehmen? Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

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//KW 12 – Homeoffice, Vier-Tage-Woche, KI-Assistent – so arbeiten wir in Zukunft

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

just in diesen Tagen wird im Arbeitsministerium ein Gesetzesentwurf diskutiert, der Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice ermöglichen soll, andernorts verzichtet man schon ganz auf das eigene Büro. Unternehmen in Deutschland beschäftigen sich vermehrt mit der „Zukunft der Arbeit“, das heißt mit Modellen, Strukturen, aber auch Technologien, die den Arbeitsalltag der Menschen in Zukunft prägen werden. Wir haben uns für Sie umgesehen.

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//„Wenn Marken keine relevanten Geschichten erzählen können, hilft auch kein Content Marketing“ – Julian Trautwein zur Zukunft der PR

// Über #ZukunftDerPR

Wohin steuert die PR? Nach unserer erfolgreichen Serie #ZukunftDesJournalismus, die sich mit dem Medienwandel und den damit verbundenen Veränderungen für den Journalismus beschäftigt hat, werfen wir nun einen Blick auf die PR-Arbeit von morgen. Wie schon bei der #ZukunftDesJournalismus, werden wir die spannendsten Folgen unserer Blog-Reihe auch wieder in einem Buch veröffentlichen.

Die Stärke einer modernen PR ist eine inhaltlich getriebene und perfekt ausgesteuerte Kommunikation. Dazu gehören verständlich und adäquat aufbereitete Informationen und Inhalte genauso wie kreative und zielgerichtete Formate. Dass man weiß, wie die Zielgruppe tickt und wo man sie erreicht ist ebenfalls essentiell. In Kombination mit leistungsfähigen Technologien und innovativen Tools wird die PR auch künftig zu den wichtigsten Bausteinen der Unternehmenskommunikation zählen – wenn sie sich kontinuierlich weiterentwickelt, den Veränderungen stellt und sie gestaltet.

Worauf wird es dabei ankommen? Was sind die großen Trends? Gemeinsam mit Profis und Entscheidern der PR- und Kommunikationsbranche wollen wir diese Fragen beantworten. Das Prinzip ist immer das gleiche: sieben Fragen, sieben Antworten von PR-Experten aus den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen. Stück für Stück entsteht so ein Bild, das interessante Aussagen zu entscheidenden Entwicklungen von morgen und übermorgen ermöglicht. Zum Auftakt der neuen Serie haben wir mit Julian Trautwein gesprochen.

Julian Trautwein
Head of Communications DACH & Central Eastern Europe, Airbnb Inc.

Twitter: @JulianTrautwein
LinkedIn: Julian Trautwein

Julian Trautwein Head of Communications DACH und CEE, Airbnb

Julian Trautwein leitet seit 2014 die Kommunikation von Airbnb, der weltweit größten Onlineplattform für die Buchung privater Übernachtungsmöglichkeiten. Mit seinem Team ist er für die Märkte in der DACH- und CEE-Region verantwortlich. Julian Trautwein verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Kommunikationsdirektor. Er ist außerdem Berater in der deutschen Tech- und Start-up-Szene mit einem starken Netzwerk zu wichtigen Entscheidern in Medien, Politik und Kultur.

Bevor Julian Trautwein zu Airbnb kam, beriet er erfolgreich Kunden wie Mercedes-Benz, Absolut Vodka, Vans und Coca-Cola. Nebenbei gründete er seine eigene Beratungs- und Content-Agentur. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Redaktion von Gruner + Jahr in New York City und in verschiedenen Agenturen mit den Schwerpunkten Marketing, Kommunikation und Markenstrategie.

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