//Markenbotschafter: Wie ein Corporate Influencer dem Unternehmen nützt

Corporate Influencer Titel

 

Der amerikanische Modeblog „Man Repeller“ ist mit fast zwei Millionen Visits im Monat eines der erfolgreichsten digitalen Modemagazine. Gründerin Leandra Medine Cohen versammelt auf ihrem eigenen Instagram-Account rund 720.000 Follower und nutzt die Plattform nicht nur für Insight aus ihrem Privatleben, sondern auch, um Traffic für das Magazin zu generieren. Nicht nur die Gründerin tut das – ihr versammeltes Team, von der Chefredakteurin bis zur Praktikantin, nutzt soziale Plattformen wie Instagram und Twitter, um Aufmerksamkeit und Klicks für Man Repeller zu gewinnen. Sie sind also nicht nur Redakteure, sondern auch Corporate Influencer – und die findet man nicht nur bei Blogs und Magazinen, sondern auch bei größeren Unternehmen.

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//GIFs erhöhen die Interaktion und verbessern das Firmenimage

GIFs Title

 

Ein GIF (gesprochen Giff, nicht Dschiff!) ist den meisten Nutzern als kleines, animiertes Bildchen bekannt. GIFs tauchen in Blogs und bei Facebook auf, erobern Messenger-Chats, E-Mail-Postfächer und sogar Werbetafeln, wie der Streaming-Anbieter Netflix zeigt. Dazu gleich mehr. Vorher aber noch die Frage: Warum kommen GIFs bei den Usern so gut an? Und wie können Unternehmen sie erfolgreich für sich einsetzen?

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//Kein klassischer A/B-Test: So funktioniert das Facebook-Tool „Test and Learn“

Facebook Test and Learn Titel

Facebook hat ein neues Testing-Werkzeug: Mit „Test and Learn“ können Werbetreibende künftig Kampagnen vergleichen und genauer einsehen, zu welchem Erfolg ihre Werbeanzeigen auf Facebook wirklich führen.

Was genau lässt sich mit „Test and Learn“ untersuchen?

Welche Kampagne verursacht die kostengünstigsten Conversions? Und wie viele Conversions verursachen alle Facebook-Anzeigen meines Unternehmens? Diese Fragen lassen sich mit „Test and Learn“ untersuchen. Eine konkrete Fragestellung sieht zum Beispiel so aus: Als Werbetreibender möchte ich wissen, wie viele Facebook-Nutzer ein Produkt gekauft haben, nachdem sie zuvor eine Anzeige auf Facebook gesehen haben. Mit „Test and Learn“ kann ich die Conversions mit einer zweiten Gruppe vergleichen, die keine Anzeige gesehen hat.

Zwischenruf: Was waren noch einmal Conversions?

Als Conversion bezeichnet man im Online-Marketing einen Vorgang, bei dem der Empfänger einer Marketing-Botschaft eine Aktion ausführt. Zum Beispiel einen Online-Shop besucht und dort auch etwas kauft, einen Download tätigt oder sich für einen Newsletter anmeldet.

Mit „Test and Learn“ lassen sich zwei Fragestellungen genauer untersuchen:

Screenshot Facebook Test and Learn

Screenshot: Facebook
Fragestellung 1: Welche Kampagne verursacht die niedrigsten Kosten?

„Dieser Test vergleicht zwei verschiedene Kampagnen, um festzustellen, welche Kampagne zu den niedrigsten Kostenverkäufen für Ihr Unternehmen geführt hat“, erklärt Facebook. Das heißt: Die Plattform nimmt Werbestrategien genauer unter die Lupe – was allerdings nicht bedeutet, dass es sich um einen klassischen A/B-Test handelt. Dieser Test wird nicht aufzeigen, welches Bild oder welche Headline besser ankommt. Anstatt dessen werden unterschiedliche Kampagnen untersucht: Führt die Sneaker-Kampagne eines Online-Shops zu mehr Conversions als die Werbung für High Heels? Facebook untersucht diese Fragen mit zwei unterschiedlichen Testgruppen. Gruppe A sieht die Sneaker-Kampagne, Gruppe B die Werbung für High Heels. Nach Abschluss des Tests erfährt der Werbetreibende, welche Kampagne zu einer günstigeren Conversion geführt hat.

Facebook Test and Learn 1

Fragestellung 2: Wie viele Conversions verursachen alle meine Facebook-Anzeigen?

„Wir sagen Ihnen, wie sehr Ihr Facebook-Anzeigenkonto die Rate erhöht, mit der Menschen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung kaufen“, verspricht Facebook. Dafür werden zwei zufällige Testgruppen aufgesetzt. Die erste Gruppe sieht eine Werbeanzeige (zum Beispiel für die Turnschuhe des Online-Shops), eine zweite Kontrollgruppe bekommt diese Anzeige nicht ausgespielt. Wie unterscheiden sich die Conversions beider Gruppen? Ein Ergebnis dieses Tests könnte laut Facebook wie folgt aussehen: „Ihre Facebook-Anzeigen haben Ihre Conversion-Rate unter den Personen, die Ihre Anzeigen gesehen haben, um 15,2 Prozent erhöht. Das bedeutet, dass sie 2.155 zusätzliche Conversions verursachten, die sonst nicht stattgefunden hätten.“

Facebook Test and Learn 2

Was braucht man, um „Test and Learn“ zu nutzen, und für wen ist das Tool sinnvoll?

Vom Kauf im Online-Shop bis zum neuen Newsletter-Abonnenten: Für jeden Unternehmer, der Facebook nutzt, um Conversions jeglicher Art zu steigern, ist „Test and Learn“ ein dankbares Werkzeug. Um einen Test aufzusetzen, brauchen Werbetreibende lediglich ein Werbekonto und einen auf der Website integrierten Facebook-Pixel. Dann muss man sich hier für eine der beiden Fragestellungen entscheiden, bevor Facebook Schritt für Schritt durch den Test führt. Der sollte übrigens mindestens zwei und höchstens vier Wochen laufen. Danach liefert Facebook ausführliche Ergebnisse – und im besten Fall weiß der Werbetreibende danach, welche seiner Kampagnen erfolgreich, günstig und sinnvoll für sein Unternehmen sind.

//“Video wird den Medienkonsum beherrschen und AR schlägt VR” – Sebastian Pfotenhauer zur Zukunft des Journalismus

Sebastian Pfotenhauer Head of Video, Ringier AG

Sebastian Pfotenhauer verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Video-Bereich. Seit 2015 arbeitet er für den Schweizer Verlag Ringier AG. Er leitet dort als Head of Video ein mittlerweile 31-köpfiges Team und baute für die „Blick“-Gruppe die Video-Reichweite sowie -einnahmen massiv aus. Darüber hinaus setzte er erfolgreich auf Trends wie Virtual Reality, Live-Videojournalismus und Augmented Reality. „Blick“ ist eine deutschsprachige Schweizer Tageszeitung und Blick.ch das Medienportal mit monatlich über 800 Millionen Page Impressions und über 60 Millionen Visits. Außerdem ist der Video-Experte als Dozent für verschiedene Hochschulen und Institute in Deutschland und der Schweiz tätig.

Zuvor arbeitete der 40-Jährige von 2007 bis 2015 für stern.de in Hamburg, zuletzt als Leiter Digital TV. In dieser Position verantwortete er mit seinem zwölfköpfigen Team die Entwicklung und Umsetzung einer digitalen Bewegtbildstrategie für die Marke stern. Dazu gehörten Überarbeitung und Ausbau des Video-Contents unter Berücksichtigung mobiler Nutzungsgewohnheiten. Ein besonderer Fokus lag dabei ebenfalls auf Reichweitenausbau und Erlösoptimierung. Mit Bewegtbild hatte er bereits vorher Erfahrung: Er gehörte zum Entwicklungsteam des rbb-TV-Talks „Thadeusz“ und arbeitete als Autor unter anderem für Reinhold Beckmann.

Sebastian Pfotenhauer studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Politik und Neuere Deutsche Literatur und absolvierte anschließend die Henri-Nannen-Journalistenschule.

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//KW 41 – Corporate Influencer – sind Mitarbeiter die besseren Markenbotschafter?

OSK Weekly KW 41 - Corporate Influencer

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Corporate Influencer sind Mitarbeiter, die für ihr Unternehmen als authentische Kommunikatoren und Markenbotschafter aktiv werden. Natürlich haben Arbeitnehmer schon immer im Freundes- und Familienkreis von ihrem beruflichen Alltag und ihrem Arbeitgeber berichtet. In Zeiten von Social Media und Arbeitgeber-Bewertungsplattformen wie Kununu werden diese Meinungen jedoch um ein Vielfaches sichtbarer – für Unternehmen die Chance, die Beschäftigten gezielt als Botschafter einzusetzen. So können sie beispielsweise das Unternehmensimage stärken, in die Employer Brand einzahlen oder Produkte bekannter machen. Damit dieser Ansatz jedoch erfolgreich sein kann, ist eine durchdachte Strategie nötig. Wie diese aussehen kann, betrachten wir im aktuellen OSK Weekly.

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 40 – Die Pressemitteilung lebt

OSK Weekly KW 40 Pressemitteilung Titel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die gute alte Pressemitteilung ist weiterhin gefragt. 86 Prozent der Redakteure gaben in einer aktuellen Befragung an, dass sie weiterhin zu ihren wichtigsten Informationsquellen gehört. Wichtiger ist nur das persönliche Gespräch, welches das Umfragen-Ranking der Journalisten anführt. Allerdings sind die Ansprüche der Medienmacher durch die Digitalisierung gestiegen. Um in der Informationsflut, die täglich auf die Redaktionen einprasselt, nicht unterzugehen, müssen Presseinfos einige Voraussetzungen erfüllen. Wie diese aussehen, beleuchten wir im aktuellen OSK Weekly.

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 39 – Corporate Newsrooms:
Mehr Power für die Unternehmens-kommunikation?

Corporate Newsrooms Titel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

viele Unternehmen bauen ihre Kommunikationsabteilungen nach dem Vorbild von Zeitungs- und TV-Redaktionen um. So sitzen PR- und Marketingspezialisten gemeinsam in einem Corporate Newsroom – im besten Fall an einem Desk, um die eigenen Themen und Inhalte übergreifend planen, erarbeiten und distribuieren zu können. Doch es geht um viel mehr als nur um ein Großraumbüro. Das Newsroom-Konzept bedingt eine veränderte Rollen- und Aufgabenverteilung, andere Abläufe und nicht zuletzt eine neue Haltung der Kommunikatoren. Im aktuellen OSK Weekly haben wir einige Hintergründe zu dieser Entwicklung zusammengestellt.

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//Snackable Content oder Longread – das richtige Format für die eigenen Inhalte finden

Snackable Content Titel

 

Snackable Content oder Longread – welche Inhalte sind beliebter beim Nutzer? Die Antwort darauf hängt von den Zielen des Publishers ab. Eine simple „Entweder-oder“-Entscheidung existiert nicht.

Ganz wichtig vorab: Bei beiden Formaten muss die Qualität stimmen. Wer also denkt, sich bei der Produktion von Snackable Content keine Mühe geben zu müssen, der irrt. Im Gegenteil: Kurzer Content ist in seiner Herstellung häufig kniffeliger, da nur wenig Raum für Botschaften bleibt.

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//Agentursurfing 2018 – Die Surfer geben einen Einblick in ihre Arbeit bei OSK

Agentursurfing Titelbild 2

 

Die Employer Branding Kampagne „Komm in die Agentur“ aller deutschen Kommunikationsverbände geht wegen des großen Erfolges dieses Jahr in eine zweite Runde. In Köln werden insgesamt vier „Agentur-Surfer“ einen exklusiven Einblick in vier Agenturen bekommen. Vom 06.08. bis zum 28.09.2018 wechseln sie alle zwei Wochen die Agentur, sodass sie sich in kürzester Zeit ein gutes Netzwerk in der Agenturlandschaft aufbauen können und zugleich deren Arbeitsalltag kennenlernen. Alle Agenturen sind Mitglied in einem der großen Verbände in Deutschland. OSK ist als Mitglied der GPRA in diesem Jahr auch wieder mit dabei. Lest hier über die Zeit der Surfer in unserer Agentur. Dieser Artikel ist eine Art “Newsticker”, in dem die Surfer regelmäßig Neuigkeiten über ihre Arbeit bei OSK veöffentlichen.

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