Fahrvorstellung Mercedes-Benz E-Klasse in Estoril

OSK baut perfektes Markenerlebnis an der Rennstrecke

Fahrvorstellung Mercedes-Benz E-Klasse, Estoril 2016

Bei ihrer Weltpremiere hat die Mercedes-Benz E-Klasse ein neues Kapitel in der autonomen Mobilität aufgeschlagen: Ihre vernetzten Systeme machen sie zum „Masterpiece of Intelligence“. Diese Eigenschaften sollten Journalisten und Blogger aus aller Welt bei der folgenden Fahrvorstellung ausgiebig testen. Die ehemalige Formel-1-Rennstrecke im portugiesischen Estoril bot dafür eigentlich perfekte Voraussetzungen – wäre da nicht das stark optimierungsbedürftige Bestandsgebäude gewesen: eine echte Herausforderung für das OSK Architektur-Team.

Auch wenn die Testfahrten mit der E-Klasse natürlich im Mittelpunkt der Veranstaltung standen, sollten sich die Gäste auch insgesamt in der Markenwelt von Mercedes-Benz wiederfinden und wohlfühlen. Das bestehende Gebäude an der Rennstrecke erwies sich allerdings als zu klein und zu unattraktiv für eine angemessene Präsentation. Deswegen entwarf OSK einen temporären Anbau, wobei Altbau und „Neubau“ wie aus einem Guss erschienen, weil die OSK-Architekten die unterschiedlichen Fassaden mit einem speziell angefertigten Stoff verhüllten. Das Ergebnis: Ein eleganter, schwarzer Pavillon im Mercedes-Benz Design empfing die Gäste und bot ein großzügiges Raumangebot für Empfang, Präsentationen und Ausstellungen inklusive Workspaces und Restaurant.

Temporärer Neubau mit 750 Quadratmeter Fläche, 8 Meter Deckenhöhe und 24 Quadratmeter LED

Im Inneren überraschte der Neubau mit Wohlfühlatmosphäre auf 750 Quadratmeter Fläche und mit 8 Meter Raumhöhe. Die Kopfseite gegenüber dem Eingangsbereich dominierte eine knapp 24 Quadratmeter große LED-Projektionsfläche, auf der Videos mit Informationen zur neuen E-Klasse präsentiert wurden. Integriert in den Raum waren ebenfalls Exponate, die die neue Technik der E-Klasse vermittelten. Wer stärker in Details einsteigen wollte, konnte sich mit Mercedes Mitarbeitern dazu in eigens eingerichteten Konferenzräumen austauschen.

Fassadenstoff überzeugt mit eleganter Form und praktischer Funktion

Auch für kurze Pausen und Fachsimpeleien war der Pavillon eine gute Anlaufstelle: Auf der Längsseite eröffnete sich ein freier Blick auf die Strecke und die Testwagen. Denn der leicht transparente Fassadenstoff des Pavillons erhielt den Panoramablick, sorgte aber gleichzeitig dafür, dass sich der Innenraum nicht aufheizte. Und schließlich war die elegante Außenhaut ein idealer Träger der grafischen Gestaltung und des Leitmotivs der E-Klasse: „Masterpiece of Intelligence“.