//KW 08 – Social macht dem klassischen TV starke Konkurrenz

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Liebe Leserinnen und Leser,

Attacke auf das klassische TV: Mit seiner neuen TV-App will Facebook die Konkurrenz angreifen und das Fernsehen erobern. Auch der Messenger Snapchat arbeitet bereits an TV-geeigneten Serienformaten. Wir schauen uns diese Woche im Newsletter an, wie soziale Netzwerke die Rolle des Fernsehens als Leitmedium zukünftig verändern könnten.

Viel Spaß beim Lesen!

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//Auf einen Blick: die wichtigsten Social Media Bildgrößen 2017

Titel-Social Media Bildgrößen

Wie groß muss ein Bild für Facebook sein? Welche Anforderungen stellt Instagram an Bilder? Auch 2017 gibt es für Bilder in sozialen Netzwerken keine einheitlichen Standards. Jede Plattform hat ihre eigenen Regeln. Publisher verlieren da schnell den Überblick. In unserer Infografik fassen wir deswegen die wichtigsten Social Media Bildgrößen der meistgenutzten Netzwerke zusammen (Snapchat ausgenommen, da User ihre Bilder dort direkt mit der Smartphone-Kamera machen und der Messenger sich darauf ausgerichtet hat. Fotos passen dort also immer).

Unsere Infografik der Social Media Bildgrößen konzentriert sich dabei auf die am häufigsten genutzten Formate nativer Posts. Anzeigen und Videos haben wir zunächst ausgeklammert. Bei Interesse unserer Leserinnen und Leser liefern wir das aber gerne nach. Für Feedback sind wir natürlich generell dankbar. Welche Angaben wären noch sinnvoll? Gibt es weitere Details, die wir integrieren sollen? Über Anregungen an blog@osk.de freuen wir uns.

Wie ist die Grafik zu lesen? Die Größenangaben sind stets in Breite mal Höhe dargestellt, so wie man sie in Bildbearbeitungsprogramme eingibt. Wir erläutern es einmal am Beispiel des Coverfotos bei Facebook. Empfohlen wird dort eine Bildbreite von 820 Pixeln und eine Höhe von 312 Pixeln, also 820×312. Nach diesem Prinzip ist die Grafik aufgebaut, jeder kann die idealen Größen direkt ablesen.

Darf die Grafik geteilt weden? Gerne, darüber würden wir uns natürlich freuen. Wenn Bedarf an nur einem Teil der Infografik besteht, ist das kein Problem. Einfach an blog@osk.de schreiben und wir passen sie gerne an.

LangesFormatstufeKleinNEU-Social Media Bildgrößen

//KW 27 – Video-Marketing hat Einfluss auf den Unternehmenserfolg

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Liebe Leserinnen und Leser,

auf dem ersten Play Video Summit vergangenen Donnerstag in Hamburg diskutierten Werbetreibende, Technologieanbieter und Medienvermarkter über die Entwicklungen in der Bewegtbild-Kommunikation. In unserem Newsletter geht es daher diese Woche ebenfalls um das Thema „Video“ und “Video-Marketing”. Spannend ist in diesem Zusammenhang die Frage, wie sich Content Marketing über Social-Media-Kanäle wie YouTube entwickeln wird – und was ein gutes Video überhaupt ausmacht. Wir geben einen kurzen Ausblick in die Zukunft des Bewegtbild-Marketings – viel Spaß beim Lesen!

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//Rocket Beans – die Revolution des Fernsehens?

Fünf nicht mehr ganz junge Erwachsene sitzen an einem Tisch und spielen ein Spiel mit Stift und Papier, in dem sie fiktive Charaktere einnehmen. Das Besondere an der Sache? 40.000 Menschen schauen zu. Und zwar live. Rocket Beans TV – kurz: RBTV – befindet sich auch anderthalb Jahre nach dem Start noch auf Erfolgskurs. Zehntausende schalten täglich auf dem Videoportal Twitch oder der hauseigenen Seite zu, auf YouTube erreichen die Videos weitere Hunderttausende. Seit Ende Mai übernehmen die Bohnen, wie sie sich nennen, außerdem täglich dreieinhalb Stunden Sendezeit von RTL II You, dem jungen Digitalportal der RTL-Gruppe. Der Schritt, der unter hartgesottenen Fans durchaus umstritten ist, ermöglicht es dem Unternehmen, eine noch größere Zuschauergruppe zu erreichen.

Wir haben mit Nils Bomhoff aus dem Rocket-Beans-Team gesprochen und uns erklären lassen, wie echte Interaktion mit dem Zuschauer aussieht, was er vom klassischen Fernsehen hält und wie sich Branded Content ehrlich verkaufen lässt. Was wir dabei gelernt haben: Der Online-Sender hat den Nerd neu definiert. Und ganz nebenbei das lineare Fernsehen revolutioniert.

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//KW 22 – Millennials fühlen sich von Marken verfolgt

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Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder ist zu lesen, dass sich Millennials angeblich nicht für Nachrichten interessieren. Diese Aussage stimmt laut Medienwissenschaftler Prof. Stephan Weichert nicht. Die junge Generation zeige durchaus Interesse an nachrichtlichen Inhalten, gehe dabei aber ihren eigenen Weg. Ihr Nachrichtenkonsum unterscheide sich deutlich von dem ihrer Eltern. So nutzen Millennials Medien zeit- und ortsungebunden. Dabei sind sie extrem sprunghaft und wechseln stark zwischen den Anbietern und Plattformen. Doch es gebe auch Gemeinsamkeiten zur Elterngeneration, meint Stephan Weichert. Das Fernsehen etwa sei „nicht tot zu kriegen“, Bewegtbild bei Jüngeren ohnehin sehr beliebt. Jedoch hätten sie ein starkes Bedürfnis, selbst zu bestimmen, wann sie was schauen wollen. „Deswegen ist es für Millennials gang und gäbe, auf Mediatheken, YouTube und Streaming-Dienste zurückzugreifen.“

Die Medien- und Social-Media-Nutzung der Millennials ist heute das Thema unseres Newsletters. Viel Spaß beim Lesen.

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//KW 10 – Mic – „Die New York Times der Millennials“

Liebe Leserinnen und Leser,

brauchen Medien überhaupt noch eine Website, wenn es doch soziale Netzwerke gibt? Diese Frage ist gar nicht abwegig in Anbetracht dessen, dass Plattformen wie Facebook die Anlaufstelle Nummer eins für Leser sind. Die Mehrheit der Nutzer geht mobil ins Netz und nutzt nur wenige Apps, wovon Facebook eine der wichtigsten ist. Mit Instant Articles bekommen einige Verlage – und dank eines WordPress-Plug-ins bald alle Publisher – die Möglichkeit, Inhalte vollständig und schneller dort zu streuen, wo sich die Nutzer sowieso aufhalten.

Emily Bell nimmt diese zunehmende Macht von Facebook in der lesenswerten Analyse „Facebook is eating the world“ kritisch auseinander und beschreibt die Auswirkungen auf die Informationsfreiheit und Geschäftsmodelle von Medien. Was für Facebook eine grandiose Entwicklung ist, könnte der Medienbranche nämlich noch große Probleme bereiten.

Auch in unserem aktuellen Newsletter beschäftigen wir uns mit neuen Netzwerken und Plattformen, die unser Medienverhalten und unsere Kommunikation verändern. Dabei werfen wir einen Blick darauf, wie Unternehmen diese Netzwerke für ihre Kommunikationsziele nutzen können.

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//KW 47 – Die zehn Gebote der Online-Werbung

Liebe Newsletter-Abonnenten,

zum „Oxford Dictionaries Word of the Year“ wurde jetzt kein Wort, sondern ein Emoji gewählt. So nennt man die lachenden, weinenden, schreienden oder andere Gefühle ausdrückenden Smileys und Bilder, die wir gerne und häufig in Chats mit Freunden oder sogar im Kontakt mit Geschäftspartnern benutzen. Das „Gesicht mit Tränen der Freude“ hat sich in diesem Jahr gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt. Begründung: Das Smiley mit den Freudentränen sei das weltweit meistgenutzte Emoji gewesen, wie die WELT schreibt. Wir sehen also: Die Digitalisierung macht vor nichts Halt, schon gar nicht vor der Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren. Übrigens: „Adblocker“ gehörte ebenfalls zu den Wörtern, die zur Auswahl standen. Die beliebten Schutzschilde gegen unerwünschte Anzeigen verändern die Online-Werbung nachhaltig – eines von mehreren Newsletter-Themen in dieser Woche.

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//Influencer Marketing – schlaues Investment oder reines Geldverbrennen?

Die alten Werbeformen sind tot, lang lebe das Influencer Marketing! So oder so ähnlich wird der Begriff aktuell gehyped. Vollkommen verständlich, denn das Potenzial ist groß, und noch nie war es einfacher als in der heutigen Zeit, Menschen zu erreichen und sie somit potenziell für sich und die eigenen Inhalte zu begeistern. Doch lohnt sich Influencer Marketing für Unternehmen wirklich? Was gilt es zu beachten und wie definiert man Erfolg? OSK-Gastautor Philipp Steuer versucht, diese Fragen zu beantworten.

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//KW 35 – „Youtubepanik“ bei klassischen Medien?

 NATIONAL

„Youtubepanik“ bei klassischen Medien?

Journalist und TV-Produzent Tim Klimeš kritisiert in einem Artikel auf medium.de die Haltung des deutschen Journalismus gegenüber der YouTube-Szene. Klimeš, der die Dokumentation „Die Youtube-Story“ produziert hat, berichtet in seinem Artikel über die Erfahrungen, die er während seiner Recherche gemacht hat, und bezeichnet die ablehnende Haltung der Journalisten als „Youtubepanik“. Er macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Journalisten die YouTube-Szene endlich mit Ernsthaftigkeit betrachten. Denn im Gegensatz zu den YouTubern seien die Journalisten darauf angewiesen, von der neuen Generation der Unterhalter ernst genommen zu werden.

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