//Blogbuster: Tobias Gillen

Als Cherno Jobatey im vergangenen Jahr zum Editorial Director der deutschen Huffington Post ernannt wurde, war die Reaktion in der deutschen Medienlandschaft verhalten: Der ehemalige Fernsehmoderator macht jetzt ein Online-Portal. Naja. Dabei versteht Arianna Huffington den „Name Brand Journalism“ wie keine Zweite: Online-Medien brauchen Gesichter, Persönlichkeiten, Charaktere. Deshalb soll Cherno Jobatey nicht nur als Herausgeber fungieren, sondern mit Journalisten, Politikern und Prominenten netzwerken und das Aushängeschild der deutschen „HuffPost“ sein. Dieses Konzept ist natürlich nicht neu. Schon 2004 sagte Mathias Müller von Blumencron, damals Chefredakteur von Spiegel Online, über Online-Journalismus: „Man braucht ein eigenes Profil, eine eigene Identität, das ist extrem wichtig. Wenn Sie es nicht schaffen, eine eigene Online-Marke aufzubauen, dann ist es ganz knifflig.“

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