//KW 12 – CeBIT 2017: alles ist online!

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Ich würde mir wünschen, dass sich die CeBIT noch stärker neuen Formaten und Zielgruppen öffnet“, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede zur Eröffnung der Computermesse CeBIT. Seit Kurzem ist klar: Die Messe, die in dieser Woche Branchenexperten nach Hannover lockte, wird sich durch radikale Veränderungen auf die neuen Anforderungen des Marktes einstellen. Denn obwohl die CeBIT weiterhin zu den weltweit bedeutendsten Computermessen gehört, schrumpfen die Besucherzahlen kontinuierlich. Frischer Wind kommt aus Austin/Texas, wo die South by Southwest (SXSW) in der vergangenen Woche stattfand. Mit der SXSW als Vorbild soll die „Sommer-CeBIT“, so die Vorstellung der Verantwortlichen, emotionaler und cooler werden.

Welche weiteren Neuigkeiten es von der CeBIT 2017 gibt, erklären wir im Newsletter.

 

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 08 – Virtual Reality

Liebe Leserinnen und Leser,

auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona stehen jedes Jahr die neuesten Smartphones im Rampenlicht. Normalerweise. Dieses Jahr aber war alles etwas anders. Das Thema „Virtual Reality“ zog am Sonntag alle Aufmerksamkeit auf sich. Kein Wunder, denn es gab mit Mark Zuckerberg einen prominenten VR-Fürsprecher. „Virtual-Reality-Brillen werden revolutionieren, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren. Man wird jederzeit mit seinen Freunden abhängen können, egal wo auf der Welt sie gerade sind“, erklärte der Facebook-Chef seine Vision. Während einer Präsentation von Samsung trat er für viele völlig überraschend auf die Bühne.

Denn für die Realisierung seiner Pläne hat „Zuck“ den südkoreanischen Smartphone-Marktführer als mächtigen Partner mit an Bord geholt. Von der Partnerschaft versprechen sich beide Seiten viel. Samsung verfügt über die Ressourcen, eine hohe Stückzahl an VR-Geräten zu relativ günstigen Preisen auf den Markt zu bringen. Facebook ist für die Software zuständig. Es scheint, als würde die Mutter aller sozialen Netzwerke in Sachen Virtual Reality Nägel mit Köpfen machen. Denn je umfassender und attraktiver das VR-Erlebnis ist, desto länger bleiben die Nutzer auf den Facebook-Angeboten. Und desto aufmerksamer sind sie. Ein interessanter Ansatz für Werbekunden.

Facebook investiert also aus gutem Grund in VR. Wie die Investmentbank Goldman Sachs voraussagt, werden VR und Augmented Reality (AR) 2025 – also in nicht einmal zehn Jahren – einen jährlichen Umsatz von 80 Mrd. US-Dollar erwirtschaften. Natürlich ist das auch der Konkurrenz bewusst. So soll Apple Gerüchten zufolge an einer eigenen Technologie für den zukunftsträchtigen Markt arbeiten. Und Google versucht, VR mit seinem Cardboard zum Mainstream zu machen. Für den Journalismus, die PR und die Markenkommunikation bietet VR neue Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. Doch wie diese aussehen, sei noch offen, erklärt Regisseur Chris Milk im Gespräch mit der Süddeutschen. Milk hat sich in seiner Arbeit auf VR spezialisiert. Inhalte und Formen müssten sich erst noch entwickeln, genau wie „eine Sprache, eine Ästhetik, die mit Virtual Reality umgehen kann“.

Nicht jeder ist übrigens vom aktuellen VR-Trend restlos begeistert. Anfang der Woche ging ein Bild von Mark Zuckerberg auf dem MWC um die Welt. Der Facebook-Chef geht darauf am Publikum vorbei, das ihn allerding nicht bemerkt. Die Gäste tragen alle VR-Brillen. The Verge zeichnete daraufhin eine düstere Scifi-Dystopie, mit Zuckerberg als Schurken, der unsere Gehirne stehlen will.

Man sieht, das Thema polarisiert. Neue Technologien wurden schon immer kontrovers diskutiert und oft kritisch begleitet. Daher beschäftigen wir uns dieses Mal auch in unserem Newsletter intensiv mit Virtual Reality.

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//Robert Scoble würde nicht in einer Welt ohne Facebook oder Google+ leben wollen

Als die Google Glass auf den Markt kam und von den ersten Testern unter die Lupe genommen wurde, war ein Bild im Netz sehr präsent: der Google-Glass-Träger unter der Dusche. Bei dem Mann handelt es sich um Robert Scoble, der sich durch sein Engagement in der Start-up-Szene einen Namen im Silicon Valley gemacht hat. Er spricht mit Gründern, bevor Seiten wie TechCrunch und Co auf die Newcomer aufmerksam werden. Die Interviews veröffentlicht Scoble auf building43.com. Sein Arbeitgeber, der Hostinganbieter Rackspace, führt ihn als „Futuristen“ und „Startup Liaison Officer“, bekannt ist er insbesondere als professioneller Netzwerker und Autor.

Scoble baute sich bei Microsoft und später auf seinem Blog „Scobleizer“ eine Community auf, mit der er heute nur mehr auf Facebook interagiert: „Die Welt hat sich bewegt und ist jetzt auf Social Media“, lautete damals seine Begründung. Mit dem Buch „Naked Conversations“ schaffte Scoble 2006 eines der Standard-Werke für das Bloggen. In seinem Nachfolgewerk „Age of Context“ beschrieb der Experte, welche Trends die Medien- und Tech-Welt in Zukunft prägen werden. Der 50-Jährige, der in Halfmoon Bay, etwas abgelegen vom Silicon Valley, lebt, verrät im Interview mit OSK, welche Techniktrends der Gegenwart es seiner Meinung nach in naher Zukunft in den Mainstream schaffen, warum er einem selbstfahrenden Auto mehr vertraut als Menschen und wieso er ab und an trotzdem noch gerne eine Vinylplatte auflegt.

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//Blogbuster: TechHive.de

Seit etwa drei Jahren hat sich TechHive.de in der deutschsprachigen Technologie- und IT-Szene als fachkompetente und meinungsbildende Plattform einen Namen gemacht. Das Blog, das anfangs als “TechFokus” online ging, wurde schon kurz nach seinem Start von einem großen Medienkonzern übernommen. Julian Frigger ist Mitbegründer und Kopf des Technik-Blogs. Der 22-jährige Student (Online-Medienmanagement, wie passend) bloggt aus Leidenschaft und findet: “Wer beim Bloggen auf die Zeit schaut, macht etwas falsch.” Diese Einstellung lebt der Stuttgarter gemeinsam mit seinem Blog-Team zwischen der täglichen Pflege der Website mit Newsmeldungen und ausführlichen multimedialen Testberichten auch aus. Julian hat uns verraten, wie er Studium, Blog und Freizeit unter einen Hut bekommt, warum Google ihm mehr Leser bringt als Facebook und wie er die Erfolgsgeschichte von TechHive in Zukunft fortschreiben will.

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//Freiheit fürs Fernsehen – mit Chromecast von Google?!

OSK hat den neuen Streaming-Stick von Google getestet, der Online-Inhalte auf den TV-Bildschirm holt. Unsere Einschätzung zum Technologieansatz von Google: Das Nutzererlebnis stimmt, Chromecast ist genau das Richtige für digitale Multitasker. Der Stick kann einiges besser als Vergleichsprodukte. Der hart umkämpfte Platz auf dem “Big Screen” im Wohnzimmer ist damit aber noch nicht gesichert, denn der Wettbewerb wird intensiver und immer schneller – und die nächste Innovation ist schon da mit Amazons Fire TV.

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