//Instagram-Umfragen – das neue Feature als Marke nutzen

Titelbild - Instagram-Umfragen

Anfang Oktober hat Instagram eine einfache Abstimmungsfunktion eingefügt. Mit der neuen App-Version können User in ihre Storys ab sofort Umfragen einbetten. Dabei stellt der Nutzer eine Frage und bietet zwei Antwortmöglichkeiten. Doch wie können Marken Instagram-Umfragen nutzen?

Bild 1 - Instagram-Umfragen

So funktioniert die Umfrage-Funktion

Instagram ist für sein schlankes und selbsterklärendes Design bekannt. Diesem Prinzip bleibt der Dienst treu. Einfach ein Foto schießen beziehungsweise ein Video aufnehmen und mit dem Umfrage-Sticker schmücken, schnell noch die Frage sowie die Antwortmöglichkeiten anpassen und los gehts.

Das macht Spaß. Und lässt sich auch außerhalb des Privaten für Marken nutzen. Zum einen können Unternehmen mit Instagram-Umfragen direktes Feedback aus der Community einholen. Beispielsweise bei der Vorstellung neuer Produkte, der Entwicklung eines Logos oder allen anderen Gelegenheiten, bei denen das kritische Auge der User gefragt ist. Das entscheidende Element hierbei ist die Interaktion, welche wiederum die Nähe zum User fördert. Denn dieser kann mit der Marke interagieren. Natürlich lässt sich die neue Funktion auch für die gezielte Vermarktung einsetzen, wie Gary Vaynerchuk zeigt.

Screenshot 1 - Instagram-Umfragen

Bild: Gary Vaynerchuk
Die Auswahlmöglichkeiten müssen sich nicht nur auf „Ja“ oder „Nein“ beschränken. Diese sind zwar voreingestellt, können aber angepasst werden. So nutzt Instagram-Experte Trajan Tosev das neue Feature, um zu erfahren, ob Mitglieder seiner Community mit ihrer bisherigen Engagement Rate auf Instagram zufrieden sind. Er nutzt das Feature, um indirekt auf seine Beratungsangebote hinzuweisen.

Screenshot 2 - Instagram-Umfragen

Bild: Trajan Tosev
Über die Story Insights erfährt der Publisher, wer an der Umfrage teilgenommen und wie abgestimmt hat. Schon nach der ersten Abstimmung durch einen User lässt sich in Echtzeit verfolgen, welche Antwort die beliebtere ist.

Neue Erzähl- und Gestaltungsmöglichkeiten nutzen

Mit etwas Kreativität erweitern Unternehmen durch Instagram-Umfragen ihren erzählerischen Spielraum bei den Storys. Denn wer sagt, dass Umfragen ausschließlich ernst sein müssen? Ein kurzes Video zur Frühstücksbesprechung in die leicht unausgeschlafene Runde mit der Frage „Freut ihr euch auch schon auf den ersten Kaffee?“ kann für gute Laune sorgen und Sympathie bei den Usern wecken. Man muss ja nicht gleich so weit gehen wie ein Instagrammer, der seine Follower per Abstimmung einen kompletten Tag seines Lebens kontrollieren ließ. Dieses Beispiel zeigt allerdings, wie die Kombination aus Kreativität und dem neuen Feature die User-Interaktion befeuert.

Screenshot 3 - Instagram-Umfragen

Hier ist natürlich, wie immer im Online-Marketing, etwas Fingerspitzengefühl erforderlich. Marketer sollten daher vor jeder Umfrage prüfen: Was möchte ich damit erreichen? Geht es um Nähe, Interaktion, Produktpräsentation oder alles zusammen?

Auch neu: das Color Dropper Feature. Mit einer Pipette lässt sich eine Farbe aus dem Foto für die Gestaltung von Texten oder Zeichnungen wählen. Ebenfalls im Update enthalten sind nun blaue Hilfslinien, mit denen Sticker und Emojis noch genauer platziert werden. Damit haben Privatpersonen wie auch Marken professionellere Gestaltungsmöglichkeiten für ihre Storys.

Alles in allem bietet das neue Umfrage-Feature eine höhere Interaktionsmöglichkeit. Wie auch die Instagram Stories generell, verschwindet die darin enthaltene Umfrage nach 24 Stunden wieder. Bisher stellt Instagram bei seinem neuen Feature nur zwei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Besonders spannend wäre auch eine Multiple-Choice-Funktion.

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 30-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//KW 41 – Pinterest – von der Pinnwand zur Traffic-Maschine

OSK Weekly KW 41 Titel Pinterest

Liebe Leserinnen und Leser,

mit vielen neuen Möglichkeiten zur Verbesserung der User Experience, Vermarktung und Content-Erstellung steigert die Fotoplattform Pinterest stetig ihre Beliebtheit. Inzwischen nutzen 200 Millionen Menschen weltweit die digitale Pinnwand, die mit ihrer Suchfunktion über Bilder sogar Google Konkurrenz macht. Vor gut einem Jahr haben wir uns bereits mit der virtuellen Pinnwand befasst. Diese Woche zeigen wir, wie sich Pinterest weiterentwickelt und seine Position in der Social-Media-Landschaft gefestigt hat.

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//“Folg` mir mal bei Insta!“ – wie ein 16-Jähriger die Fotoplattform nutzt

Bild-1 - Instagram

Sarujan Sivakumaran ist 16 Jahre alt und macht derzeit ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Digital- und Social-Media-Abteilung von OSK. Da er sehr interessiert an Digitalthemen und sozialen Netzwerken ist, haben wir ihn gebeten, seine Social-Web-Gewohnheiten aufzuschreiben. Schnell war klar: Facebook spielt für ihn und seine Freunde kaum noch eine Rolle. Instagram ist der Star.

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//Der Weg zu 2 Milliarden Nutzern – Facebooks Geschichte in einer Infografik

Titelbild_Facebook 2 Milliarden

Facebook hat nun zwei Milliarden monatlich aktive Nutzer. Diese beeindruckende Marke hat die Mutter der sozialen Netzwerke vor kurzem durchbrochen. Damit erreicht Facebook 27 Prozent der derzeitigen Weltbevölkerung und über die Hälfte aller Internetnutzer. In Deutschland hat die Plattform rund 30 Millionen User, 23 Millionen davon sind täglich aktiv. Facebook-Chef Mark Zuckerberg verkündete die Nachricht auf seinem eigenen Profil:

 

Laut der offiziellen Facebook-Pressemitteilung teilen jeden Tag  über 175 Millionen Menschen die „Love“ Reaction und durchschnittlich 800 Millionen Nutzer drücken täglich auf den Like-Button.

Bis zu diesen beeindruckenden Zahlen ist Facebook seit seiner Gründung im Jahr 2004 einen weiten Weg gegangen. Wir haben den neuen Meilenstein daher zum Anlass genommen, Facebooks Geschichte in einer Infografik zusammenzufassen.

Projekt History of Facebook Deutsch2000000000-01-01 2 Milliarden

 

//“Das Internet ist eine Hydra” – Richard Gutjahr über den Medienwandel

Titelbild 2 Richard Gutjahr

Alte gegen neue Medienwelt – das ist der Kampf, der noch immer in den Köpfen vieler Journalisten ausgetragen wird. Dass dieses „Gegeneinander“ keine Notwendigkeit ist, sondern ebenso gut ein „Miteinander“ sein kann, beweist Richard Gutjahr. Der Journalist und Blogger vereint beide Welten. Auf der einen Seite in den klassischen Medien ausgebildet, arbeitet er unter anderem als freier Mitarbeiter für die ARD, moderiert Nachrichten- und Magazinsendungen beim BR und WDR. Auf der anderen Seite ist Richard Gutjahr im Netz und den sozialen Medien zu Hause. Er gehörte in Deutschland zu den ersten Journalisten, die sich intensiv mit Snapchat auseinandergesetzt haben. Der Medienexperte nutzt die App aktiv als Kommunikationskanal, sein Smartphone hat er immer griffbereit. Vor dem Interview ergibt sich auf unserer Dachterrasse die Gelegenheit eines Schnappschusses vom Kölner Dom. „Wow, tolle Aussicht! Das teile ich kurz mit meiner Community“, erklärt Gutjahr und zückt das Handy.

Doch er weiß genauso gut, wann die neuen Netzwerke nicht der richtige Verbreitungsweg sind. Als Gutjahr Zeuge des Anschlags in Nizza wird, hält er die Geschehnisse mit seiner Kamera fest und stellt die Bilder anschließend der ARD und anderen Medien kostenlos zur Verfügung. Obwohl er andere Journalisten in Livestreaming und Mobile Reporting ausbildet, verzichtet Richard Gutjahr an dem Abend bewusst auf einen Livestream und überlässt die Auswahl der Bilder den Heimatredaktionen. „Ich sah mich in der Situation nicht in der Lage, eine Entscheidung von solcher Tragweite allein treffen zu können.“

Im OSK-Interview spricht Richard Gutjahr über die Bedeutung der sozialen Netzwerke für den Journalismus und erklärt, warum Facebook immer das Steuer in der Hand hält.

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//5 einfache Schritte für gute Social-Media-Posts

Titelbild - gute Social-Media-Posts

Soziale Netzwerke sind die Anlaufstelle für News, Blogbeiträge und Artikel. Das ist so chancenreich wie problematisch. Denn effektive Postings verlangen Zeit und Aufmerksamkeit. Wir geben fünf Tipps, wie gute Social-Media-Posts mit überschaubarem Zeitaufwand gelingen.

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//KW 07 – Blick ins Dunkel: Dark Social und seine verborgenen Daten

osk_weekly- dark social - Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

als Hillary Clinton während des US-Wahlkampfs 2016 von „versteckten Facebook-Seiten“ sprach, wusste kaum einer, was sie meinte. Heute wissen wir: Sie sprach vom „Dark Social“, in dem ein Großteil des Wahlkampfes ausgetragen wurde. Die Anhänger der Präsidentschaftskandidatin kommunizierten beispielsweise über private Facebook-Gruppen mit Gleichgesinnten. Heute führen die meisten Menschen ihre Unterhaltungen zunehmend über private Kanäle wie WhatsApp, Snapchat oder andere Messenger. Das hat Auswirkungen auf Marketing und PR. Welche das sind, erklären wir diese Woche im Newsletter.

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//KW 06 – Content Curation stärkt das Markenimage und die Glaubwürdigkeit

osk_weekly-content curation -titel

Liebe Leserinnen und Leser,

Menschen, die auf einer Party immer nur über sich selber sprechen, sind bei den meisten anderen eher unbeliebt. Wer kein anderes Thema außer der eigenen Person kennt, wirkt schnell arrogant und selbstherrlich. Das gleiche Prinzip gilt für die Kommunikation im Netz. Wenn ein Unternehmen nur seine eigenen Inhalte kommuniziert, kann das der Glaubwürdigkeit schaden. Viele Marketer setzen daher vermehrt auf „Content Curation“. Sie greifen Inhalte fremder Quellen auf und mixen diese mit eigenen Beiträgen. Ist die Kombination gelungen, kann sie das Image und die Kundenbindung maßgeblich stärken. Wie genau das funktioniert, erklären wir diese Woche im Newsletter.

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//Auf einen Blick: die wichtigsten Social Media Bildgrößen 2017

Titel-Social Media Bildgrößen

Wie groß muss ein Bild für Facebook sein? Welche Anforderungen stellt Instagram an Bilder? Auch 2017 gibt es für Bilder in sozialen Netzwerken keine einheitlichen Standards. Jede Plattform hat ihre eigenen Regeln. Publisher verlieren da schnell den Überblick. In unserer Infografik fassen wir deswegen die wichtigsten Social Media Bildgrößen der meistgenutzten Netzwerke zusammen (Snapchat ausgenommen, da User ihre Bilder dort direkt mit der Smartphone-Kamera machen und der Messenger sich darauf ausgerichtet hat. Fotos passen dort also immer).

Unsere Infografik der Social Media Bildgrößen konzentriert sich dabei auf die am häufigsten genutzten Formate nativer Posts. Anzeigen und Videos haben wir zunächst ausgeklammert. Bei Interesse unserer Leserinnen und Leser liefern wir das aber gerne nach. Für Feedback sind wir natürlich generell dankbar. Welche Angaben wären noch sinnvoll? Gibt es weitere Details, die wir integrieren sollen? Über Anregungen an blog@osk.de freuen wir uns.

Wie ist die Grafik zu lesen? Die Größenangaben sind stets in Breite mal Höhe dargestellt, so wie man sie in Bildbearbeitungsprogramme eingibt. Wir erläutern es einmal am Beispiel des Coverfotos bei Facebook. Empfohlen wird dort eine Bildbreite von 820 Pixeln und eine Höhe von 312 Pixeln, also 820×312. Nach diesem Prinzip ist die Grafik aufgebaut, jeder kann die idealen Größen direkt ablesen.

Darf die Grafik geteilt weden? Gerne, darüber würden wir uns natürlich freuen. Wenn Bedarf an nur einem Teil der Infografik besteht, ist das kein Problem. Einfach an blog@osk.de schreiben und wir passen sie gerne an.

LangesFormatstufeKleinNEU-Social Media Bildgrößen

//8 Fehler bei der Content Curation und wie man sie vermeiden kann

Fehler bei der Content Curation

Eine erfolgreiche Content Curation fördert die Präsenz von Unternehmen und Einzelkämpfern in sozialen Netzwerken. Und sie schont Ressourcen. Denn externen Content zu teilen und entsprechende Teaser zu verfassen ist mit weniger Aufwand verbunden als das Erstellen von eigenem Content. Dennoch ist das Kuratieren fremder Inhalte ein komplexer Prozess, der einige Fettnäpfchen bereithält. Wir zählen acht häufige Fehler bei der Content Curation auf und erklären, wie sie sich vermeiden lassen.

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