//Crowdfunding: Tipps für eine erfolgreiche Kampagne

Crowdfunding birgt ein enormes Potential, denn es stellt eine durchaus effektvolle Alternative zur beschwerlichen Suche nach Großinvestoren dar. Darüber hinaus ist es ein geeignetes Mittel zur direkten Marktanalyse: Durch eine Crowdfunding-Kampagne können Unternehmen ohne großes finanzielles Risiko ermitteln, ob ihr Vorhaben denn auch tatsächlich markttauglich ist.

Um eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne zu starten, reicht es aber nicht, einfach nur eine gute Idee zu haben. Hinter dem Projekt sollte immer eine Geschichte stehen, die überzeugt, sowie ein Team, das authentisch wirkt. Und ohne ein aktives und durchdachtes Community-Management verläuft die Sache schnell im Sand. Ein Unternehmen aus Wien hat allem Anschein nach alles richtig gemacht: Lomography hat sich der Wiederbelebung der Sankt Petersburger Lomo Kamera verschrieben und versorgt den Markt seither mit Retro-Linsen und Neuauflagen der ehemaligen sowjetischen Volkskamera. Diese konnte für damalige Verhältnisse schon eine sehr gute Qualität vorweisen, besticht heute aber vor allem durch beabsichtigt herbeigeführte Störeffekte und bietet der digitalen Postproduktion damit Paroli. Auf Kickstarter – der weltweit größten Finanzierungsplattform für kreative Projekte – konnten die Österreicher damit gleich zweimal für ein Projekt mehr als eine Million US-Dollar einsammeln. Damit begründeten sie nicht nur ihr Unternehmen, sondern gleich eine weltweite Community von Lomografie-Fans. Wir sprachen mit Tomas Bates, dem Cross Channel Marketing Manager von Lomography, über die Hintergründe für ihren Erfolg, die Notwendigkeit einer aktiven Community und natürlich über die Liebe zur Fotografie.

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//Crowdfunding: die Macht der Schwarmfinanzierung

“Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.”

Mit dieser Aussage wird Albert Einstein in Bezug auf sein eigenes Tätigkeitsfeld nicht unrecht gehabt haben. Universell ist sein Zitat aber eher weniger zu gebrauchen, schon gar nicht beim Thema Investment. Für die Realisierung einer verrückten Idee wird man nämlich kaum einen Geldgeber finden. Investoren zu überzeugen ist selbst mit einer guten Idee schon schwierig genug. Die Liste der Erfolglosen ist lang, der Friedhof solcher Ideen groß.

Das Problem ist wie immer das Risiko – die Waagschale jedweden Investments. Wird es genügend Käufer geben? Wird das Produkt am Ende überhaupt funktionieren? Wer kein Geld für einen Prototypen zur Verfügung hat, wird sich auch keine fundierte Marktanalyse zur Verifizierung leisten können. Kostengünstige Umfragen helfen da auch nur bedingt. Nur weil jemand angibt, an etwas interessiert zu sein, heißt das noch lange nicht, dass er letztlich auch dazu bereit ist, bares Geld zu zahlen. Ein Dilemma, dem die Schwarmfinanzierung Abhilfe schafft.

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