//Rocket Beans – die Revolution des Fernsehens?

Fünf nicht mehr ganz junge Erwachsene sitzen an einem Tisch und spielen ein Spiel mit Stift und Papier, in dem sie fiktive Charaktere einnehmen. Das Besondere an der Sache? 40.000 Menschen schauen zu. Und zwar live. Rocket Beans TV – kurz: RBTV – befindet sich auch anderthalb Jahre nach dem Start noch auf Erfolgskurs. Zehntausende schalten täglich auf dem Videoportal Twitch oder der hauseigenen Seite zu, auf YouTube erreichen die Videos weitere Hunderttausende. Seit Ende Mai übernehmen die Bohnen, wie sie sich nennen, außerdem täglich dreieinhalb Stunden Sendezeit von RTL II You, dem jungen Digitalportal der RTL-Gruppe. Der Schritt, der unter hartgesottenen Fans durchaus umstritten ist, ermöglicht es dem Unternehmen, eine noch größere Zuschauergruppe zu erreichen.

Wir haben mit Nils Bomhoff aus dem Rocket-Beans-Team gesprochen und uns erklären lassen, wie echte Interaktion mit dem Zuschauer aussieht, was er vom klassischen Fernsehen hält und wie sich Branded Content ehrlich verkaufen lässt. Was wir dabei gelernt haben: Der Online-Sender hat den Nerd neu definiert. Und ganz nebenbei das lineare Fernsehen revolutioniert.

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