//“Es reicht nicht mehr, nur ein Lautsprecher zu sein” – LaSharah Bunting zur Zukunft des Journalismus

LaSharah Bunting - Titel

LaSharah Bunting - kleinSorgfalt, Kontext und Neutralität – obwohl LaSharah Bunting bei der New York Times für den digitalen Wandel zuständig ist, hält sie die klassisch-journalistischen Tugenden immer noch für die wichtigsten Kriterien ihrer Arbeit. Aber auch die beste Zeitung der Welt muss sich immer wieder neu erfinden.

LaSharah Bunting ist verantwortlich für die Erneuerung einer altehrwürdigen Institution. Als leitende Redakteurin der New York Times verantwortet sie die Digitalstrategie des Unternehmens und arbeitet an der Umgestaltung der Redaktion nach Maßgaben des digitalen Zeitalters.

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//KW 35 – „Youtubepanik“ bei klassischen Medien?

 NATIONAL

„Youtubepanik“ bei klassischen Medien?

Journalist und TV-Produzent Tim Klimeš kritisiert in einem Artikel auf medium.de die Haltung des deutschen Journalismus gegenüber der YouTube-Szene. Klimeš, der die Dokumentation „Die Youtube-Story“ produziert hat, berichtet in seinem Artikel über die Erfahrungen, die er während seiner Recherche gemacht hat, und bezeichnet die ablehnende Haltung der Journalisten als „Youtubepanik“. Er macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Journalisten die YouTube-Szene endlich mit Ernsthaftigkeit betrachten. Denn im Gegensatz zu den YouTubern seien die Journalisten darauf angewiesen, von der neuen Generation der Unterhalter ernst genommen zu werden.

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//KW 25 – Droht Twitter die Bedeutungslosigkeit?

NATIONAL

Droht Twitter die Bedeutungslosigkeit?

Twitter hat sich von CEO Dick Costolo getrennt. Trotz 300 Millionen Kunden und einem Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar schreibt das Unternehmen weiterhin rote Zahlen. Dem Nachfolger muss nun die Wende gelingen. Nach Ansicht von Experten wie dem Harvard-Professor Bill George kann sich Twitter nur mit einer strategischen Kehrtwende vor der Bedeutungslosigkeit retten, berichtet t3n. Ansonsten drohe dem Dienst ein ähnlicher Niedergang wie dem ehemaligen Branchenführer BlackBerry.

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//KW 20 – „ARD und ZDF braucht kein Mensch“

NATIONAL

„ARD und ZDF braucht kein Mensch“ – Interview mit Netflix-Gründer Reed Hastings

Im Interview mit der FAZ spricht Netflix-Gründer Reed Hastings über die Zukunft des Fernsehens, den Erfolg der Streaming-Dienste und „kuriose“ deutsche Fernsehgewohnheiten. Er prophezeit, dass Menschen in den nächsten zehn Jahren nicht mehr nach festen Sendezeiten fernsehen werden. Traditionellen Fernsehsendern spricht er in der Zukunft keine große Rolle zu, sie seien wie Festnetz-Telefone, die jeder hat, aber niemand benutzt. Auch Richard Gutjahr beschäftigt sich mit der Frage, wie Fernsehen gestaltet werden muss, um gegen die wachsenden Streaming-Dienste bestehen zu können. Sein Antwort: Klassisches Fernsehen muss „social“ und zu einem Ort werden, an dem sich Menschen über das austauschen, was sie sehen.

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//KW21 – Der Ruhepol im Netz

Der Ruhepol im Netz

Der Chefredakteur der Zeit Online, Jochen Wegner, sprach mit t3n über den Erfolg der Zeit Online und den Versuch, Ruhe in den täglichen Nachrichtensturm zu bringen. Die Zeit versteht sich als Medium, das Informationen filtert und aufbereitet. Dieses klassische Verständnis von Journalismus zeigt sich im Geschäftsmodell der Online-Ausgabe, das auch in Zukunft nicht auf Paid Content und Abo-Modelle ausgerichtet werden soll. Als wichtige Neuerung bezeichnet Jochen Wegner aber den technischen Einschlag und die Einführung agiler Methoden im Newsroom der Zeit Online. Entwickler und Redakteure arbeiten dort sowohl inhaltlich als auch räumlich eng zusammen. Das komplette Interview ist hier nachzulesen.

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