//Autonomes Fahren – Die Revolution der Mobilität auf dem Vormarsch

Aus Fiktion wird immer mehr Fakt: Intelligente Autos, die komplett autonom fahren können, rücken Schritt für Schritt in greifbare Nähe. Zu Erprobungszwecken sind sie inzwischen auch auf öffentlichen Straßen unterwegs – wenn auch unter strengen Auflagen. Dass autonomes Fahren kommen wird, gilt in der Branche als ausgemachte Sache. Zwar nicht von heute auf morgen, aber peu à peu werden die bereits erhältlichen Assistenzsysteme perfektioniert, um weitere Funktionen ergänzt und zum Autopiloten ausgebaut.

Das Rennen von Autoherstellern, Software-Unternehmen und Zulieferern um die Poleposition ist bereits in vollem Gange. Es geht um Zukunftsfähigkeit, Technologieführerschaft und die Sicherung des eigenen Anteils am erwarteten Geschäftspotenzial rund um die autonome Mobilität. Da will keiner den Anschluss verlieren. Neben der technischen Realisierung und dem erklärten Ziel höherer Verkehrssicherheit geraten dabei zunehmend weitere Aspekte in den Blick: Wie verbringen und nutzen wir künftig die Zeit im selbstfahrenden Auto, wie gestaltet sich das Miteinander der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer und welche Auswirkungen hat autonome Mobilität auf die Gesellschaft?

Bereits im März 2014 hatte Sebastian Gierich auf dem OSK-Blog über die Entwicklungen unter dem Titel „Wenn Autos intelligent werden“ berichtet. Mittlerweile ist viel passiert – Zeit, einen frischen Blick auf das Thema zu werfen, das aktuell zu den heißesten in der Autobranche zählt.

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//Autovermietung von privat zu privat – Drivy will den deutschen Markt erobern

Die Idee steht am Anfang. Die eine Idee, die den Markt verändern soll. Viele sind auf der Suche nach diesem Funken, der den eigenen Erfolg entzündet. Und viele sind sich sicher, ihn gefunden zu haben. Beinahe täglich lesen wir von neuen Start-up-Unternehmen, die die Szene aufrütteln wollen – mit neuartigen Produkten, innovativen Dienstleistungen und kreativen Ansätzen. Im digitalen Zeitalter finden viele dieser Ideen im Netz statt. Doch glaubt man Experten, scheitern neun von zehn Start-ups und verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Denn neben einer guten Idee braucht es mindestens ein ebenso gutes Konzept und bedingungslose Hingabe, damit sich ein kleiner Funken zu einem Lauffeuer entwickelt. Überstehen Start-ups die ersten Hürden, haben sie gute Chancen, sich am Markt zu etablieren. Solche Start-ups – mit einer guten Idee, einem herausragenden Konzept und vielversprechender Perspektive – stellen wir in unsere Reihe Start-up Picks vor. In loser Reihenfolge sprechen wir mit den Köpfen, denen die Ideen entsprungen sind, oder mit Menschen, die Teil dieser Unternehmens-Idee sind. Was braucht ein Start-up, um sich behaupten zu können, und was sind die entscheidenden Erfolgskriterien in diesem Prozess, vor allem im Hinblick auf die Kommunikation im Social Web? Außerdem erklären die Experten, wie sich aus einem Einfall ein laufendes Unternehmen entwickelt. Im ersten Teil der Serie stellen wir den privaten Carsharing-Anbieter Drivy vor.

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//Carsharing 2.0 – spontan, flexibel und smart

Ein eigenes Auto zu besitzen ist keineswegs out. 61 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Wagen, der ihnen gehört, heißt es in einer GFK-Studie im Auftrag von AutoScout24. Nicht nur Menschen, die täglich längere Strecken zurücklegen müssen oder auf dem Land wohnen, wissen ihr persönliches Fahrzeug und die damit verbundene Individualmobilität zu schätzen. Dennoch wächst die Zahl der Carsharing-Nutzer hierzulande kontinuierlich. Ende 2013 verzeichnete der Bundesverband Carsharing bereits über 750.000 registrierte User von Carsharing-Angeboten. Das sind 67 Prozent mehr als im Vorjahr, darunter auch viele Menschen, die ein eigenes Auto besitzen. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren es gerade einmal knapp über 100.000 Nutzer. Die Entwicklung wird getrieben durch die noch recht neuen, stationsunabhängigen Free-Floating-Angebote wie car2go, DriveNow und Multicity. Dank mobilem Internetzugang bieten diese Smart Mobility Services flexible und vor allem maximal spontane Alltagsmobilität und liegen damit genau am Puls der Zeit.
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