//Virtual Reality als Beweisstück im Journalismus

Virtual Reality 1

Meterhohe Stahlwände, überall rot blinkende Schalter und Hebel, zu meiner Rechten ein abgrundtiefer Schacht – und es liegt in meinen Händen, die Welt vor einer nuklearen Katastrophe zu bewahren. Mit zittrigen Händen trage ich den atomaren Kern durch den Reaktorraum, um ihn zu sichern. Beinahe hätte ich ihn fallen lassen. Die Uhr tickt. Doch nach ein paar Minuten ist die Mission erfolgreich abgeschlossen. Ich atme tief durch, setze die VR-Brille ab, verlasse die Virtual Reality und kehre zurück in die Congress Hall der Koelnmesse.

Auf der Konferenz digility (22.–23. September) drehte sich zwei Tage lang alles um die virtuelle Realität. VR-Experten aus der ganzen Welt trafen sich in Köln, um sich über Virtual and Augmented Reality auszutauschen. Mich interessierte besonders ein Thema: Welche Chancen bietet diese Technologie dem Journalismus? Was muss geschehen, damit sie sich als Storytelling-Tool durchsetzt? Nachdem ich meine erste VR-Erfahrung hinter mich gebracht und die Welt gerettet hatte, war ich bereit, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Denn über Virtual Reality zu schreiben, ohne es ausprobiert zu haben – das ist unmöglich.

Über Virtual Reality zu schreiben, ohne es ausprobiert zu haben – das ist unmöglich. via @OSK_Germany Click To Tweet

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