//“Facebook und Google wissen mehr über unsere Leser als wir selbst” – Jeff Jarvis zur Zukunft des Journalismus

Jeff Jarvis Artikelbild_00Ortstermin an der City University of New York (CUNY): Wir treffen Journalismus-Professor und Bestseller-Autor Jeff Jarvis. Er teilt seine Sicht der Dinge nicht nur als Online-Instanz auf Twitter, Facebook und auf seinem Blog BuzzMachine mit, sondern gerne auch im persönlichen Gespräch. Die Zukunft des Journalismus ist sein Lieblingsthema; seine Haltung dazu wird schnell klar: News und gute Geschichten werden im Internet gemacht – und verkauft. Journalisten, so erklärt der 61-jährige Direktor des Tow-Knight Center for Entrepreneurial Journalism im OSK-Interview, müssen heute auch Unternehmer sein. Und weil wir uns lange mit dem Experten unterhalten haben, gibt es in dieser speziellen Ausgabe von “Zukunft des Journalismus” auch ein Video, in dem Jeff Jarvis weitere spannende Aussagen zur Entwicklung der Branche trifft.

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//„Hoffen und Wünschen ist nicht genug“ – Madhav Chinnappa zur Zukunft des Journalismus

MC picture kleinWann Google News gegründet wurde? Madhav Chinnappa weiß es selbst nicht ganz genau. Daraus macht der Head of Strategic Relations, News and Publishers im Gespräch mit OSK keinen Hehl. „Moment, ich google es“, sagt Chinnappa und lacht. Dann entschuldigt er sich freundlich. Seine Expertise macht den 44-Jährigen interessant, die ungekünstelte Art zu sprechen sympathisch. Und dass es Google News im Entwicklungsstadium seit 2002, final seit 2006 gibt, lässt sich ja schnell recherchieren. Schließlich gehört die Seite, ungehindert der Kritik in puncto Leistungsschutzrecht, zu den innovativsten unserer Zeit.

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//KW 40 – Apple vs. Google – Konkurrenz für den Suchmaschinen-Riesen?

Liebe Newsletter-Abonnenten,

Berichte über ein neues Twitter-Produkt, das längere Texte als die 140-Zeichen-Tweets erlauben soll, befeuern eine viel diskutierte Frage: Soll Twitter an seinem Modell festhalten oder nicht? Kritiker sagen, die Zeichenbeschränkung sei nicht mehr zeitgemäß, Befürworter des Limits halten es für ein zentrales Herausstellungsmerkmal des Netzwerks. Sollten sich die Vermutungen als wahr herausstellen, wären längere Blog-Beiträge auf Twitter vorstellbar. t3n hat bereits zusammengefasst, welche Auswirkungen die Änderung haben könnte. So entstünden im Hinblick auf die global vernetzte Nutzerschaft spannende Möglichkeiten der Content-Verbreitung. Damit würde das Unternehmen auf einen Trend im Web reagieren, Inhalte direkt im eigenen Netzwerk zu veröffentlichen, anstatt Nutzer zu externen Seiten weiterzuleiten. Für Publisher bedeutet diese Entwicklung, dass sie ihre Leser dort erreichen, wo sie sich aufhalten: in den Netzwerken.

Facebook hat dieses Konzept bereits mit seinen Instant Articles eingeführt. Twitter würde mit seinem Produkt ein Konkurrenz-Angebot schaffen. Um eine Konkurrenz zweier anderer „Big Player“ in der digitalen Welt geht es u.a. in unseren Newsletter-Themen.

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//KW 30 – Recht auf Vergessenwerden – Löschanträge bei Google

NATIONAL

Recht auf Vergessenwerden – Löschanträge bei Google

Was im Netz ist, bleibt im Netz. Lange Zeit galt dieser Satz als gesetzt. Daher hatten Menschen, die Inhalte über sich aus Google entfernen lassen wollten, lange Zeit schlechte Karten. Im Mai 2014 entschied der Europäische Gerichtshof dann, dass Menschen bestimmte Informationen über sich in Suchmaschinen verbergen lassen können. Die Folge: Gut eine Million Links sollte Google im vergangenen Jahr aus seiner Suche löschen. Reporter des Guardian und des Berliner Recherchebüros Correct!v haben jetzt herausgefunden, dass vor allem Privatpersonen Löschanfragen stellen. Auch für CEOs ein spannendes Thema, denn obwohl sie oft im Licht der Öffentlichkeit stehen, haben sie nun die Chance, Beiträge über ihr Privatleben aus den Tiefen des Internets zu entfernen.

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//KW 23 – Google erleichtert Kontrolle der eigenen Privatsphäre

NATIONAL

Google erleichtert Kontrolle der eigenen Privatsphäre

Die Konto- und Privatsphäre-Einstellungen zu ändern war für Google-Nutzer bislang eher zeitaufwendig. Für jeden einzelnen Dienst des Suchmaschinenkonzerns gab es spezielle Unterseiten, über die sich die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre vornehmen ließen. Wie die FAZ aktuell berichtet, macht Google die Kontoverwaltung jetzt nutzerfreundlicher und führt sie an einem zentralen Ort zusammen. Die Neuerungen dürften auch werbetreibende Unternehmen interessieren, denn Nutzer können fortan Einstellungen anpassen, die sich auf die Personalisierung der Suchergebnisse auswirken und z.B. interessensbezogene Werbung deaktivieren.

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//KW 21 – Das größte Social-Media-Projekt der Welt

NATIONAL

Das größte Social-Media-Projekt der Welt

Der Anthropologe Daniel Miller hat mit der Global Social Media Impact Study das größte Social-Media-Projekt der Welt gestartet. In den kommenden Jahren erforschen acht Anthropologen gleichzeitig in acht Ländern, wie soziale Medien Beziehungen strukturieren und was sie mit Menschen machen. Dafür begleiten die Wissenschaftler Menschen und beobachten und interpretieren deren Social-Media-Nutzung. Besonders spannend: Im Gegensatz zur Leitkultur des Silicon Valleys, in der riesige Datensätze genutzt werden, um menschliches Verhalten und den Einfluss von Social Media zu erklären, setzt Miller auf das Individuum als Ausgangspunkt. Die ZEIT wirft einen Blick auf den sozialwissenschaftlichen Ansatz der Studie und porträtiert den Mann dahinter.

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//KW 19 – Gründe für das Scheitern von Google+

NATIONAL

Gründe für das Scheitern von Google+

In den vergangenen Monaten gab es viele Spekulationen über die Zukunft von Google+. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das Netzwerk ein neues Feature namens „Collections“ ausrollen will, mit dem Nutzer – ähnlich wie auf Pinterest – Bilder und Inhalte nach Themen sammeln können. Ob der Schritt das Netzwerk beliebter macht, bleibt abzuwarten. Geht es nach ehemaligen Google-Mitarbeitern, liegt der mäßige Erfolg an der grundlegenden Ausrichtung des Netzwerks. Ein zentrales Problem sei das Konkurrenzdenken gegenüber Facebook. Man habe sich mehr mit der Konkurrenz beschäftigt, als die eigenständige Entwicklung von Google+ voranzutreiben. Google Watch Blog fasst die wichtigsten Erklärungen für das vermeintliche Scheitern des Netzwerks zusammen.

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//KW 18 – Google fördert europäische Medien

NATIONAL

Google fördert europäische Medien

Der Internetkonzern Google versucht Medienberichten zufolge sein Verhältnis zur europäischen Medienbranche zu verbessern. Das Unternehmen plane in den nächsten drei Jahren rund 150 Millionen Euro auszugeben, um Innovationen im digitalen Journalismus zu fördern, wie Zeit.de schreibt. Das Projekt mit dem Namen „Digital News Initiative“ soll laut Google-Manager Carlo D‘Asaro Biondo dabei helfen, gemeinsam mit Verlegern und Organisationen „nachhaltigere Modelle für Nachrichten zu entwickeln“. Beteiligt an der Initiative sind unter anderem die Financial Times, The Guardian, Les Echos, El País, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die ZEIT.

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//„Content is king!“ – eine wahrhaft königliche Weisheit

Bereits 1996 verkündete Bill Gates die Vorherrschaft von guten Inhalten: „Content is king!“ – dieser markante Spruch stammt aus seiner Feder und gilt auch heute noch. Hochwertiger Content bzw. Inhalt ist das Fundament eines reichen und nützlichen World Wide Web. Umso weniger überrascht es, dass Suchmaschinen und Firmen größten Wert auf exzellente Inhalte legen.

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//KW 16 – Geänderter Google-Algorithmus: Was für mobile Seiten nun wichtig ist

NATIONAL

Algorithmus-Umstellung bei Google: Was Betreiber mobiler Seiten nun beachten müssen

Google ändert seinen Such-Algorithmus, am 21. April ist es soweit. Wie gut eine Seite an die Darstellung auf mobilen Geräten angepasst ist, wird ab dann ein wichtiger Faktor für das Ranking in den Suchergebnissen sein. Heißt: Nur Seiten, die dem Nutzer auch im Mobile-Bereich eine angenehme Erfahrung bieten, werden von Google prominent angezeigt. Die Webauftritte müssten dabei nicht nur gut aussehen, sondern auch gut bedienbar sein, wie Jens Fauldrath, Geschäftsführer der Darmstädter Online-Marketing-Beratung Takevalue, im Interview mit HORIZONT Online erklärt. Google habe beispielsweise gewisse Bedingungen für Schriftgrößen auf mobilen Websites. Das gelte für jede einzelne URL. Wenn etwa eine Unterseite wie ein Blog-Beitrag nicht für die mobile Ansicht optimiert sei, erkenne Google dies und bewerte die Seite schlechter.

Was soll das eigentlich, dieses Snapchat?

„Vergesst Facebook, wie ihr MySpace vergessen habt!“, schreibt Linda Leitner in ihrem Artikel auf ICON, dem Lifestyle-Magazin der WELT. „Vergesst Instagram, Facebook vernachlässigt ihr doch schon längst! Das neueste Social-Media-Monster lauert bereits unter uns.“ Snapchat ist dieses „Monster“, von dem Leitner spricht. Noch sei die App mit dem kleinen gelben Geist als Logo recht klein, aber das werde nicht mehr lange so bleiben. „Snapchat scheint der neue Hotspot in der virtuellen Welt zu sein.“ In einem ausführlichen Beitrag beleuchtet die Autorin den mobilen Messaging-Dienst, erklärt dessen Faszination – und übt auch Kritik. Ein Überblick für alle, denen sich die Funktionsweise von Snapchat bisher nicht erschlossen hat.

„YouTube ist viel mehr als ein Door-Opener“ – Moderatorin und YouTuberin Nela Lee im Interview

Neben ihrer Karriere als TV-Moderatorin ist Nela Lee seit einiger Zeit auch auf YouTube mit einem eigenen Kanal vertreten. Die 34-Jährige kennt sich demnach in beiden Sphären aus, dem klassischen Fernsehen und seiner großen digitalen Konkurrenz. Wie Nela sagt, ermögliche YouTube jedem, auch ohne Fernsehvertrag an die Öffentlichkeit zu treten. Das bedeute aber gleichzeitig, dass es keine Qualitätskontrollen geben könne und man daher auf der Video-Plattform viele Videos ohne Mehrwert finde. Für Nela Lee jedenfalls hat sich ihr digitales Engagement ausgezahlt, wie sie in einem Interview mit broadmark.de erzählt: „YouTube verschafft Reichweite, für die man vor zehn Jahren noch Castings, Beziehungen und Glück haben musste. Deswegen ist es viel mehr als ein Door-Opener.“

// Über OSK Weekly

Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

INTERNATIONAL

How to Profit from the New Google and Twitter Partnership

Google and Twitter announced a new partnership that will give Google access to tweets and allow the company to embed those tweets directly into relevant search results. When conducting a Google search, users will be able to see some top tweets in addition to the regular results and have more access to real-time updates. The deal provides companies and brands on Twitter with some extra visibility as long as they know how to address the change. The Huffington Post presents five strategies companies can adopt to take advantage of the Google-Twitter partnership.

LinkedIn App Encourages Employees to Share Company Content

LinkedIn launched a new app that encourages employees to share company- and industry-related content with their personal social networks. The tool called “Elevate” combines algorithmic content recommendations from LinkedIn’s Pulse app and the news alerts startup Newsle with human content and pushes it to employees so they can share it right from the app. “The idea is that content shared by employees feels more authentic than when it comes from companies”, as The Next Web puts it. The app is supposed to raise the profile of the employee’s personal professional brand as well as the company’s profile.

Disruption in the Television Industry

France Télévisions’ director of future media Eric Scherer held a speech at the MIPFormats conference in Cannes this week, outlining the huge opportunities for the TV industry that come with digital trends and the shift to mobile first. For Scherer, the idea of immersion is a key trend in TV viewing as well as building stronger relationships with viewers by using data. Scherer said the key challenge for the television industry was to move from mass media to a more precision media where firms can target and find market niches. In his eyes, the long awaited disruption is happening in 2015, as The Guardian reports.

Private Messaging for Publishers?

Digiday author Lucia Moses takes a look at the messaging app Kik which becomes more and more popular among publishers that want to reach young people with their contents. Recent additions include BuzzFeed, The Washington Post and NBC News. According to Kik, there are 60 publishers and brands using the platform and due to the app’s opt-in nature the user-engagement is quite high. But the success of publishing on private messaging apps depends on the publisher’s ability to provide content that is relevant to the user. Digiday shows different publishers’ approaches.

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