//KW 16 – F8: Facebook möchte uns ins Gehirn schauen

KW16Overview - F8

Liebe Leserinnen und Leser,

Facebook hat auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz F8 am 18. und 19. April seine Ideen für die Zukunft der Kommunikation vorgestellt. Unter anderem ging es auf der Veranstaltung im kalifornischen San Jose um die Möglichkeit, per Gedankenkraft zu schreiben. Welche anderen Neuigkeiten die Mutter aller sozialen Netzwerke zeigte, erklären wir im Newsletter.

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//KW 08 – Social macht dem klassischen TV starke Konkurrenz

osk_weekly kw 08 - social tv - Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

Attacke auf das klassische TV: Mit seiner neuen TV-App will Facebook die Konkurrenz angreifen und das Fernsehen erobern. Auch der Messenger Snapchat arbeitet bereits an TV-geeigneten Serienformaten. Wir schauen uns diese Woche im Newsletter an, wie soziale Netzwerke die Rolle des Fernsehens als Leitmedium zukünftig verändern könnten.

Viel Spaß beim Lesen!

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//Auf einen Blick: die wichtigsten Social Media Bildgrößen 2017

Titel-Social Media Bildgrößen

Wie groß muss ein Bild für Facebook sein? Welche Anforderungen stellt Instagram an Bilder? Auch 2017 gibt es für Bilder in sozialen Netzwerken keine einheitlichen Standards. Jede Plattform hat ihre eigenen Regeln. Publisher verlieren da schnell den Überblick. In unserer Infografik fassen wir deswegen die wichtigsten Social Media Bildgrößen der meistgenutzten Netzwerke zusammen (Snapchat ausgenommen, da User ihre Bilder dort direkt mit der Smartphone-Kamera machen und der Messenger sich darauf ausgerichtet hat. Fotos passen dort also immer).

Unsere Infografik der Social Media Bildgrößen konzentriert sich dabei auf die am häufigsten genutzten Formate nativer Posts. Anzeigen und Videos haben wir zunächst ausgeklammert. Bei Interesse unserer Leserinnen und Leser liefern wir das aber gerne nach. Für Feedback sind wir natürlich generell dankbar. Welche Angaben wären noch sinnvoll? Gibt es weitere Details, die wir integrieren sollen? Über Anregungen an blog@osk.de freuen wir uns.

Wie ist die Grafik zu lesen? Die Größenangaben sind stets in Breite mal Höhe dargestellt, so wie man sie in Bildbearbeitungsprogramme eingibt. Wir erläutern es einmal am Beispiel des Coverfotos bei Facebook. Empfohlen wird dort eine Bildbreite von 820 Pixeln und eine Höhe von 312 Pixeln, also 820×312. Nach diesem Prinzip ist die Grafik aufgebaut, jeder kann die idealen Größen direkt ablesen.

Darf die Grafik geteilt weden? Gerne, darüber würden wir uns natürlich freuen. Wenn Bedarf an nur einem Teil der Infografik besteht, ist das kein Problem. Einfach an blog@osk.de schreiben und wir passen sie gerne an.

LangesFormatstufeKleinNEU-Social Media Bildgrößen

//KW 25 – GEN Summit 2016 – „one size fits all“ zählt nicht mehr

Gen Summit 2016_Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

digitale Technologien haben in den vergangenen Jahrzehnten auf dramatische Weise beeinflusst, wie wir Nachrichten und Informationen konsumieren und produzieren. Um die neuen Entwicklungen zu diskutieren, tagten vergangene Woche über 700 Chefredakteure, Herausgeber, Journalisten, Medienmacher und Multiplikatoren aus über 60 Nationen beim jährlichen Summit des Global Editors Network (GEN Summit) in Wien.

Wie die Vorträge und Diskussionen zeigten, geht die Transformation ungebremst weiter – in der Mediennutzung genauso wie bei Tools und Anwendungen von Roboter-Journalismus bis hin zu Virtual Reality. Um einen Überblick darüber zu geben, was die Branche beschäftigt, zeigen wir im Newsletter dieses Mal eine Auswahl der spannendsten Themen rund um den GEN Summit.

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//KW 18 – Micro Influencer sind für Unternehmen besonders wertvoll

OSK Weeky Micro Influencer Title

Liebe Leserinnen und Leser,

Ende 2015 nutzten 3,3 Milliarden Menschen weltweit das Internet. Das entspricht mehr als 40 Prozent der Erdbevölkerung. Noch vor etwa zwei Jahren waren es nur 2,4 Milliarden User. Die Internetnutzung steigt also weiter, wie die Wirtschaftswoche schreibt, nachdem man noch bis vor Kurzem davon ausgegangen war, dass sie eher stagnieren würde. Und auch die Nutzungsdauer nimmt weiter zu. Soziale Netzwerke, Blogs, E-Commerce, Apps, Chatbots, Messenger – bereits mehr als die Hälfte der Leute surfen mobil statt am heimischen Desktop. Wer mobil surft, braucht den schnellen, gut strukturierten Überblick. Eine wichtige Überlegung für Unternehmen, die ihren Content bestmöglich auf die Gewohnheiten ihrer User zuschneiden wollen.

Bei so viel Wachstum und Innovationen im World Wide Web haben auch wir jede Woche etwas Neues zu berichten. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 15 – Das Ende des Fernsehens? Die Jugend plant das Programm lieber selbst

OSK Weekly Titel - Das Ende des Fernsehens

Liebe Leserinnen und Leser,

die meisten Werbungtreibenden setzen nach wie vor auf Klick-optimierte Kampagnen. Dabei hat der Klick als sinnvolle Messgröße inzwischen ausgedient, schreibt Philipp Roth auf Lead-Digital. Eine bessere Methode zur Erfolgsmessung sei das Postview-Tracking. Denn dabei wird die tatsächliche Zielgruppe adressiert. Dazu gehören häufig die, die nicht direkt auf den Banner klicken, sondern die Webseite erst später besuchen und tatsächlich am Kauf interessiert sind. Kommt ein potenzieller Kunde mit einem Banner auf einer Webseite in Kontakt, sei es bewusst oder unbewusst, wird auf seinem Endgerät ein sogenannter „View-Cookie“ gespeichert, eine Art Fußabdruck.

Besucht der Nutzer später die Webseite, enttarnt ihn sein „View-Cookie“ als Rezipient des vorangegangenen Banners. So weiß das Unternehmen durch anschließende Analysen, wie viele User nicht durch direkte Klicks, sondern lediglich durch Kontakte mit dem Werbebanner auf die Seite gelangt sind. Dabei wird der Kaufabschluss fokussiert und eine wesentlich interessantere Größe als der Klick beobachtet: das reale Kaufverhalten. Roths Fazit: „Lasst uns also den Klick als das betrachten, was er ist: nett als Lerngröße der Vergangenheit, aber in die Jahre gekommen und reif für die Abwrackprämie im Tausch gegen Messgrößen, die reale Sales belohnen.“

Um eine etablierte Sache, die durch eine neue ersetzt werden könnte, geht es auch in unseren Newsletter-Themen: das klassische Fernsehen.

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//KW 09 – Bloggen auf Fremdplattformen – fremdgehen oder nicht?

Liebe Leserinnen und Leser,

OSK ist ab sofort auch auf Facebook vertreten. Auf der Plattform veröffentlichen wir unsere neuesten Blog-Beiträge ebenso wie die aktuellen News rund um die Agentur, zeigen Projekte von unseren Büros aus Deutschland, den USA und China und bringen nicht zuletzt spannende Geschichten von unseren Reisen.

Wenn Ihnen unsere Seite gefällt, klicken Sie auf „Gefällt mir“ und bleiben so immer auf dem Laufenden, was sich bei uns tut. Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und Feedback.

Um Facebook geht es in dieser Woche u.a. auch in unseren Newsletter-Themen. Mark Zuckerberg war vergangene Woche zu Besuch in Berlin und hat sich den Fragen der Community gestellt. Springer-Chef Mathias Döpfner hatte die Gelegenheit, mit Zuckerberg über die Zukunft von Virtual Reality und künstlicher Intelligenz zu sprechen.

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//KW 08 – Virtual Reality

Liebe Leserinnen und Leser,

auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona stehen jedes Jahr die neuesten Smartphones im Rampenlicht. Normalerweise. Dieses Jahr aber war alles etwas anders. Das Thema „Virtual Reality“ zog am Sonntag alle Aufmerksamkeit auf sich. Kein Wunder, denn es gab mit Mark Zuckerberg einen prominenten VR-Fürsprecher. „Virtual-Reality-Brillen werden revolutionieren, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren. Man wird jederzeit mit seinen Freunden abhängen können, egal wo auf der Welt sie gerade sind“, erklärte der Facebook-Chef seine Vision. Während einer Präsentation von Samsung trat er für viele völlig überraschend auf die Bühne.

Denn für die Realisierung seiner Pläne hat „Zuck“ den südkoreanischen Smartphone-Marktführer als mächtigen Partner mit an Bord geholt. Von der Partnerschaft versprechen sich beide Seiten viel. Samsung verfügt über die Ressourcen, eine hohe Stückzahl an VR-Geräten zu relativ günstigen Preisen auf den Markt zu bringen. Facebook ist für die Software zuständig. Es scheint, als würde die Mutter aller sozialen Netzwerke in Sachen Virtual Reality Nägel mit Köpfen machen. Denn je umfassender und attraktiver das VR-Erlebnis ist, desto länger bleiben die Nutzer auf den Facebook-Angeboten. Und desto aufmerksamer sind sie. Ein interessanter Ansatz für Werbekunden.

Facebook investiert also aus gutem Grund in VR. Wie die Investmentbank Goldman Sachs voraussagt, werden VR und Augmented Reality (AR) 2025 – also in nicht einmal zehn Jahren – einen jährlichen Umsatz von 80 Mrd. US-Dollar erwirtschaften. Natürlich ist das auch der Konkurrenz bewusst. So soll Apple Gerüchten zufolge an einer eigenen Technologie für den zukunftsträchtigen Markt arbeiten. Und Google versucht, VR mit seinem Cardboard zum Mainstream zu machen. Für den Journalismus, die PR und die Markenkommunikation bietet VR neue Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. Doch wie diese aussehen, sei noch offen, erklärt Regisseur Chris Milk im Gespräch mit der Süddeutschen. Milk hat sich in seiner Arbeit auf VR spezialisiert. Inhalte und Formen müssten sich erst noch entwickeln, genau wie „eine Sprache, eine Ästhetik, die mit Virtual Reality umgehen kann“.

Nicht jeder ist übrigens vom aktuellen VR-Trend restlos begeistert. Anfang der Woche ging ein Bild von Mark Zuckerberg auf dem MWC um die Welt. Der Facebook-Chef geht darauf am Publikum vorbei, das ihn allerding nicht bemerkt. Die Gäste tragen alle VR-Brillen. The Verge zeichnete daraufhin eine düstere Scifi-Dystopie, mit Zuckerberg als Schurken, der unsere Gehirne stehlen will.

Man sieht, das Thema polarisiert. Neue Technologien wurden schon immer kontrovers diskutiert und oft kritisch begleitet. Daher beschäftigen wir uns dieses Mal auch in unserem Newsletter intensiv mit Virtual Reality.

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//KW 07 – Das Aussterben des Newsrooms: Klaus-Peter Frahm über „heimatlose“ Medien

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Gerüchteküche brodelte es schon länger, jetzt steht fest: Mark Zuckerberg kommt nach Berlin. Am 26. Februar wird der Facebook-Gründer in der deutschen Hauptstadt ein „Townhall Meeting“ ausrichten. Auf Facebook schrieb Zuckerberg, er wolle bei seinem Auftritt Fragen der Nutzer aus Deutschland und anderen Ländern beantworten. Bereits in den ersten Stunden nach diesem Post kamen mehrere tausend Bemerkungen der User zusammen. Viele davon beziehen sich auf Hasskommentare – und den Vorwurf, dass das Netzwerk dagegen nicht konsequent genug vorgehe. Wo Zuckerberg in Berlin auftreten wird, ist noch unklar. Das Treffen soll über einen Livestream übertragen werden.

Auch für die „Instant Articles“ wird Facebook immer wieder kritisiert. Mit diesem Feature können Medien ihre Inhalte direkt auf dem Netzwerk veröffentlichen. Die Kritiker befürchten, dass Verlage sich damit in eine zu große Abhängigkeit von Facebook begeben.

Diese „Homeless Media“, also Publisher, die zunehmend oder sogar ausschließlich auf fremden Web-Präsenzen veröffentlichen, sind diese Woche eines unserer Newsletter-Themen. Ist eine eigene Homepage überhaupt noch nötig?

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//KW 49 – Messaging-Apps im digitalen Journalismus

NATIONAL

Bedeutung von Messaging-Apps für den digitalen Journalismus wächst

Messaging-Apps werden in Zukunft eine große Rolle im digitalen Journalismus spielen. Denn sie verfügen schon heute über mehr User als Social-Media-Netzwerke. Journalisten sollten deshalb ihr Augenmerk mehr auf Messaging-Apps lenken, so der Online Guide des Center for Digital Journalism an der Columbia Graduate School. Anhand von Fallstudien gibt das Handbuch einen ausführlichen Überblick, wie News-Organisationen Messenger nutzen können, um innovative Geschichten zu erzählen, Markenbewusstsein zu schaffen und neue Zielgruppen zu erschließen. Zum Beispiel ermöglichen Messenger wie WeChat oder öffentliche Chats auf Viber dem Publikum den direkten Zugang zu Content. (Da die Analyse auch für den deutschen Markt wichtige Erkenntnisse liefert, dieses Mal ausnahmsweise ein englischer Text im deutschsprachigen Newsletter-Teil).

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