//KW 06 – Content Curation stärkt das Markenimage und die Glaubwürdigkeit

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Liebe Leserinnen und Leser,

Menschen, die auf einer Party immer nur über sich selber sprechen, sind bei den meisten anderen eher unbeliebt. Wer kein anderes Thema außer der eigenen Person kennt, wirkt schnell arrogant und selbstherrlich. Das gleiche Prinzip gilt für die Kommunikation im Netz. Wenn ein Unternehmen nur seine eigenen Inhalte kommuniziert, kann das der Glaubwürdigkeit schaden. Viele Marketer setzen daher vermehrt auf „Content Curation“. Sie greifen Inhalte fremder Quellen auf und mixen diese mit eigenen Beiträgen. Ist die Kombination gelungen, kann sie das Image und die Kundenbindung maßgeblich stärken. Wie genau das funktioniert, erklären wir diese Woche im Newsletter.

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//KW 50 – Erwartungen zu den Kommunikationstrends 2017

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Liebe Leserinnen und Leser,

2017 werden neue Kommunikationsthemen in den Fokus rücken, andere Trends verstärken sich und nehmen weiter Fahrt auf. Wir haben in unserem Newsletter erste Statements und Erwartungen von Experten aus PR, Marketing und Medien für Sie zusammengestellt. Journalist Martin Giesler hat sogar 99 Gedanken zu den Auswirkungen der sozialen Netzwerke auf den Journalismus formuliert.

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//“Content Marketing ist wie ein erstes Date” – Frank Vogel über gutes Storytelling

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Content Marketing haftet inzwischen der Unkenruf an, ein bloßes Buzzword zu sein. Dabei würden nach den Ergebnissen einer Studie von G+J e|MS, dem Vermarkter von Gruner + Jahr,  längst nicht alle Ressourcen ausgeschöpft. Und die Experten sind sicher: Die Bedeutung von Content Marketing wird in Zukunft stark zunehmen. Sieben Guidelines sollen Unternehmen dabei helfen, Content Marketing richtig anzugehen: Unter anderem geht es darum, Themen zu besetzen und Nutzwert statt reiner Fun-Inhalte zu liefern.

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//Ein Redaktionsplan ist für gutes Content Marketing unverzichtbar

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Das Programm in der Fernsehzeitschrift oder der TV-App ist bis auf die Minute getaktet. Und das für Wochen im Voraus. Planer behalten so den Überblick. Ob Magazin, Zeitung oder Online-Portal: Redaktionspläne sind für jeden Publisher hinter den Kulissen unverzichtbar. Gerade Einzelkämpfer wie Blogger fragen sich häufig: „Wozu brauche ich einen Redaktionsplan? Ich weiß doch, worüber ich schreiben will.“ Wer keine Probleme mit der Themenfindung hat, kann sich glücklich schätzen. Aber wäre es nicht hilfreich, diese Themen in eine Struktur zu gießen? Wer wirklich gutes Content Marketing betreiben will, sollte die Vorzüge eines Redaktionsplans kennen. Wir erläutern sie.

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//KW 34: Online-Trend Video

Liebe Leserinnen und Leser,

wer Menschen begeistern, fesseln, an sich binden will, muss Geschichten erzählen – hautnah und authentisch. Und wie geht das besser als über Bewegtbild? Gar nicht! Das beweisen die enormen Abrufzahlen von YouTube, Periscope, Snapchat und Co. Kein Wunder also, dass sich auch Branchenprimus Mark Zuckerberg intensiv mit der Zukunft von Online-Video-Formaten beschäftigt: Erst kürzlich hat Facebook mit „Lifestage“ eine neue App für Jugendliche gelaunched, die das Leben der User in Video-Profilen widerspiegeln soll. Und Instagram wurde die von Snapchat kopierte Live-Video-Funktion „Stories“ hinzugefügt.

Wer jetzt glaubt, der Höhepunkt des Trends werde bald erreicht, der irrt. Das Gegenteil ist der Fall. Laut Cisco werden im Jahr 2020 82% des Traffics im Internet auf Video entfallen. Ein Wandel, der sich weltweit immer stärker bemerkbar macht. Selbst Nord-Korea – sonst nicht gerade für Innovationsfreude bekannt – plant gerade eine TV-Plattform nach Netflix-Vorbild.

Wir zeigen diese Woche, wie Medien und Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Video-Content reagieren und erklären, was Marketing- und Marken-Experten von dynamischen Content-Produzenten lernen können.

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//KW 24 – Ausgaben für Content Marketing werden sich bis 2020 verdreifachen

Liebe Leserinnen und Leser,

Content Marketing is King – das belegt die aktuelle Studie “Content Marketing online in Europe to 2020” von Yahoo und Enders Analysis. Sie prognostiziert, dass sich die Ausgaben für Content Marketing bis 2020 verdreifachen werden. In Deutschland erwarte man sogar ein Wachstum von 330 Prozent – die Ausgaben würden sich dann auf über 400 Millionen Euro belaufen.

Im OSK Weekly steht daher diese Woche das Thema Content Marketing im Mittelpunkt. Wir verraten, mit welcher Strategie die Inhalte den Leser erreichen und der Content zukünftig sogar personalisierbar werden könnte. Außerdem geht’s darum, was typisch deutsches Content Marketing auszeichnet.

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//Die 10 beliebtesten Ausreden, um kein Content Marketing betreiben zu müssen

Die Wohnung zu putzen macht keinen Spaß. Trotzdem ist jedem der Vorteil einer sauberen Wohnung klar. Man fühlt sich einfach wohler. Und dennoch: Obwohl sich Wollmäuse in den Ecken festgesetzt haben, sich das Geschirr stapelt und der Mülleimer muffelt, finden wir nur zu gerne Ausreden, warum Putzen gerade jetzt unmöglich ist. Ähnlich verhält es sich mit Content Marketing.

Dabei ist Content Marketing ein effektiver Weg, um die eigene Zielgruppe zu erreichen. Blogger haben das längst verstanden. Sie nutzen Content Marketing, um ihre Personal Brand zu stärken. Was für Blogger gilt, zählt auch für Unternehmen. Höchste Zeit, zu starten. Es sei denn, man findet immer eine Ausrede. Wir haben die 10 beliebtesten zusammengetragen.

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//Content Distribution – so erreichen Inhalte die Fans

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Blogger wollen, dass ihre Inhalte gesehen werden. Niemand schreibt gerne für die Mülltonne. Um Artikel, Videos, Fotos etc. zu seinem Publikum zu bekommen, gibt es viele Möglichkeiten. Die Wege der Content Distribution sind zahlreich und komplexer, als es zunächst den Anschein hat. In diesem Artikel erklären wir daher, wie Blogger ihre Beiträge zu den Lesern bringen, die sich dafür interessieren – und den Content dementsprechend weiterverbreiten. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Dos und Don’ts der Distribution, die wir in einer Infografik zusammenfassen.

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//Content Shock – in der Flut der Inhalte auffallen

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Auf Twitter strömen sekündlich neue Informationen in die Timeline, die Chronik bei Facebook ist ein kunterbuntes Durcheinander und die Blog-Abonnements im E-Mail-Postfach werden auch nicht weniger. Da stellt sich die Frage: Wer soll das alles konsumieren? Der Content Shock ist eingetreten. Und überrollt die User wie eine Lawine, wenn Blogger nichts dagegen unternehmen.

Der Content Shock ist das Ergebnis einer jahrelangen Entwicklung, die vom im Grunde guten Kern des Internets herrührt: Jeder kann und darf seine Meinung äußern, jeder kann und darf Content kreieren. Unzureichende Filter führen jedoch dazu, dass eine Flut an Sichtweisen, Gedanken und Behauptungen im digitalen Äther umherwabert, deren Wahrheitsgehalt sich nur schwer überprüfen lässt. Ist diese Meldung fundiert? Die Quelle seriös? Welche Interessen verfolgt der Blogger bzw. das Medium?

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//KW 14 – Homeless Media: Content ohne richtige Heimat

OSKWeekly KW 14 Titel - Homeless Media

Liebe Leserinnen und Leser,

Chatbots sind aktuell ein Phänomen, mit dem einige Unternehmen und Medienhäuser in Messengern wie WhatsApp oder eigenen Apps experimentieren. Chatbots sind Programme, die Nutzern das Gefühl eines natürlichen Gesprächs geben sollen. Vereinfacht funktioniert das so: Der Nutzer schickt eine Anfrage an den Chatbot, der auf eine Datenbank zurückgreift und mit Hilfe der dort gespeicherten Informationen und Angaben die Frage beantwortet. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Chat-Roboter scheinen vielfältig zu sein. Sie gehen von Servicedienstleistungen wie dem Bestellen einer Pizza bis zu Produktinformationen. Der Vorteil: Ohne selbst zu suchen, bekommt der Nutzer die Antworten direkt auf sein Handy geliefert.

Doch das System hat noch seine Lücken und Tücken. In der vergangenen Woche hat es Microsofts Chatbot „Tay“ in die Schlagzeilen geschafft – als Negativbeispiel. „Tay“ sollte von jungen Menschen lernen, wie 18- bis 24-Jährige heute so kommunizieren. „Je mehr du redest, desto schlauer wird Tay“, lautete die Ansage von Microsoft. Was als trendiger Teenager-Chatbot starten sollte, endete jedoch nach 24 Stunden als PR-Desaster. Denn wie das Unternehmen lernen musste, lockt so ein Experiment sehr schnell Trolle an. Und die brachten dem Programm jede Menge rassistische und beleidigende Sätze bei, die der Microsoft-Bot „Tay“ dann munter in die Welt posaunte.

Das Beispiel zeigt, dass Chatbots noch nicht ausgereift sind. Dabei ist das Prinzip auch für den Journalismus interessant, vereint es doch Push- und Pull-Kommunikation miteinander. Ein Chat-Roboter bietet aktuelle Nachrichten an, lernt die Vorlieben der jeweiligen Nutzer, reagiert aber auch auf deren Eingaben. Bevorzugt der User eher Texte, Videos oder Fotos? Je nachdem passt der Chatbot die zur Verfügung gestellten Inhalte in seinen Antworten an.

Die Washington Post plant schon einen Chatbot für ihren Newsdienst. Der Director of Product der Washington Post will mit dem WaPo Bot allerdings keinen „intelligenten Gesprächspartner“ entwickeln, um etwaige Missbräuche zu vermeiden. Der Dienst soll in etwa so funktionieren, wie die Quartz-App (wir berichteten in OSK Weekly KW07 darüber), nämlich durch die Vereinigung zweier Trends: Messaging und Push-Notifications. Im Mittelpunkt steht die Interaktion mit dem Leser. Er entscheidet, zu welchen Nachrichten er mehr Informationen haben will. Und natürlich, wo Innovationen sind, kann Facebook nicht weit sein. Auch wenn es manchen Experten erstaunt, dass das größte soziale Netzwerk erst relativ spät auf den Zug aufspringt. Aber: Nächste Woche soll angeblich über den weiteren Verlauf hinsichtlich eines Chatbots entschieden werden.

Wir verbleiben vorerst bei der klassischen Pull-Kommunikation und liefern heute, ganz bequem zum Nachlesen, wieder spannende Themen aus der Medienwelt.

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