//Autovermietung von privat zu privat – Drivy will den deutschen Markt erobern

Die Idee steht am Anfang. Die eine Idee, die den Markt verändern soll. Viele sind auf der Suche nach diesem Funken, der den eigenen Erfolg entzündet. Und viele sind sich sicher, ihn gefunden zu haben. Beinahe täglich lesen wir von neuen Start-up-Unternehmen, die die Szene aufrütteln wollen – mit neuartigen Produkten, innovativen Dienstleistungen und kreativen Ansätzen. Im digitalen Zeitalter finden viele dieser Ideen im Netz statt. Doch glaubt man Experten, scheitern neun von zehn Start-ups und verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Denn neben einer guten Idee braucht es mindestens ein ebenso gutes Konzept und bedingungslose Hingabe, damit sich ein kleiner Funken zu einem Lauffeuer entwickelt. Überstehen Start-ups die ersten Hürden, haben sie gute Chancen, sich am Markt zu etablieren. Solche Start-ups – mit einer guten Idee, einem herausragenden Konzept und vielversprechender Perspektive – stellen wir in unsere Reihe Start-up Picks vor. In loser Reihenfolge sprechen wir mit den Köpfen, denen die Ideen entsprungen sind, oder mit Menschen, die Teil dieser Unternehmens-Idee sind. Was braucht ein Start-up, um sich behaupten zu können, und was sind die entscheidenden Erfolgskriterien in diesem Prozess, vor allem im Hinblick auf die Kommunikation im Social Web? Außerdem erklären die Experten, wie sich aus einem Einfall ein laufendes Unternehmen entwickelt. Im ersten Teil der Serie stellen wir den privaten Carsharing-Anbieter Drivy vor.

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//KW 28 – Sind Daten das neue Öl?

Sind Daten das neue Öl?

Auf dem Global Media Forum in Bonn trafen Google-Experte Jeff Jarvis und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner aufeinander. In der spannenden Diskussion ging es um die Zukunft des Journalismus im Online-Zeitalter. Dabei war selbstverständlich auch die Macht von Google ein Thema: Für Döpfner sind Daten das neue Öl, schließlich sei der Börsenwert von Google inzwischen höher als der von Exxon Mobile. Außerdem gewänne das Unternehmen durch diese Macht auch als Infrastrukturanbieter an Bedeutung. Dabei kritisierte er die Marktmacht von Google über die Daten: Ein Unternehmen, welches mehr als 90 Prozent Marktanteil an der Verarbeitung von Daten hält, sei zu mächtig und führe gerade im Verlagswesen zu einer zu starken Abhängigkeit und Marktverzerrung. Der US-amerikanischen Medienprofessor Jeff Jarvis hingegen zeigte sich weniger kritisch gegenüber dem Suchmaschinenriesen, sondern sprach er sich für die Dienstleistungen von Google aus: “Ich bin froh, dass Google weiß, wo ich wohne, was ich arbeite. Denn dadurch können sie mir Informationen geben, die für mich relevant sind”. Eine gute Zusammenfassung der Diskussion liefert Marcus Schwarze, Digitalchef der Rhein-Zeitung. In einem Interview mit der Deutschen Welle am Rande des Forums definiert Jarvis darüber hinaus den Journalismus im digitalen Zeitalter und beschreibt den neuen Bildungsweg des „Social Journalism“.

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//KW 24 – Google Debatte “Recht auf Vergessen”

Google Debatte “Recht auf Vergessen”

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass jeder Google-Nutzer ein Recht auf Vergessen hat. So sollen bestimmte personenbezogene Daten auf eigenen Wunsch aus der Ergebnisliste entfernt werden können. Google hat darauf unmittelbar mit einem Online-Lösch-Formular reagiert. Aber:  in den Suchergebnisse werden zukünftig Hinweise auf eine Löschung angezeigt. Außerdem gilt das Entfernen der Suchungsergebnisse nur innerhalb Europas. Über google.com sind die Ergebnisse weiterhin zu finden. Eine ausführliche Kritik gibt es auf dem Google Watch Blog.

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//Carsharing 2.0 – spontan, flexibel und smart

Ein eigenes Auto zu besitzen ist keineswegs out. 61 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Wagen, der ihnen gehört, heißt es in einer GFK-Studie im Auftrag von AutoScout24. Nicht nur Menschen, die täglich längere Strecken zurücklegen müssen oder auf dem Land wohnen, wissen ihr persönliches Fahrzeug und die damit verbundene Individualmobilität zu schätzen. Dennoch wächst die Zahl der Carsharing-Nutzer hierzulande kontinuierlich. Ende 2013 verzeichnete der Bundesverband Carsharing bereits über 750.000 registrierte User von Carsharing-Angeboten. Das sind 67 Prozent mehr als im Vorjahr, darunter auch viele Menschen, die ein eigenes Auto besitzen. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren es gerade einmal knapp über 100.000 Nutzer. Die Entwicklung wird getrieben durch die noch recht neuen, stationsunabhängigen Free-Floating-Angebote wie car2go, DriveNow und Multicity. Dank mobilem Internetzugang bieten diese Smart Mobility Services flexible und vor allem maximal spontane Alltagsmobilität und liegen damit genau am Puls der Zeit.
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