//KW 18 – Macht der Maschinen

Macht der Maschinen

Lebens- und Arbeitswelt werden sich künftig so stark verändern, dass aus Sicht mancher Ökonomen eine digitale Revolution bevorsteht. FAZ-Redakteur Gerald Braunberger hat in diesem Zusammenhang mehrere aktuelle Studien betrachtet und liefert spannende Beobachtungen. So leben wir in einem Zeitalter, in dem Unternehmen wie Instagram oder Whatsapp mit ihren wenigen Mitarbeitern innerhalb kurzer Zeit enorme Verkaufserlöse bringen. Aber anders als “klassische” Unternehmen bieten diese der Mittelschicht keine fünf- oder sechsstellige Zahl an Arbeitsplätzen. Sie betreiben keine großflächigen Fabriken und füttern keine Logistikunternehmen mit regelmäßigen Großaufträgen. Welche Arbeitsplätze werden der bisherigen Mittelschicht also künftig noch zur Verfügung stehen? Zur Beantwortung dieser Fragen bedarf es laut Braunberger vor allem der Bereitschaft zu neuem Denken. Eine scharfe Analyse aktueller Entwicklungen in der digitalen Welt.

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//KW 17 – Die Netzkultur von morgen

Die Netzkultur von morgen

Die Entwicklung von sozialen Medien steht vor einem Umbruch: Laut dem Werbestrategen Matthew Brian Beck haben Inhalte, Kontakte, Plattformen und Interaktionen im Netz an Masse gewonnen und gleichzeitig an Qualität verloren. Die User fühlen sich davon immer öfter überfordert. Konsequenz: In Zukunft wird es immer weniger große Netzwerke im Internet geben, sondern stattdessen viele kleine Mobile Tribes mit einem niedrigeren Nutzungsverhalten. Es scheint, dass auch die großen Unternehmen wie Facebook oder Twitter diesen Trend erkannt haben. Sie ändern unisono ihre Strategie und beginnen damit, für verschiedene Einsatzszenarien separate Apps bereitzustellen. Auch Martin Weigert befasst sich in einem aktuellen Beitrag auf Netzwertig.com mit diesen Entwicklungen. Sein Fazit: Mit der Multi-App-Strategie würden sich grundlegende Rahmenbedingungen des Ökosystems “Social Web” verändern. Die führenden Social-Media-Unternehmen können plötzlich in Segmente vorstoßen, die bisher für sie aufgrund der fehlenden Integrationsmöglichkeiten mit dem Originalprodukt unattraktiv erschienen.

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//KW 16 – Die Zukunft gehört den Data Natives

Die Zukunft gehört den Data Natives

Als “Digital Natives” wird die Generation bezeichnet, die mit digitalen Technologien vertraut ist, weil sie mit Computern, dem Internet mit Wikis, Blogs und sozialen Netzwerken aufgewachsen ist. Recode zufolge gehört dieser Begriff allerdings schon wieder der Vergangenheit an. Stattdessen werden wir heute Zeuge der Entstehung einer neuen Generation: “Data Natives”. Während sich Digital Natives vor allem mit der Frage beschäftigten, was sie mit den neuen Technologien machen können, überlegen Data Natives, was die Technologie für sie tun kann. Lesenswerte Zukunftsvision über die nächste Generation.

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//KW 15 – “Qualität reicht heute nicht mehr aus”

“Qualität reicht heute nicht mehr aus”

Das populäre US-Portal Buzzfeed verzeichnet mit seinem Mix aus bunten Geschichten, Listen und journalistischen Inhalten mittlerweile mehr als 130 Millionen Unique Users. Laut Statistiken von Similiarweb generiert Buzzfeed dabei inzwischen fast 56 Prozent seines Traffics über Facebook, Twitter und zunehmend auch über Reddit und Pinterest. In einem Interview mit Horizont.net spricht Vice President Scott Lamb über die Wichtigkeit von sozialen Netzwerken in ihrer Funktion als Broadcaster. Ausschlaggebendes Kriterium für den Erfolg im Social Web ist für Lamb dabei nicht mehr allein guter Content, sondern die Fähigkeit, Inhalte so zusammenzustellen, dass Nutzer sie leicht teilen können. Spannendes Interview, in dem der Manager Einblicke in die Pläne von Buzzfeed für den deutschen Markt gewährt.

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//KW 14 – 13 Thesen zur Zukunft des Journalismus

13 Thesen zur Zukunft des Journalismus

Wenn sich ein Print-Chefredakteur und ein Online-Chefredakteur zusammensetzen und über die Zukunft des Journalismus sprechen, kommen dabei Behauptungen heraus wie “Print-Journalisten haben keine Ahnung von der Zukunft der Medien. Online-Journalisten aber auch nicht.” Insgesamt haben ZEIT-Chefredakteur Bernd Ulrich und sein Online-Kollege Jochen Wegner 12 lesenswerte Thesen zusammengetragen. Eine spannende Ergänzung zum Thema Bezahlbarkeit liefert Kai Schächtele mit einer 13. These.

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//KW 13 – Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Facebook

Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Facebook

Funktionen wie “Empfohlene Seiten und Artikel” lenken die Aufmerksamkeit von Facebook-Nutzern direkt auf relevante Inhalte in ihrer Timeline. Andy Mitchell, Director of Global Media Partnerships bei Facebook, kündigte beim Digital Innovators’ Summit an, dass es in Zukunft noch mehr Funktionen und Wege geben soll, interessante Nachrichten und Inhalte hervorzuheben. Das neue Facebook-Design sei dabei nur ein erster Schritt, um die Inhalte “leserfreundlicher” zu machen. Journalism.co.uk stellt praktische Regeln und Tipps zusammen, mit denen Herausgeber die Sichtbarkeit ihrer Inhalte auf Facebook erhöhen und für mehr Aufmerksamkeit und Engagement sorgen können.

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//KW 12 – Wie wird’s viral?

Wie wird’s viral?

Der Erfolg von viralen Inhalten und Kampagnen ist selten vorhersehbar. Sie können sowohl eine enorme Reichweite erzielen – wie zuletzt Edeka mit Supergeil – als auch außer Kontrolle geraten. Auch wenn sich manche Phänomene einer logischen Erklärung entziehen, gibt es klare Kriterien, um die Shareability von Inhalten zu steigern. Positivität und Emotionalität sind dabei die zwei ausschlaggebenden Faktoren. Im Social Web funktionieren positive Nachrichten besser als schlechte – anders als im Journalismus. Darüber hinaus hilft es, wenn der Content die Eitelkeit der User anspricht: Denn was besonders cool, witzig oder intellektuell ist, wird von Leuten gerne geteilt, die sich im Netz ein besonders cooles, witziges oder intelligentes Image aufbauen möchten oder aufgebaut haben. Weitere Tipps, wie das virale Potenzial von Inhalten erhöht werden kann, finden sich in Jan Tißlers Artikel im Upload Magazin.

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//KW 11 – Happy Birthday, WWW!

Happy Birthday, WWW!

Was einst als Informationsmanagement-System gedacht war, das den Datenaustausch unter Forschern vereinfachen sollte, hat mit seiner rasanten Entwicklung für teilweise revolutionäre Umwälzungen in quasi allen Lebensbereichen gesorgt. Die Rede ist vom Internet, das am 12.03. seinen 25. Geburtstag feierte. Grund genug für die Redaktion von Zeit Online, die Entwicklung des Internets mit einer sehenswerten Chronik der Meilensteine zu würdigen.

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