//Das Connected Bike – die Neuerfindung des Rades?

Connected Bike COBI

Der Autoverkehr stößt in der Stadt manchmal an Grenzen. Deswegen sind neue, integrierte Mobilitätskonzepte der Trend. Sie kombinieren unterschiedliche Verkehrsmittel wie Auto, ÖPNV oder Rad sinnvoll und intelligent miteinander. Gerade das Fahrrad erlebt derzeit seine Wiedergeburt als hippes Lifestyle-Objekt und Kulturgut für die urbane Alltagsmobilität. Aus dem herkömmlichen Fahrrad wird das Connected Bike.

Dabei macht das gute, alte Radl den Schritt in die digitale Moderne. Die sogenannten Connected Bikes sind vernetzt und emotional aufgeladen mit extravagantem Design, Elektronik sowie Hightech-Features wie bei modernen Pkw. Sie verfügen über Smartphone-Schnittstellen inklusive Apps für Navigation, Diebstahlschutz und GPS-Ortung sowie integrierte Crash-Sensoren. Doch so viel vorab: Die etwa 6.000 Jahre alte Urform des Rades wird durch die Digitalisierung vorerst nicht neu erfunden. Das Fahrrad erreicht durch die Möglichkeiten der mobilen Vernetzung allerdings eine neue Evolutionsstufe. Die Akteure aus Fahrzeugbranche, IT und Telekommunikation haben diese Chancen erkannt. Smarte Bikes sind sicherer und komfortabler als die Drahtesel von gestern, und sie bieten neue Ansätze für die urbane Mobilität.

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//Mit Wibbitz vom Text zum Nachrichten-Video in 10 Sekunden

Zeit ist Geld. Und beides wird in den meisten Redaktionen der Nachrichtenpresse immer knapper. Auf der einen Seite bröckeln Werbeeinnahmen und Personaldecke, auf der anderen wollen die Leser mit leicht konsumierbarem Video-Content „to go“ versorgt werden. Dieser ist in der Regel aber nur mit viel Zeit und Geld produzierbar. Ein Dilemma in Zeiten des mobilen Internetbooms. Da kommt eine Erfindung aus dem Start-up-Eldorado Israel gerade recht: Wibbitz. Die junge Firma aus Tel Aviv bietet eine Technologie an, die redaktionelle Texte automatisch in Videos transformiert – in nur zehn Sekunden! OSK stellt das Unternehmen im zweiten Teil der Serie “Start-up Picks” vor.

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//“Online, online, online – und das auf allen Kanälen” – Thomas Geiger zur Zukunft des Journalismus

ThomasGeiger_OSKBlog Er gilt als einer der wichtigsten Multiplikatoren innerhalb der Automobilbranche: der freie Motor-Journalist Thomas Geiger. Beste Kontakte und die mit Abstand größte Reichweite innerhalb der deutschsprachigen Auto-Berichterstattung werden dem 44-Jährigen attestiert. Seit über 20 Jahren schreibt Geiger über alles, was mehr als zwei Räder hat: Neuwagen, Old- und Youngtimer, Rennwagen, Designstudien, Showcars, Technologieträger und die Unternehmen, Ingenieure, Entwickler und Designer, die dahinterstehen. So umreißt er selbst sein Tätigkeitsfeld auf seiner Redaktionsbüro-Website. Außerdem liefert der Vielschreiber und bestens vernetzte Selbstvermarktungsprofi nach eigener Aussage Messeberichte, Reportagen, wirtschaftliche Analysen und Einschätzungen zu allen Themen rund um Auto und Mobilität. Zu seinen Kunden zählen regionale und landesweite Tageszeitungen im In- und Ausland, Nachrichtenagenturen, Fachmagazine und Onlinemedien.

Die automobile Themenwelt beackert er von seinem Redaktionsbüro in Wetzlar aus. Dort ist er allerdings selten anzutreffen, denn zahlreiche Termine wollen wahrgenommen und in Texte gefasst werden. Thomas Geiger legt besonderen Wert darauf, vor Ort dabei zu sein, die Testobjekte selbst zu fahren, um authentische Eindrücke zu gewinnen und vor allem mit den Protagonisten persönlich zu sprechen. Drei bis vier Events pro Woche, oft im Ausland, sind dabei keine Seltenheit. Da ist Schnelligkeit gefragt – neben umfassenden Branchenkenntnissen und hohem Qualitätsbewusstsein ein besonderes Markenzeichen Thomas Geigers. Dem Wunsch vieler Medien nach Exklusivität kommt er mit unterschiedlichen, zielgruppengerechten Textversionen nach. Seine journalistische Ausbildung erhielt Thomas Geiger, geboren 1970 in Radolfzell, bei der Gießener Allgemeinen Zeitung, bei der er volontierte und für einige Monate als fest angestellter Redakteur tätig war. Im Anschluss, ab Frühjahr 1992, widmete er sich dann ganz dem freien Motor-Journalismus. Nebenher studierte er – eher aus „Pflichtgefühl“, wie er sagt – Publizistik, Politikwissenschaft und VWL an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Geigers Credo: „Weg vom Schreibtisch, runter auf die Straße, raus auf die Messe – rein ins Leben.“ Denn das bietet seiner Ansicht nach immer noch die besten Geschichten. Internet-Recherche ist für ihn ein möglicher Ausgangspunkt, eine Fahrkarte zu den guten Inhalten, die man nur über persönliche Eindrücke gewinnt. Was Blogs anbelangt, schaut er sich fast ausschließlich bei amerikanischen Quellen wie jalopnik, motor authority, auto blog oder carscoops um. Mit Social Media beschäftigt er sich noch eher selten, aber mit zunehmendem Interesse. Wenn er sie nutzt, dann weniger zur Recherche oder als Vertriebskanal, sondern eher als Plattform zur Eigenvermarktung. Im Interview gibt Thomas Geiger Einblicke in seine Sicht zur Zukunft des Journalismus. Seine Prognose: „Online, online, online – und das auf allen Kanälen mit allen zur Verfügung stehenden Medien.“

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//Carsharing 2.0 – spontan, flexibel und smart

Ein eigenes Auto zu besitzen ist keineswegs out. 61 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Wagen, der ihnen gehört, heißt es in einer GFK-Studie im Auftrag von AutoScout24. Nicht nur Menschen, die täglich längere Strecken zurücklegen müssen oder auf dem Land wohnen, wissen ihr persönliches Fahrzeug und die damit verbundene Individualmobilität zu schätzen. Dennoch wächst die Zahl der Carsharing-Nutzer hierzulande kontinuierlich. Ende 2013 verzeichnete der Bundesverband Carsharing bereits über 750.000 registrierte User von Carsharing-Angeboten. Das sind 67 Prozent mehr als im Vorjahr, darunter auch viele Menschen, die ein eigenes Auto besitzen. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren es gerade einmal knapp über 100.000 Nutzer. Die Entwicklung wird getrieben durch die noch recht neuen, stationsunabhängigen Free-Floating-Angebote wie car2go, DriveNow und Multicity. Dank mobilem Internetzugang bieten diese Smart Mobility Services flexible und vor allem maximal spontane Alltagsmobilität und liegen damit genau am Puls der Zeit.
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