//KW 45 – Roboterjournalismus kann den Menschen nicht ersetzen

WEEKLY TITELBILD_KW45 - Roboterjournalismus

Liebe Leserinnen und Leser,

die Gründer eines Münchner Start-ups wollen dem Reportermangel in den unteren Fußball-Ligen mit einer Smart-App entgegenwirken, die einfache Berichte von Fußballspielen auf Knopfdruck erstellt. Die Anwendung ist ein Beispiel für den sogenannten Roboterjournalismus, bei dem Computer die menschlichen Reporter bei ihrer Arbeit unterstützen oder sogar ersetzen sollen. So nutzen viele Verlage und Medienhäuser inzwischen Software und Algorithmen, um Wetterberichte automatisiert zu erstellen oder Veränderungen von Aktienkursen zu beschreiben. In unserem aktuellen Newsletter haben wir den Stand der Entwicklung zum Thema „Roboterjournalismus“ zusammengefasst und wagen einen Ausblick in die nähere Zukunft.

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//Erfolg auf WeChat – zwei Marken zeigen, wie es geht

Titel für Blogbeitrag3 - WeChat

WhatsApp ist für Freunde da! Vereinzelt vielleicht für Arbeitskollegen. Einige User haben sich bereits Whats-App-Newsletter von Marken eingetragen. Insgesamt zögert der Durchschnitts-Europäer aber noch, Unternehmen in seine private Kommunikation einzubinden. Bei WeChat gehört das bereits zum Alltag: Marken kommunizieren mit Kunden direkt in einer Messenger-Umgebung. Logisch, dass sich daraus Kommunikations-Chancen ergeben.

Aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken

Unternehmen haben WeChats zentrale Rolle für China als Kommunikationskanal erkannt und nutzen den Dienst, um ihre Botschaften zu den Kunden zu bringen. Eine der bekanntesten internationalen Firmen, welche die App bereits lange und ausgiebig im B2C-Bereich verwendet, ist Nike. Seit mehreren Jahren tummelt sich der Sportartikel-Gigant mit verschiedenen Kampagnen auf dem Messenger.

Screenshot: WeChat-Account Nike
 

Als die Community rund um Sport auf WeChat wuchs, nutzte Nike die Chance und baute seine Unternehmenspräsenz aus. Wer Nike folgt, erhält Zugang zu Sporttipps, Events, Laufrouten, Trainingsplänen und mehr. Durch Fitness-Kampagnen liefert Nike Mehrwert und bindet die Zielgruppe an sich.

Ein integrierter Schuhguide sorgt für die perfekte Platzierung der eigenen Kollektion. Spannend ist auch der Customizer: User fotografieren ein beliebiges Motiv, folgen Nike, senden das Bild an den Firmen-Account und können unverzüglich ihre eigene Schuhkreation mit den Kontrastfarben der aufgenommenen Bilder kaufen sowie liefern lassen. Kurze Wege, Interaktion, Individualisierung: Damit wird die App zu einem wichtigen Verkaufskanal des Herstellers.

Screenshot: WeChat-Account Nike
 

WeChat eignet sich nicht nur dazu, über die Abonnenten-Accounts die eigene Marke zu stärken und Kunden zu binden – viele Unternehmen verfügen über Service-Accounts, über die sie mit Käufern, Herstellern und Nutzern in Kontakt stehen.

Einfach und bequem shoppen

Dass die Nutzung des Dienstes auch in anderen Branchen als Lifestyle funktioniert, zeigt Walmart: Mithilfe von WeChat Pay bezahlen Kunden in China bargeldlos an Walmart-Kassen. Chinesische User profitieren von Rabatten, wenn sie bei Walmart via WeChat einkaufen. Über den Service-Account erstellen sie eine Einkaufsliste oder speichern Coupons. Weiterhin bietet Walmart in enger Kooperation mit der App eine E-Card mit Guthaben an, die Kunden an ihre Freunde schicken  können.

Screenshot: WeChat-Account Walmart
 

Deutsche Firmen erkennen den Trend

Auch deutsche Unternehmen haben verstanden, dass WeChat unumgänglich für den Markenerfolg in China ist. So pflegen Siemens und Bayer seit geraumer Zeit Accounts. Die Unternehmen agieren weltweit, haben Tochterfirmen und Gesellschaften im asiatischen Raum. Dort bietet der Messenger eine einfache Lösung, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Viele Brands passen sich daran an, dass Menschen zunehmend via Messenger kommunizieren. WeChat bietet daher die optimale Schnittstelle, um Nutzer abzuholen und ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Kampagnen erreichen so potenzielle Kunden und Unternehmen stehen in direktem Kontakt zur Zielgruppe.

Moderne Kundenbindung

Für WeChat werden bis 2020 über 5,8 Milliarden US-Dollar Umsatz prognostiziert. Experten sagen WhatsApp für den gleichen Zeitraum einen zu erwartenden Umsatz in Höhe von 4,8 Milliarden US-Dollar voraus, sobald der Messenger eine Monetarisierung gestartet hat. Die Zahlen veranschaulichen, wie viel Marktmacht WeChat besitzt.

Nike, Walmart und einige deutsche Akteure haben diese Potenziale erkannt und wissen sie für sich zu nutzen. Dabei geht es vornehmlich um Positionierung der Marke, Kundenbindung und Umsatzsteigerung.

 

//KW 44 – Facebook-Werbung – Marken erreichen Nutzer womöglich nur noch gegen Bezahlung

KW 44 - Facebook-Werbung - Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

Facebook ist für Publisher und Kommunikatoren einer der wichtigsten Kanäle, um ihren Content und ihre Botschaften zu streuen. Facebook Ads sind dabei eines der effektivsten Werkzeuge. Dieses Tool wird zukünftig womöglich noch wichtiger. Grund dafür ist Facebooks neuer Explore Feed. Das Netzwerk hat das Feature mittlerweile weltweit veröffentlicht, in sechs Ländern aber einen besonderen Test durchgeführt. Sämtliche Posts von Marken und Medien landeten in den Testländern ausschließlich im Explore Feed, den User extra anwählen müssen. Im regulären Newsfeed fanden Nutzer nur noch Postings von Freunden sowie Werbeanzeigen. Die Folge: Die Reichweite von Marken- und Medienseiten brach dramatisch ein. Würde das Netzwerk den Test weltweit ausrollen, wäre Facebook-Werbung für Publisher damit quasi unumgänglich, wollen sie auf der Plattform noch wahrgenommen werden. Im OSK Weekly gehen wir daher diese Woche auf die wichtigsten Neuerungen bei den Facebook Ads ein.

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//KW 43 – Die neuen Influencer kommen aus den Unternehmen

Liebe Leserinnen und Leser,

die ersten Unternehmen setzen zunehmend auf Influencer aus den eigenen Reihen. So hat der Online-Versandhändler Otto angekündigt, eigene Mitarbeiter zu Influencern auszubilden. Diese neue Art von Markenbotschaftern wird als Corporate Influencer bezeichnet. Sie sind nicht nur kostengünstiger als bezahlte Instagrammer, YouTuber und Snapchatter, sondern gelten zudem als besonders glaubwürdig und vermitteln die Werte ihrer Marke authentisch von innen heraus. Weitere Hintergründe und Informationen zum Thema hält unser aktueller OSK Weekly bereit.

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//KW 42 – Konkurrenz durch Amazon: Der Einzelhandel muss sich auf seine Stärken konzentrieren

WEEKLY TITELBILD_KW42 Amazon

Liebe Leserinnen und Leser,

der US-Spielzeughändler Toys R Us hat vor rund einem Monat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen leidet vor allem unter der Konkurrenz der Online-Händler und hat nicht schnell genug auf die Marktveränderungen durch die Online-Konkurrenz von Amazon und Co reagiert.

Amazon ist größter Konkurrent des Einzelhandels, auch in Deutschland. Wie groß die Dominanz mittlerweile ist, zeigt eine Studie von PwC: Rund 90 Prozent der deutschen Online-Shopper kaufen bei Amazon, knapp die Hälfte nutzt die Website nach eigener Aussage inzwischen auch als Suchmaschine für Produkte und für Preisvergleiche. Dieses Verhalten bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Stationärgeschäfte.

Gemeinsam mit dem Hamburger Traditionshaus Otto und dem Mode-Versandhandel Zalando kontrolliert das US-Unternehmen mehr als ein Drittel des deutschen Online-Markts. Eine Marktmacht, gegen die vor allem kleinere Einzelhändler schwer ankommen. Schon seit Jahren krempelt die Digitalisierung den Handel um. Welche Auswirkungen diese Veränderung auf den stationären Handel hat, ist dieses Mal Thema unseres Newsletters.

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//KW 41 – Pinterest – von der Pinnwand zur Traffic-Maschine

OSK Weekly KW 41 Titel Pinterest

Liebe Leserinnen und Leser,

mit vielen neuen Möglichkeiten zur Verbesserung der User Experience, Vermarktung und Content-Erstellung steigert die Fotoplattform Pinterest stetig ihre Beliebtheit. Inzwischen nutzen 200 Millionen Menschen weltweit die digitale Pinnwand, die mit ihrer Suchfunktion über Bilder sogar Google Konkurrenz macht. Vor gut einem Jahr haben wir uns bereits mit der virtuellen Pinnwand befasst. Diese Woche zeigen wir, wie sich Pinterest weiterentwickelt und seine Position in der Social-Media-Landschaft gefestigt hat.

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//KW 40 – Liken, teilen, kommentieren: User Engagement ist die neue Netzwährung

WEEKLY TITELBILD - User Engagement

Liebe Leserinnen und Leser,

Reichweite ist für viele Verlage und Marken nach wie vor der wichtigste Faktor, um die Durchschlagskraft einer Kampagne zu messen. Dabei sagt eine hohe Reichweite allein nur wenig über den Erfolg aus. Aussagekräftiger ist die Resonanz der Rezipienten, also ihr Engagement. Und das ist für Publisher in den sozialen Netzwerken, gegenüber klassischen Medien, direkt nachvollziehbar. Reaktionen beim Nutzer in Form von Likes, Shares oder Kommentaren hervorzurufen, ist jedoch keine leichte Aufgabe. So zeigt eine aktuelle Facebook-Studie von BuzzSumo, dass die Engagement-Rate für Seiten von Medien und Marken seit Januar 2017 um 20 Prozent gesunken ist.

Wie Unternehmen es dennoch schaffen können, Engagement für ihre Beiträge zu erzeugen, ist Thema unseres ersten Newsletters nach der Sommerpause.

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//WeChat-Anleitung – die wichtigsten Funktionen auf einen Blick

WeChat ist in China der Star auf dem Social-Media-Parkett. Für Menschen aus anderen Regionen ist die App-Oberfläche des Messengers nicht in jedem Schritt selbsterklärend. Deswegen erklären wir in dieser WeChat-Anleitung die wichtigsten Funktionen der App. Viele weitere Infos zu dem chinesischen Messenger gibt es übrigens in unserem WeChat-Guide.

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//“An WeChat gibt es kein Vorbei!” – Erfahrungsbericht aus China

„Überlebenswichtig!“ In diesen kurzen Worten fasst Janette die Bedeutung von WeChat für die Kommunikation in China zusammen. Sie hat mehrere Jahre in Peking gelebt und dort für OSK China gearbeitet, bevor sie zurück nach Köln kam. Janette startete 2009 und war Gründungsmitglied des Pekinger Büros, vier Jahre später folgte Alexander und übernahm die Standortleitung von Janette. Für über drei Jahre war Peking Alexanders Zuhause. Als er 2014 nach China zog, ging ohne die Anwendung schon nichts mehr. Janette hingegen beobachtete den Siegeszug des Messengers von Beginn an.

Beide haben miterlebt, wie der Dienst Arbeitsabläufe, den privaten Austausch und Kommunikationsgewohnheiten nachhaltig verändert hat. Janette und Alexander sind während ihrer Zeit in Peking zu WeChat-Experten geworden. Im Interview, das in voller Länge in unserem WeChat-Guide zu finden ist, erklären sie, für welche Unternehmen die App interessant ist, wie der Messenger die Arbeitskommunikation umgekrempelt hat und mit welchen Inhalten Marken auffallen.

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//Event-Kalender für den Herbst – alle wichtigen Digital-Messen auf einen Blick

Titelbild - Digital-Messen

Bits, Bytes oder Brezel? Der Herbst kommt mit schnellen Schritten auf uns zu und mit sich bringt er die Crème de la Crème an Digital-Messen: me Convention, dmexco, Web Summit und und und. Besonders der September ist vollgepackt mit Events, auf denen sich die Digital- und Kommunikations-Szene zum Austausch trifft. Den Überblick zu behalten ist schwer, vor allem, wenn man seinen Blick neben Deutschland aufs europäische Ausland richtet. Deshalb haben wir uns unsere Kalender gegriffen und die wichtigsten Digital-Messen im Herbst zusammengestellt. Unser Event-Guide gibt Lesern alle wichtigen Infos zu den anstehenden Digital-Messen und sie erfahren, welche Events interessant für sie sind.

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