//KW 14 – 13 Thesen zur Zukunft des Journalismus

13 Thesen zur Zukunft des Journalismus

Wenn sich ein Print-Chefredakteur und ein Online-Chefredakteur zusammensetzen und über die Zukunft des Journalismus sprechen, kommen dabei Behauptungen heraus wie “Print-Journalisten haben keine Ahnung von der Zukunft der Medien. Online-Journalisten aber auch nicht.” Insgesamt haben ZEIT-Chefredakteur Bernd Ulrich und sein Online-Kollege Jochen Wegner 12 lesenswerte Thesen zusammengetragen. Eine spannende Ergänzung zum Thema Bezahlbarkeit liefert Kai Schächtele mit einer 13. These.

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//KW 13 – Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Facebook

Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Facebook

Funktionen wie “Empfohlene Seiten und Artikel” lenken die Aufmerksamkeit von Facebook-Nutzern direkt auf relevante Inhalte in ihrer Timeline. Andy Mitchell, Director of Global Media Partnerships bei Facebook, kündigte beim Digital Innovators’ Summit an, dass es in Zukunft noch mehr Funktionen und Wege geben soll, interessante Nachrichten und Inhalte hervorzuheben. Das neue Facebook-Design sei dabei nur ein erster Schritt, um die Inhalte “leserfreundlicher” zu machen. Journalism.co.uk stellt praktische Regeln und Tipps zusammen, mit denen Herausgeber die Sichtbarkeit ihrer Inhalte auf Facebook erhöhen und für mehr Aufmerksamkeit und Engagement sorgen können.

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//Onlinekommunikation mit Bewegtbild

Prof. Dr. Sven Pagel lehrt Wirtschaftsinformatik und Medienmanagement mit den Schwerpunkten digitale Medien und digitales Marketing an der Fachhochschule Mainz. Dementsprechend befasst sich der gebürtige Rheinländer bei seinen Forschungen intensiv mit Online-Bewegtbild und dessen Einsatz in der Unternehmenskommunikation. Wir haben ihn zu den Ergebnissen seiner zahlreichen Studien befragt und wollten herausfinden, welchen Stellenwert und welches Potential die Bewegtbildkommunikation im Internet hat.

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//Heimat ist ein realer Ort

Jede Marke hat eine Identität. Marken wollen konsumiert werden. In der starken Konkurrenzkultur unserer Zeit müssen sie sich dafür, was allgemein bekannt ist, emotional unterscheiden.

Reale Ereignisse und Szenographie bieten für das Bauen von emotionalen Verbindungen eines der größten Potentiale im Kommunikationsinstrumentarium. Das liegt zum einen am direkten Zugang, der möglichen realen Live-Bespielung aller Sinne, den persönlichen Interaktionen und der Orchestrierung verschiedenster Unterhaltungsmedien. Vor allem aber am Herauslösen des Rezipienten aus seinem oder ihrem Alltag und dem Fokussieren auf etwas Neues. Außerdem generieren reale Ereignisse authentische Inhalte.

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//KW 12 – Wie wird’s viral?

Wie wird’s viral?

Der Erfolg von viralen Inhalten und Kampagnen ist selten vorhersehbar. Sie können sowohl eine enorme Reichweite erzielen – wie zuletzt Edeka mit Supergeil – als auch außer Kontrolle geraten. Auch wenn sich manche Phänomene einer logischen Erklärung entziehen, gibt es klare Kriterien, um die Shareability von Inhalten zu steigern. Positivität und Emotionalität sind dabei die zwei ausschlaggebenden Faktoren. Im Social Web funktionieren positive Nachrichten besser als schlechte – anders als im Journalismus. Darüber hinaus hilft es, wenn der Content die Eitelkeit der User anspricht: Denn was besonders cool, witzig oder intellektuell ist, wird von Leuten gerne geteilt, die sich im Netz ein besonders cooles, witziges oder intelligentes Image aufbauen möchten oder aufgebaut haben. Weitere Tipps, wie das virale Potenzial von Inhalten erhöht werden kann, finden sich in Jan Tißlers Artikel im Upload Magazin.

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//Wie aus der CES eine internationale Autoshow wurde

Als vor 47 Jahren die erste CES in New York ihre Tore öffnete, war die “Consumer Electronics Show” noch ein kleiner Ableger der großen “Chicago Music Show”, der damals wichtigsten Verbrauchermesse für elektronische Geräte. 17.500 “Early Nerds” besuchten die Stände der rund 200 Aussteller im Hilton und Americana Hotel und bestaunten die neuesten Gadgets: Kofferradios, Kassettenrekorder und ein Fernseher mit revolutionären Mikroprozessoren.

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//OSK bloggt

Während das Newsportal Buzzfeed 130 Millionen Besucher pro Monat verzeichnet, meldet die Münchner Abendzeitung Insolvenz an. Das Meinungsforschungsinstitut insa bestätigt, dass YouTube in der jungen Zielgruppe (bis 35 Jahre) häufiger genutzt wird als das klassische Fernsehprogramm. Das Selfie von Oscar-Moderatorin Ellen de Generes erhält auf Twitter 3,1 Millionen Retweets – und ist wahrscheinlich eine gesteuerte PR-Aktion des Handyherstellers Samsung. Drei Meldungen innerhalb weniger Tage, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Doch PR- und Marketingprofis wissen, dass alle drei Nachrichten Folge des rasanten Wandels in der Kommunikations- und Medienwelt sind. Das mobile Internet ist der Treiber dieser dynamischen Veränderungen, die viele neue Chancen bieten.

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//Wenn Autos intelligent werden

Rückblende. Wir schreiben das Jahr 1971. Über die Kinoleinwände flimmert ein gelber VW Käfer, amtliches Kennzeichen DU – DU 926. Ein ganz besonderes Auto, das bereits über ein Navigationsgerät verfügt, in der vorderen Haube eine Kamera versteckt hat, bei Bedarf wie ein Sportboot schwimmt oder wie ein Hubschrauber fliegt. Und selbstverständlich entweder per Fernsteuerung oder ganz allein fahren kann. Lakonischer Kommentar seines Besitzers Jimmy Bondi: “Dudu macht das schon.”

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//Always on the road: Witnessing rays of hope in Detroit

What’s going on in… Detroit! Are you wondering “why in the world would anyone want to go to Detroit?” Some of my coworkers asked me that very same question – because it’s no secret the stories of crime, urban decay and even the recent bankruptcy of the city itself have created many negative impressions. For those living under a rock, Detroit has been frequently featured in national news as being the largest U.S. municipality to ever file for bankruptcy. But as a native of the area (and one who returns fairly often) I can tell you that there are still a great many positive attributes the city has, and on top of those there’s been an influx in entrepreneurialism and considerable growth as of late – one that I haven’t seen the likes of at any point in my memory.


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//Blogbuster: Just Travelous

Sei einfach du selbst. Sei anders. Sei einzigartig. Das ist nicht nur Lebensmotto, sondern auch digitales Erfolgsrezept von Yvonne Zagermann. Die studierte Soziologin hat 2010 ihren sicher bezahlten Redakteursjob beim Fernsehen aufgegeben, um sich selbstständig zu machen und möglichst viel reisen zu können. Seit 2011 betreibt die Flashpackerin mit Just Travelous eines der erfolgreichsten deutschen Reiseblogs. Dort liefert Yvonne ehrliche Reiseberichte aus aller Welt, erstellt nützliche Städte-Tipps und City-Guides, testet neue Hotels und schreibt bevorzugt über abgeschiedene und weniger beliebte Ecken einer Destination. Dieser Mix kommt an: Monatlich landen rund 30.000 Besucher auf Just Travelous. Im Interview verrät uns die Berlinerin, was sie an Südostasien reizt, ob sie vom Bloggen leben kann und wohin ihre persönliche Blogreise geht.

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